F 4F “Phantom II” der deutschen Luftwaffe in Zeltweg


F 4F Phantom II bei der Landung – Foto: Luftwaffe

Gemeinsame Flüge als Inhalt der Eurofighter – Einführung

Im Zeitraum von 22. Februar bis 4. März 2010 wird ein Jagdflugzeug F4-Phantom mit 2 Piloten der Deutschen Luftwaffe vorübergehend auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg stationiert werden. Dieser Einsatz ist Teil der im Laufen befindlichen Eurofighter Einführung. Das System Eurofighter unterliegt wie alle hochtechnischen Geräte vorgesehenen Inspektionen.

Im angeführten Zeitraum werden mit Unterstützung der F4-Phantom der Deutschen Luftwaffe Teile der Bordinstrumentierung des Eurofighters im Flugbetrieb überprüft. Dadurch kann gewährleistet werden, dass der hohe technische Level und die damit zusammenhängende Sicherheit im Flugbetrieb auch weiterhin erhalten bleibt.

Die gemeinsamen Flüge der Eurofighter mit dem Jagdflugzeug F4-Phantom seien zeitlich so geplant, dass es über dem Luftraum von Zeltweg zu keinen vermehrten Flugbewegungen kommen wird, teilte das Bundesheer mit.

Zwischen 1973 und 1975 wurden insgesamt 175 F 4F Phantom II an die Bundesluftwaffe ausgeliefert, von denen wiederum 110 Maschinen in den Jahren 1991 bis 1996 eine so genannte “Kampfwertsteigerung” erfahren haben.

Die Phantom wird voraussichtlich bis zum Jahr 2012 bei der Bundesluftwaffe im Einsatz stehen und dann vom Eurofighter abgelöst werden.

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(red / Bundesheer)

Knaus & Aerial Helicopter klagen die Republik

Roy Knaus, Hubschrauber-Unternehmer aus Salzburg, klagt die Republik Österreich auf 760.000 Euro Schadenersatz.

Hintergrund ist ein seit Monaten schwelender Streit um die Durchführung von Rettungsflügen. Die Austro Control als zuständige Behörde, habe Knaus mit Anfang 2010 untersagt, Rettungsflüge durchzuführen. Die Begründung: Knaus’  Hubschrauber würden nicht den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Dem widerspricht Roy Knaus und sieht im Vorgehen der Behörde deshalb ein “kreditschädigendes” und “rechtswidriges” Vorgehen.

Dem Vernehmen nach hat auch ein weiterer Betreiber von Rettungshubschraubern, die Firma Aerial Helicopter, deswegen Klage gegen die Republik eingebracht.

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(red)

AUA reagiert auf Lauda Aussagen

„NIKI ist jetzt eine Tochter der Air Berlin“
„Nicht einmal Laudas Kapperl ist österreichisch“

Nicht lange auf sich warten lassen hat die Reaktion der AUA auf die von Niki Lauda am 18. Februar getätigten Aussagen über die Russland Verkehrsrechte. Lauda hatte in seiner Pressekonferenz unter anderem kritisiert, dass die AUA die Verkehrsrechte nach Russland für sich alleine beanspruche und gesagt, dass er sich von russischer Seite mittlerweile „mehr unterstützt“ fühle als von österreichischer.

In einer APA-Meldung des gleichen Tages wurde Martin Hehemann, Sprecher von Austrian Airlines, als Reaktion  auf Laudas Aussagen mit den Worten

“Ich weiß nicht, ob Herr Lauda nun Russe, Berliner oder Österreicher ist. Aber eines ist klar: Seine Airline ist nun ganz offensichtlich eine Tochter des Air Berlin-Konzerns” zitiert.

Damit habe sich außerdem, so die AUA, die von Lauda selbst vom Zaun gebrochene Diskussion, wer von beiden – AUA oder NIKI – nun die „österreichischte“ Fluglinie sei, erübrigt.

Hehemann betonte, dass die AUA „tausende österreichische Mitarbeiter“ habe und „in Wien gemanaged“ werde, wohingegen „bei Lauda nicht einmal das Kapperl österreichisch“ sei (Anm. der Red: die Marke Oerlikon, die auf Laudas Kappe prangt ist ein schweizer Konzern).

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(red)

Pilotenstreik – Lufthansa droht Flugzeugführern mit Klage

Die Deutsche Lufthansa vertritt den Standpunkt, dass der von Montag bis Donnerstag angekündigte Pilotenstreik rechtswidrig ist. Ein viertägiger flächendeckender Streik sei keinesfalls verhältnismäßig, hieß es von der Lufthansa.

Wie Lufthansa Vizechef Christoph Franz gegenüber Medien sagte, prüfe man Schadenersatzforderungen gegen die Pilotenvereinigung Cockpit, deren Mitglieder mit über 90 % für den Streik gestimmt hatten.

Laut Franz erwarte die Lufthansa durch den Streik finanzielle Einbußen in Höhe von rund 100 Millionen Euro.

Die österreichische Lufthansa Tochter AUA hat bereits angekündigt, betroffenen Lufthansa Passagieren zu helfen und wird nach Möglichkeit größeres Fluggerät auf den Strecken nach Deutschland einsetzen. Auch AUA-Konkurrent NIKI hat seine Kapazitäten aufgestockt.

Eng werden könnte es allerdings am Mittwoch, wenn das fliegende Personal der AUA selbst eine Betriebsversammlung abhält. Jedoch erklärte die AUA bereits, dass es aus ihrer Sicht dadurch zu “keinen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs” kommen werde.

Dennoch wird ein Chaos auf deutschen Flughäfen und am Flughafen Wien befürchtet.

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(red)