Punktlandung - Geschrieben von Helmut Skrdla am Montag, November 2, 2009 14:39
Österreichs Eurofighter-Flotte – eine Zustandsanalyse
Am 24. September ist am Fliegerhorst Zeltweg um 15:13 der letzte der 15 georderten österreichischen Eurofighter gelandet. Mediales Aufsehen war nicht erwünscht, der zuständige Minister nicht anwesend – er war ja damals auch bei der Landung der ersten Maschine nicht vor Ort. Ist Österreichs Luftraumüberwachung nun komplett für die kommenden drei Jahrzehnte? Eine schonungslose Analyse von Helmut Skrdla.

Dem äußeren Eindruck nach möchte man meinen die österreichische „Luftwaffe“ (die es ja in dieser Titulierung offiziell nicht mehr gibt, da es sich seit der Reform nur mehr um eine Teilstreitkraft handelt) sei nun akzeptabel aufgestellt. Auch die beiden NATO-Länder Ungarn und Tschechien finden ja vorgeblich mit 14 Maschinen das Auslangen.
Im Detail betrachtet – und von den Breitenmedien leider ignoriert – tun sich aber sehr reale Problemfelder auf, die auf das Bundesheer und zukünftige Verteidigungsminister warten.
1) Unzureichende Stückzahl und Flugstunden
Nach aktuellem Wissensstand des Autors sind für die 15 Maschinen je 100 Jahresflugstunden vorgesehen. Da jede Zelle bis zu 6000 Stunden Lebensdauer bieten soll, erscheint diese Zahl extrem niedrig angesetzt (selbst mit 200 Jahresstunden erreicht man leicht einen Nutzungszeitraum von 25+ Jahren). Grund für diese Beschränkung ist also nicht die Technik, sondern wie so oft das Budget.
Diese 1500 Stunden verteilen sich auf derzeit 14 Piloten, zwei weitere sind noch in Ausbildung. Da ein heutiger Fighter-Pilot gut 150h pro Jahr fliegen sollte um voll im Training zu bleiben, werden zusätzlich jede Menge Simulatorstunden aufgewendet. Eine Erhöhung des Pilotenkontingents ist damit jedenfalls unmöglich, und mit nur 15 Piloten ist eine durchgehende Luftraumüberwachung 24/7/365 (wie zb. von der Schweiz anvisiert) jedenfalls nicht machbar. Man beschränkt sich also dem Vernehmen nach auf eine „Bürozeiten-LRÜ“, welche die Spitzen im Flugverkehr morgens und abends abdeckt, nachts und am Wochenende in der Regel nicht aktiv ist (nur passive Überwachung mit dem Radar).

Nur auf rund 100 Stunden pro Jahr im “richtigen” Flugzeug kommt ein österreichischer Europilot aus Budgetgründen derzeit; internationaler Standard sind jedoch mindestens 150 Stunden pro Jahr – Foto: P. Radosta / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)
Natürlich wäre außerdem ein 3x8h Schichtbetrieb zwecks einer durchgehenden QRA für Piloten und Bodenpersonal ein weiterer Kostenfaktor der vom derzeitigen Budget nicht finanzierbar ist. Was bleibt ist also eine eingeschränkte Möglichkeit, für kurze Dauer rund um die Uhr Alarmbereitschaft aufrecht zu erhalten und proaktiv „Combat Air Patrols“ (CAP) zu fliegen (wie zb. während des Bush-Besuches 2006). Ob für einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen, wie damals 1991 bei der Slowenien-Krise) dieser Klarstand und die Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten werden können, darf bezweifelt werden.

Selbst bei der Eurofighter Erstlandung war der zuständige Minister Darabos nicht anwesend – Foto: P. Radosta / Austrian Wings
2) Kein Pirate-Sensor – also Nachtblindheit
Eine der vielversprechendsten Neuerungen für die Qualität der Luftraumüberwachung durch Eurofighter waren die ursprünglich vorgesehenen sechs Stück PIRATE IRST (Infrared Search and Track) Geräte. Mit diesen hochauflösenden Infrarot-Kameras ist es in der Praxis möglich, auf bis zu 40km Abstand die Form und den Typ eines nicht identifizierten Eindringlings zu bestimmen – selbst bei völliger Dunkelheit, Nebel oder Wolken. In geringerem Abstand können sogar Markierungen und Kennzeichen am Infrarotbild abgelesen werden – durch die geringfügigen Temperaturunterschiede. Und all dies „freihändig“ ohne dass der Pilot (wie bisher) den Schubhebel loslassen muss um eine Kamera zu führen, mit automatischer Aufzeichnung in den Bordsystemen zur späteren Auswertung und Dokumentation.
Nach der Abbestellung dieser sechs Systeme durch Bundesminister Darabos bleibt den Piloten eventuell gerade noch die Möglichkeit, in der Nacht mit Restlichverstärker-Brillen (NVGs) am Helm zu fliegen (falls solche Systeme mittlerweile beschafft wurden, denn zu Zeiten Draken und F-5 waren sie nicht vorhanden). Diese Brillen durchdringen aber nicht Nebel und Wolken, benötigen eine spezifische (und nicht immer vorhandene) Restlichtmenge abhängig von Mond und meterologischen Bedingungen, erfordern den gleichen engen Formationsflug wie zu Tageslicht-Bedingungen und bieten letztlich keine Möglichkeit den nächtlichen Eindringling zu dokumentieren (mit den dafür in der Regel verwendeten handelsüblichen DigiCams sind Fotos in dunkler Nacht nicht möglich).
Die tatsächlichen Ersparnisse durch den Wegfall der sechs PIRATE-Systeme dürften sich auf unter 10 Mio. EUR belaufen, bei einem Vertragsvolumen von fast 2 Mrd. EUR wahrlich ein Tropfen auf dem heißen Stein.
3) Keine BVR-Bewaffnung oder Trainingsmöglichkeit
Bereits unter VM Platter wurde – offiziell wegen des Hochwassers, inoffiziell um dem Kaufpreis unter die maximal erwünschten 2 Mrd. EUR zu drücken – nicht nur auf sechs Maschinen (24 zu 18) sondern auch auf die Beschaffung von AMRAAM AIM-120C Luft-Luft Lenkwaffen für die Mittelstrecke verzichtet. Wohl mit dem Hintergedanken, diese bei aufkommenden Bedrohungsszenarien (sich anbahnende neuerliche grenznahe Konflikte etc.) wieder zu beschaffen.
Leider erlaubt der amerikanische Hersteller (bzw. die dortigen offiziellen Stellen) aber nicht dass jemand der kein Nutzer dieser Rakete ist, über die dafür nötige Steuerungssoftware verfügt. Aus den österreichischen Eurofightern wurde also in mühsamer Kleinarbeit jede Spur der AIM-120C und damit eigentlich der ganze BVR-Betriebsmodus „rausgehackt“. Das System kennt nun keine Mittelstrecken-Rakete mehr… womit bezweifelt werden darf ob selbst zum Zwecke des Trainings OHNE geladene Waffen dieser Modus überhaupt aktiviert werden kann. In logischer Konsequenz führt dies zu einem Fähigkeitsverlust der Piloten, da BVR (Luftkampf ausserhalb Sichweite) heute ein wesentlicher Bestandteil jeder Ausbildung ist.
4) Kein DASS, also keine Elektronic Warfare
Ebenfalls eingespart wurde das „Defensive Aid Sub System“, die Selbstverteidigungseinrichtung des Eurofighter Typhoon. Im heutigen Luftkampf legen fast alle Nationen größten Wert auf die Fähigkeit zur Erkennung, Klassifizierung und Abwehr gegnerischer Bedrohungen – zb. zur korrekten Auslösung passender Düppel-Scheinziele („Chaff“) sobald eine anfliegende aktiv suchende Rakete anhand ihrer Radarsignatur erkannt wird.
Während im neutralen Schweden eine 400-Mann starke Einrichtung der Luftwaffe mit diesen Themen befasst ist, gibt es in Österreich genau einen (1) Planposten für derartige Dinge. Aber Grundlage um überhaupt mit diesen Themen arbeiten zu können ist jedenfalls die dafür nötige Ausrüstung – und so hätte man mit den modernen DASS-System des EF Typhoon immerhin einen Ansatz gehabt, den enormen Wissensrückstand (etwa 20 bis 15 Jahre auf andere europäische Luftwaffen) langsam zu veringern. Andere Nationen arbeiten seit vielen Jahren kontinuierlich an ihren „Threat Libraries“ – den digitalen Bedrohungsbibliotheken, in denen die elektronischen Emissionen und Signaturen anderer Luftfahrzeuge, Bodensysteme und Waffen gespeichert sind, um im Ernstfall diese Gefahren richtig erkennen und abwehren zu können.
In Österreich gibt es solche Bibliotheken de facto nicht, und ohne die entsprechende Sensorausrüstung (Radarwarnempfänger etc. als Bestandteil des nicht vorhandenen DASS) können diese auch nicht erarbeitet werden. Hätte man zb. einen mit DASS bestückten Eurofighter auf verschiedene europäische Flugshows und Luftkampf-Übungen entsendet, wäre das vielleicht ein Anfang gewesen, die entsprechenden Informationen zu sammeln – käuflich erwerben kann man diese nämlich nicht.
Kritiker des Eurofighter-Ankaufs betonen immer wieder, dass es ja solche militärischen Bedrohungsszenarien gar nicht gibt – nun, diese politischen Vorhersagen decken maximal einen Zeitraum von 7 bis 10 Jahren ab, aber der Wissensrückstand im Land beträgt längst das Doppelte dieser Vorwarnzeit. Würde sich also ein möglicher grenznaher Konflikt am fernen Zeithorizont abzeichnen, hätte das Bundesheer gar nicht mehr die Möglichkeit innerhalb der gegebenen Vorwarnzeit noch aufzuholen was jahrelang vernachlässigt wurde. Es ist politisch völlig unverantwortlich, derartige Fähigkeitslücken langjährig zu ignorieren, denn gerade im Bereich des modernen Luftkampfs bewegt sich alles immer stärker in die Richtung der elektronischen „Counter-Measures“ und „Counter-Counter Measures“.
Auch für die (teilweise ja bereits angedachte) Entsendung von Helikoptern in „heißere“ Konfliktzonen wie zb. den Tschad oder für die generelle Einmeldung jener in eine European Battlegroup wären solche „Libraries“ im übrigen unverzichtbar.
Und sogar in der Luftraumüberwachung hätte DASS eine tragende Rolle gespielt: Die Überflugsregeln für fremde Militärmaschinen schreiben im österreichischen Luftraum eine Deaktivierung aller Radarsysteme und Sensoren vor. Konnte man dies früher teils noch optisch überprüfen (zb. drehendes Radom auf einer E-3 Sentry AWACS) so ist im Zeitalter elektronisch geschwenkter Radarsysteme mit starren Antennen eine derartige Kontrolle nur mehr mit elektronischen Systeme durchführbar – jenen Systemen die Minister Darabos abbestellt hat.
5) Verzicht auf Tranche2 und damit einhergehende Obsoleszenzen
Ursprünglich war ja vertraglich vorgesehen, das Eurofighter GmbH sechs Stück Tranche 1 Maschinen und 12 Stück Tranche 2 Maschinen liefert, die ersten Sechs dann auf eigene Kosten später auf T2 Standard upgraded. Dies wurde durch den Vergleich mit Minister Darabos hinfällig – geliefert wurden statt dessen neun neue T1 Maschinen (drei davon umgeleitete deutsche Baulose, bei denen eine Bauaufsicht von Beginn an, wie bei den AUT Maschinen geplant, gar nicht möglich war) und sechs deutsche T1 Retrofit Maschinen mit bis zu 300 Stunden bereits auf der Zelle.

Der Eurofighter bildet das Rückgrat der österreichischen Luftstreitkräfte – allerdings nur in der “abgespeckten” Version “Tranche 1″ – Foto: R. Reiner / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)
Da die Herstellerländer Tranche1 nur für eingeschränkte Aufgaben und mit einer geplanten kürzeren Lebensdauer als T2 verwenden, steht zu erwarten dass es früher oder später zu Ersatzteilknappheit kommen kann. Bereits jetzt gibt es praktisch keine neu gebauten T1 Teile mehr, sondern nur „down-certified“ T2 Teile die für T1 Betrieb zugelassen sind. In dem Maß wie der Bedarf der Herstellerländer an T2 Teilen steigt (sobald diese voll in Dienst sind) wird die Verfügbarkeit von Teilen für T1 entsprechend teure Support-Verträge nötig machen..
Außerdem ist T1 mangels der nötigen Rechenleistung (der Hauptunterschied zwischen Tranche1 Block5 und Tranche 2 Block8 sind die deutlich stärkeren Bordcomputer) überhaupt nicht in der Lage, die technische Entwicklung der nächsten Jahrzehnte mitzumachen – so ist es z.B. mit T1 unmöglich, DASS mit allen Funktionen einzusetzen, oder die neu beschafften IRIS-T Kurzstreckenlenkwaffen im digitalen Modus mit Helmvisier einzusetzen.
Betrachtet man den Lieferverzug den der Hersteller bei Tranche2 verursacht hat, so ist es nicht unrealistisch anzunehmen das man in Österreich einfach nur hätte abwarten müssen – um sich dann von Eurofighter-GmbH ein weiteres Jahr Übergangslösung mit Schweizer F-5 zahlen zu lassen (eine derartige Verlängerungs-Option war ja in dem Vertrag vorgesehen), eine entsprechende Vertragsstrafe zu kassieren, und letztlich seine 18 Tranche2 Maschinen genauso um einige hundert Mio. billiger zu bekommen wie jetzt 15 Stück der alten Tranche durch brachiale Einsparungsmaßnahmen.

Schon mehrfach mussten die österreichischen Eurofighter zu “Priorität Alpha” Einsätzen starten; dieses Foto zeigt sie bei einer Übung – Foto: Markus Zinner
Weiters ist es gar nicht sicher ob der – auf Kosten des Herstellers – zu erfolgende Upgrade von T1 auf T2 technisch einfach so möglich gewesen wäre, im Idealfall hätte EF GmbH wohl sechs neue T2 Maschinen eintauschen müssen um die vertraglich festgelegte voll einheitliche Flotte zu garantieren.
All diese Probleme hat man dem Hersteller mit Darabos’ Vergleich im Mai 2007 auf einen Schlag abgenommen – zu einem Zeitpunkt wo den Verhandlern von EADS/Eurofighter bereits klar sein musste was da mit T2 auf sie zukommt.
Was letztlich überbleibt
Es ist ja grundsätzlich finanziell sinnvoll und logisch, beim Ankauf von Abfangjägern in Friedenszeit auf einige Zusatzausrüstung zu verzichten (z.B. Zusatztanks oder größere Mengen Bewaffnung) solange diese beim herannahen einer Krise (mit den üblichen sieben bis zehn Jahren Vorwarnzeit, welche sich die Bedrohungsanalytiker im BMLV zutrauen) rechtzeitig beschafft werden kann. Mit dem in Friedenszeit vorhandenen Gerät muss jedenfalls der volle Erhalt von Fähigkeiten möglich sein.
Es wäre grundsätzlich auch gerechtfertigt, eine geringere Stückzahl zu betreiben solange diese bei Bedarf erhöht werden kann. Dies ist im Prinzip das System welches Ungarn und Tschechien derzeit betreiben.
Die Abfangjäger-Beschaffung in der Form wie sie in Österreich erfolgt ist, ist aber deswegen zu verurteilen weil Kernkomponenten der Maschinen – softwareseitig und hardwareseitig – weggespart wurden, die praktisch überhaupt nicht mehr (beziehungsweise nur mit prohibitiv hohe Kosten) wieder eingerüstet werden können. Ein Flottenupgrade aller 15 Maschine auf Tranche2 Level (um z.B. DASS nutzen zu können) wäre wohl mit Preisen jenseits 600 Mio. EUR zu veranschlagen, sowie monatelanger Standzeit von Teilen der Flotte.
Weiters hat man – wieder einmal – die Chance nicht genutzt entsprechende Fähigkeiten zu erarbeiten und zu erhalten (BVR, Electronic Warfare) bei denen bereits seit Jahren der Hut brennt. Österreichische Piloten sind gut ausgebildet und talentiert, wären aber im Ernstfall ohne diese Fähigkeiten Kanonenfutter selbst gegen deutlich ältere Feindmaschinen (sofern diese, und das ist heute überall der Fall, über BVR Bewaffnung und Selbstschutz verfügen). Es kann gar nicht deutlich genug gesagt werden: Hätte man gestern schon damit begonnen, diese Fähigkeiten aufzubauen, wäre es immer noch um Jahre zu spät – statt dessen will man auch übermorgen gar nichts mit diesen Themen zu tun haben!
Die Politik – sowohl unter Minister Darabos als auch unter Minister Platter – hat die österreichischen Eurofighter für die kompletten 30+ Jahre ihrer erwarteten Lebensdauer im Dienst des Bunedsheers eingefroren auf einem Fähigkeitsstand, der gerade für die im Inland zu erfüllenden Luftraumüberwachungsaufgaben reicht. Gleichzeitig gibt es keine zuverlässigen Bedrohungsanalysen – oder auch Vorhersagen, wie sich die gesamteuropäische Sicherheitspolitik entwickeln wird – die über zehn Jahre hinausgehen. Es bleiben also weitere 20 Jahre der Zukunft für die wir – wie seit Jahren – nur hoffen können das unsere NATO-Nachbarn die militärische Verteidigung Europas übernehmen, da zum jetzigen Zeitpunkt niemand verlässlich sagen kann ob die „Neutralitätsfighter“ den dann auf uns zukommenden Aufgaben überhaupt gewachsen sein werden.

Österreichs Piloten sind hervorrgend qualifiziert und motiviert – doch die Politik hat es verabsäumt, ihnen entsprechend hochwertige Ausrüstung zur Erfüllung aller denkbaren Einsatzszenarien zu beschaffen – Foto: Bundesheer
Das die Maschinen – wegen zu geringer Stückzahl, budgetmäßig limitierten Betriebskosten etc. – zusätzlich noch angewiesen sind auf die Hilfe der mittlerweile ebenfalls dringend zu ersetzenden Saab 105OE bei der täglichen Luftraumüberwachung, und das bei Nacht und schlechter Sicht weiterhin keine durchgehende Kontrollmöglichkeit gegen unerlaubte militärische Überflüge vorhanden ist, vervollständigt den Eindruck des ganzen. Offensichtlich will die Politik in Österreich das Thema Landesverteidigung (wie eigentlich neutralitätsrechtlich und verfassungsrechtlich geboten) nicht ernstnehmen und begnügt sich hier – wie auch in anderen Bereichen – mit einem Feigenblatt, das zwar immer noch teuer genug, in seiner Effizienz aber kastriert ist.
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Text: Helmut Skrdla
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