Österreich

Mobile Hubschrauber-Tankstelle für das Hochmontafon

In Voralberg wird demnächst eine mobile Helikopter-Tankstelle im Hochmontafon in Betrieb genommen. Damit soll Notarzthubschraubern eine rasche Wiederherstellung ihrer Einsatzbereitschaft ermöglicht werden.

Vor allem bei lange andauernden Rettungsflügen oder mehreren Folgeeinsätzen kann es schon einmal vorkommen, dass ein Notarzthubschrauber einen weiteren Auftrag nicht unmittelbar übernehmen kann, da er zuerst zum Auftanken an seine Basis zurückkehren muss. Mit einer mobilen Hubschrauber-Tankstation mit 980 Liter Kerosintank, die in Kürze in Partenen errichtet werden soll, will man in derartigen Fällen für kürzere Ausfallzeiten sorgen, indem ein Notarzthelikopter bei Bedarf rascher nachtanken kann.

Die mobile Anlage ist als Kfz-Anhänger konstruiert und kann von der Rettungsleitstelle aktiviert werden. Bergrettungs- und Feuerwehrkameraden rücken dann mit dem Spezialfahrzeug aus, um den Hubschrauber aufzutanken. Der entsprechende Treffpunkt wird direkt mit dem Piloten vereinbart.

Es handelt sich um die zweite Vorarlberger Einrichtung dieser Art; eine solche Anlage befindet sich bereits erfolgreich im Kleinwalsertal in Betrieb.

In Anspruch genommen werden kann die mobile Tankanlage lediglich von Notarzthelikoptern der ÖAMTC Flugrettung, Hubschraubern des Innenministeriums und nötigenfalls Bundesheer-Fliegern. Die Vorarlberger Bergrettung - sie ist für Organisation und Betrieb der Flugrettung im Ländle verantwortlich - rechnet mit etwa 15 Betankungen jährlich.

(red Aig / Titelbild: ÖAMTC-Notarzthubschrauber im Flug - J. Tiefengraber/V-I-P.tv)