Luftfahrt: schon über 600 Tote im ersten Halbjahr bei Unglücken

Im ersten Halbjahr 2009 starben bereits über 600 Menschen bei Flugunfällen, die drei schwersten Unglücke ereigneten sich dabei innerhalb von nur sechs Wochen: der Absturz eines Air France A 330 über dem Südatlantik mit 228 Todesopfern, gefolgt vom Crash eines A 310-300 der Yemenia vor den Komoren, der 152 Menschenleben forderte und zuletzt das Unglück im Iran – hier fanden 168 Menschen den Tod, als eine Tupolev 154 der Caspian Airlines 16 Minuten nach dem Start abstürzte.Innerhalb der letzten 10 Jahren waren lediglich im Jahr 2000 (552) owie 2002 (716) ähnlich viele Menschen im ersten Halbjahr bei Flugzeugunfällen ums Leben gekommen.

David Learmount vom Branchenmagazin „Flight International“ stellte gegenüber dem „Daily Mail“ die Frage, ob „Fliegen mit kommerziellen Airlines so sicher, wie es sein könnte?“ und beantwortete sie selbst ernüchternd mit „Nein“. Damit das Jahr 2009 nicht zum ersten seit 1945 werde, in dem bei der Zahl der Absturztoten kein Rückgang zu verzeichnen ist, seien „masive Verbesserungen“ notwendig.

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Links:

Flight International
Daily Mail

red AW