Die Austrian (Lauda Air) Boeing 737-800 OE-LNK auf Reiseflughöhe, eskortiert von zwei Eurofightern des Bundesheeres - Foto: Markus Zinner / Bundesheer

AUA 767: Abfangübung durch Bundesheer startet in Kürze

Wie von Austrian Wings bereits gestern berichtet, trainiert das Bundesheer heute das Abfangen einer Boeing 767-300ER der AUA. Zwei Eurofighter des Bundesheeres fangen die zivile Großmaschine der Austrian Airlines um etwa 09:30 Uhr im österreichischen Luftraum ab und üben die Verfahren zur Durchsetzung eines Landezwanges. Der Zielflughafen der Übung ist Zeltweg. Witterungsbedingt kann auch kurzfristig nach Linz-Hörsching ausgewichen werden. Die Übungsmöglichkeit für die Eurofighter Piloten ergibt sich im Rahmen eines Überstellungsfluges der Austrian-B767 mit der Kennung OE-LAZ von Shannon/IRL, wo die Maschine eine neue Lackierung erhalten hat. Es ist dies übrigens das erste AUA-Großraumflugzeug in neuen Farben ohne „my“ vor dem Austrian Schriftzug.
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Austrian Airlines (AUA/Tyrolean) Fokker 70 OE-LFP - Foto: PA / Austrian Wings Media Crew

[U] Übung: Eurofighter zwingen Fokker 70 der AUA zur Landung

Die für heute geplante Abfangübung wurde abgesagt. Wie das Bundesheer mitteilte, seien die eingeteilten Eurofighter für einen „realen Überwachungseinsatz“ benötigt worden. Ein Ersatztermin stehe noch nicht fest.

Heute Nachmittag findet über dem Bundesland Salzburg eine Abfangübung statt. Dabei werden zwei Eurofighter des Bundesheeres eine Fokker 70 der AUA abfangen und anschließend in Graz Thalerhof zur Landung „zwingen“.
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AUA & Bundesheer üben gemeinsam

Laut einem Bericht der „Kleinen Zeitung“ sollen heute im Raum Zeltweg zwischen 10:30 und 16:00 Abfangübungen abgehalten werden. Dabei werden Eurofighter und Saab 105 das Abfangen eines Verkehrsflugzeuges – in diesem Fall einer Fokker 100 der AUA – üben.

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Übung – Eurofighter zwingen AUA-Boeing 767 zur Landung

Zeltweg, 27. März 2009 – Beim Rückflug von den USA nach Wien wurde heute um 11.00 Uhr eine Boeing 767 der Austrian Airlines über den Tauern von zwei Eurofightern abgefangen und gegen 11.45 Uhr in Zeltweg zur (simulierten) Landung gezwungen. Die Boeing wurde in den Vereinigten Staaten einer Modifikation an den Tragflächen unterzogen, den Rückflug nutzten die Heeres-Piloten zu einer Abfangübung am steirischen Himmel.


Foto: Bundesheer / Markus Zinner

Präzise Abläufe
Der „Landezwang“ ist eines von vielen Verfahren, das Piloten des Bundesheeres regelmäßig üben. Im Ernstfall ist es entscheidend, dass die Abläufe präzise funktionieren und alle Beteiligten, sowohl am Boden als auch in der Luft, aufeinander eingespielt sind.

„Priorität A“-Einsatz
2008 starteten unsere Abfangjäger 73 Mal zu einem „Priorität A“-Einsatz. Bei diesen Einsätzen identifizieren die Heeres-Piloten ein in den österreichischen Luftraum einfliegendes Flugobjekt, welches beispielsweise nicht angemeldet ist oder sich nicht am Funk meldet. Abhängig von der jeweiligen Situation werden von den Piloten daraufhin Folgemaßnahmen gesetzt. Eine davon ist der „Landezwang“.


Foto: Bundesheer / Markus Zinner

Gute Zusammenarbeit mit Austrian Airlines
Oberstleutnant Karl Krainer vom Streitkräfteführungskommando: „Aufgrund der schon jahrelangen guten Zusammenarbeit mit der Austrian Airlines ist es unseren Piloten möglich, unter möglichst realen Bedingungen zu üben.“

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Video vom Überflug in Zeltweg auf ORF-Online
Austrian Airlines
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red AW / Bundesheer