Letzer Ausweg Notausstieg? – Ein Interview mit Tim van Beveren


Foto: Renate Debus-Gohl

Die Luftfahrt zählt zu den sichersten Formen der Fortbewegung. Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, gilt es naturgemäß, einige im Ernstfall lebensrettende Maßnahmen zu beherzigen. Hinsichtlich der Notausstiegstüren kommt dabei auch den Fluggästen ein Höchstmaß an Veantwortung zu – sie müssen, wenn sie in einer Exit Row sitzen, in der Lage sein, den Notausstieg rasch zu öffnen, um so die schnelle Evakuierung einer Unglücksmaschine mit zu gewährleisten. Um dies sicherstellen zu können, ist es wichtig, dass an den betreffenden „Emergency Exits“ ausschließlich Personen sitzen, die in der Lage sind, im Notfall rasch einzugreifen.


Notfalltraining: für Flugbegleiter regelmäßig vorgeschrieben

Da diese die Notausstiegsreihen einen etwas größeren Sitzabstand aufweisen, wurde es bei immer mehr Airlines gang und gäbe, dies als findige Marketing-Idee auszuschlachten. Anstatt sorgfältiger Selektion am Check-In-Schalter durch ausgebildetes Airline-Personal kann sich nun jedermann den kleinen Luxus vom größeren Sitzabstand in der „Exit Row“ schon vorab kaufen – Internet und Web-Check-In machen’s möglich.

Für Austrian Wings sprach Gerald Aigner mit Pilot Tim van Beveren (Foto oben), einem international anerkannten Fachjournalisten für Luftfahrt, Gutachter und Berater in aviatischen Sicherheitsfragen.
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