Deutschland: Weniger Unfälle bei Hubschrauber-Rettungseinsätzen

Bei Hubschrauber-Rettungseinsätzen besteht auch für den Piloten selbst Gefahr: Wenn Nebel oder aufgewirbelter Sand und Schnee die Sicht nahezu ganz einschränken oder Stromkabel übersehen werden, besteht ein erhöhtes Unfallrisiko bei der Landung. Rettungseinsätze finden zudem oft in unebenem und unbekanntem Gelände statt – der Pilot hat, anders als ein Linienpilot, häufig unvorbereitete Landeplätze. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht im Projekt ALLFlight (Assisted Low Level Flight and Landing on Unprepared Landing Sites) an einem System, das eine digitale Umgebungskarte für das Cockpit erstellt und den Piloten in schwierigen Situationen unterstützt – bis hin zu einer vollautomatischen Landung. Am Montag, 5. Dezember 2011, fand dazu der letzte erfolgreiche Test im Flugversuch in diesem Jahr mit dem DLR-Forschungshubschrauber ACT/FHS (Active Control Technology/Flying Helicopter Simulator) statt.
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