Austrian Airlines mit 11,4 Prozent Passagierplus im März


Auch im März konnte sich die AUA verbessern; Vorstand: „Sind auf dem richtigen Weg“ – Foto: Austrian Wings

  • Verkehrsergebnis der Austrian Airlines Group für Jänner bis März 2010: Auslastung im Liniengeschäft ist im März auf 76 Prozent gestiegen
  • Austrian Airlines transportierten im März um 11,4 Prozent mehr Passagiere als im Vergleichsmonat
  • Bessere Auslastung im Linienverkehr im März um 5,4 Prozentpunkte
  • Positive Entwicklung auch im gesamten ersten Quartal: 7,3 Prozent mehr Passagiere und 4,6 Prozentpunkte bessere Auslastung

Die Austrian Airlines Group hat im März 2010 rund 813.000 Passagiere befördert. Das waren um 11,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Auslastung der Flüge stieg um 4,4 Prozentpunkte auf 75,9 Prozent. Das Angebot wurde, gemessen an den Angebotenen Sitzkilometern (ASK), um 1,3 Prozent leicht erhöht. Die Nachfrage stieg gemessen in Passagierkilometern (RPK) um 7,5 Prozent.

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Kurzarbeit statt Kündigung – Arbeitsplätze von 60 Tyrolean Kopiloten gesichert

Letzte Aktualisierung: 07. April 2010 / 22:37 Uhr


Durch Kurzarbeit konnten bei der AUA Tochter Tyrolean Airways (Austrian Arrows) 60 Kündigungen vermieden werden – Foto: Max Hrusa

Die Gewerkschaft VIDA hat heute den Zusatzkollektivvertrag unterzeichnet, der die Kurzarbeit für die Copiloten der AUA Tochter Tyrolean Airways (Austrian Arrows) regelt.

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Tyrolean Copiloten – Kurzarbeit gescheitert?

Seit gestern hätten 260 Copiloten der Austrian Airlines Tochter Tyrolean Airways („Austrian Arrows) auf Kurzarbeit arbeiten sollen. Mit dieser Maßnahme sollte die Kündigung von 60 Flugzeugführern verhindert werden. Diese wäre durch die Reduktion der Flotte, (alle CRJ und ein Teil der Dash 8-Flotte werden ausgemustert) erforderlich gewesen.

Wie der ORF-Tirol jedoch am 01. April berichtete, habe die Gewerkschaft VIDA die entsprechende Vereinbarung nicht unterzeichnet.

Laut Wilhelm Haberzettl (VIDA) sei die Kurzarbeit dabei nicht das Problem gewesen, ein Passus zur Teilzeitarbeit jedoch rechtswidrig.

Wie es jetzt weitergehe, sei noch nicht geklärt.

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Austrian Airlines

(red)

AUA veröffentlicht Jahresergebnis für 2009


Die Sanierungsmaßnahmen bei der AUA beginnen zu greifen – Foto: Max Hrusa

Minus von 325,9 Mio. Euro eingeflogen
Sanierungsmaßnahmen greifen
Deutlich verbessertes EBIT im zweiten HJ 2009

Die österreichische Lufthansa Tochter Austrian Airlines hat im Geschäftsjahr 2009 ein Minus von 325,9 Millionen Euro eingeflogen (2008: minus 429,5 Millionen Euro).

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Tyrolean – 50 Flugbegleiter zur Kündigung angemeldet


Laut „Österreich“ könnten bei der AUA Tochter Tyrolean Airways bis zu 50 Flugbegleiter abgebaut werden – Foto: Austrian Wings

Wie die Tageszeitung „Österreich“ am 10. März 2010 in ihrer Printausgabe berichtete, könnten bei der als „Austrian Arrows“ bekannten AUA Tochter Tyrolean Airways bis zu 50 Flugbegleiter ihren Job verlieren.

Aufgrund der Flottenreduktion, die 50sitzigen CRJ werden komplett ausgemustert, die Dash 8-300 Flotte reduziert, leisten 250 Copiloten ab April Kurzarbeit.

Für die Flugbegleiter konnte keine diesbezügliche Einigung erzielt werden – 50 von ihnen wurden beim AMS zur Kündigung angemeldet.

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Austrian Airlines

(red / Schneider)

Februar: AUA mit Passagierplus, Lufthansa mit Minus


Im Februar flogen +4 Prozent mehr Passagiere mit der AUA – Foto: Austrian Wings

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Starker Rückgang im Charterverkehr

Die österreichische Lufthansa Tochter AUA beförderte im Februar 2010 646.000 Passagiere. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Februar 2009. Die Auslastung der AUA-Maschinen betrug 72 Prozent, ein Plus von 3,4 Prozentpunkte. Gleichzeitig wurden die Kapazitäten um -3,1 Prozent reduziert.

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AUA Cargo und Lufthansa Cargo verschmelzen


Lufthansa Cargo und AUA Cargo rücken enger zusammen – Foto: P. Radosta / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Zusammenlegung von Vertrieb und Handling zum 1. Juli 2010
Ein Viertel der Arbeitsplätze bei AUA Cargo geht verloren

Die AUA hat heute seit längerem schwelende Branchengerüchte bestätigt – Lufthansa Cargo AG und Austrian Airlines haben entschieden, ihre Zusammenarbeit im Luftfrachtbereich zu intensivieren.

Bei der AUA Cargo verlieren einem Bericht des ORF-Onlinedienstes zufolge 50 von 200 Mitarbeitern, also rund ein Viertel, ihren Arbeitsplatz. Dies habe, so der ORF, ein AUA-Sprecher offiziell bestätigt.

Wie das Unternehmen mitteilte, sollen „die Frachtverkehrsströme über die Drehkreuze Frankfurt, München und Wien optimiert, der weltweite Vertrieb beider Gesellschaften zusammengelegt sowie Produktpalette und Produktionsprozesse vereinheitlicht werden.“

Abfertigung und Vertrieb der Kapazitäten von Lufthansa Cargo und Austrian Cargo werden in Österreich unter gemeinschaftlicher Leitung zusammengeführt werden. In allen anderen Ländern weltweit werden die Frachtaktivitäten künftig unter der Leitung der Lufthansa Cargo zusammengelegt.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo: „Der Flughafen Wien-Schwechat wird damit für Lufthansa Cargo zu einem zentralen europäischen Drehkreuz – vergleichbar unseren deutschen Hubs in Frankfurt und München. Lufthansa Cargo Kunden können dank des ausgezeichneten Netzwerks der Austrian nun auch aus Wien verschiedene Direktverbindungen in alle Welt nutzen.“

Austrian Airlines Vorstand Andreas Bierwirth: „Wir setzen eine weitere Maßnahme zur Sanierung von Austrian Airlines. Unser Cargo-Geschäft wird von der neuen Struktur profitieren: Wir senken die Kosten und verbessern unser Angebot, indem wir unseren Kunden in Zukunft das weltumspannende Netz und die umfassende Produktpalette des weltweit größten Luftfrachtverbundes zur Verfügung stellen.“

Der ORF schrieb dazu in einer Onlinemeldung, dass dem „Vernehmen nach“ für die Zusammenführung der Frachtdienste eine eigene Gesellschaft in Österreich gegründet werden soll, an der die Lufthansa 75 und die AUA 25 Prozent halten werden.

Lufthansa Cargo AG
Mit einem Transportvolumen von rund 1,7 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 8,3 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2008 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 4600 Mitarbeiter weltweit. Der Schwerpunkt von Lufthansa Cargo liegt im Airport-Airport-Geschäft. Das Streckennetz umfasst rund 300 Zielorte in 90 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa Passagiermaschinen sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Lufthansa Cargo ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG. Der Umsatz belief sich 2008 auf rund 2,9 Mrd. Euro.

Austrian Cargo
Austrian Cargo hat im Jahre 2008  rund 140.000 Tonnen Fracht- und Postsendungen befördert und einen Umsatz von rund 140 Millionen Euro erzielt. Das Streckennetz umfasst 120 Destinationen in fast 60 Ländern. Dazu zählt ein umfassendes Netz von 45 Destinationen in Zentral- und Osteuropa. Ergänzend zu den Linienflügen bietet Austrian Cargo LKW-Transporte an. Austrian Cargo ist ein Gründungsmitglied von Cargo 2000.

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Austrian Cargo
Lufthansa Cargo

(red / Austrian Airlines)

AUA restrukturiert Technik

210 Arbeitsplätze gehen verloren
Teilweise Auslagerungen geplant
Kein Drittgeschäft mehr

Die AUA restrukturiert im Rahmen ihrer Sanierung den Technikbereich neu. Ziel sei es, die Produktivität zu steigern und die Kosteneffizienz nachhaltig zu erhöhen, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Mit 1. März 2010 tritt die neue Organisationsstruktur für das Geschäftsfeld Technical Operations/TD in Kraft.

Die Technik am Standort Wien wird im Kern aus den Abteilungen Aircraft Maintenance (TDM), Supply Chain (TDL), Engineering (TDE) und Quality & Safety Management (TDQ) bestehen und sich zukünftig auf die technische Versorgung der Jet-Flotte des Austrian Konzerns konzentrieren.

Dazu kommen ergänzende Funktionen wie verschiedene Werkstätten, das technische Training und die Base Maintenance (Flugzeug-Überholung), die in der Abteilung Airframe Maintenance & Workshops (TDW) zusammengefasst werden. Die Base Maintenance wird deutlich reduziert und kein Drittgeschäft, wie beispielsweise die Wartung von Flugzeugen anderer Fluglinien, mehr verfolgt.

Derzeit prüft die AUA, ob die ergänzenden Funktionen, die in TDW zusammengefasst sind, in eine eigene Gesellschaft ausgelagert werden können, um weitere Kosten zu sparen.

Die Technik wird von einem gestärkten Leistungseinkauf (ERO) unterstützt, der die bestmöglichen Konditionen bei allen zugekauften Leistungen sicherstellt.

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Austrian Airlines

(red Schneider / Austrian Airlines)

AUA Aufsichtsrat tagt

Bei der heutigen Tagung des AUA Aufsichtsrats werden dem Vernehmen nach unter anderem die Themen Restrukturierung, Personalabbau und Luftfracht behandelt.

Wie der ORF-Online unter Berufung auf „Branchengerüchte“ berichtet, könnte die Frachtsparte, die derzeit unter der Marke „Austrian Cargo“ firmiert, bereits ab Juni komplett von der Lufthansa Cargo übernommen werden.

Angeblich habe es zu diesem Thema auch bereits ein Treffen zwischen Carsten Spohr, Chef von Lufthansa Cargo, und AUA Vorstand Andreas Bierwirth gegeben, so der ORF weiter. Seitens der AUA wollte man dies nicht kommentieren, hieß es.

Übermorgen hält das fliegende Personal der AUA eine Betriebsversammlung ab – unter Umständen wird sich dieser auch das Bodenpersonal anschließen.

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(red / Schneider)