AUA reagiert auf Lauda Aussagen

„NIKI ist jetzt eine Tochter der Air Berlin“
„Nicht einmal Laudas Kapperl ist österreichisch“

Nicht lange auf sich warten lassen hat die Reaktion der AUA auf die von Niki Lauda am 18. Februar getätigten Aussagen über die Russland Verkehrsrechte. Lauda hatte in seiner Pressekonferenz unter anderem kritisiert, dass die AUA die Verkehrsrechte nach Russland für sich alleine beanspruche und gesagt, dass er sich von russischer Seite mittlerweile „mehr unterstützt“ fühle als von österreichischer.

In einer APA-Meldung des gleichen Tages wurde Martin Hehemann, Sprecher von Austrian Airlines, als Reaktion  auf Laudas Aussagen mit den Worten

„Ich weiß nicht, ob Herr Lauda nun Russe, Berliner oder Österreicher ist. Aber eines ist klar: Seine Airline ist nun ganz offensichtlich eine Tochter des Air Berlin-Konzerns“ zitiert.

Damit habe sich außerdem, so die AUA, die von Lauda selbst vom Zaun gebrochene Diskussion, wer von beiden – AUA oder NIKI – nun die „österreichischte“ Fluglinie sei, erübrigt.

Hehemann betonte, dass die AUA „tausende österreichische Mitarbeiter“ habe und „in Wien gemanaged“ werde, wohingegen „bei Lauda nicht einmal das Kapperl österreichisch“ sei (Anm. der Red: die Marke Oerlikon, die auf Laudas Kappe prangt ist ein schweizer Konzern).

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(red)