G4S Floorwalker AUA Foto PA Austrian Wings Media Crew

Nach Sicherheitsskandal am Flughafen: ÖGB kritisiert Auslagerungen

Gewerkschaft kritisiert AUA

„Auslagerungen und Sparen am falschen Platz begünstigen immer mehr das Entstehen von Sicherheitslecks“, kritisieren die vida-Verkehrsgewerkschafter Johannes Schwarcz und Roman Hebenstreit angesichts der am Flughafen Wien aufgedeckten Sicherheitslücke, wodurch Menschen illegal durch die Personenkontrollen der AUA geschleppt werden konnten. Die AUA habe konkrete Vorschläge zum Abstellen dieser Sicherheitslücken in ihrer an ein Privatunternehmen ausgelagerten Personenkontrolle vermissen lassen: „Abgesehen von vagem Relativieren mit Statistiken und Schönreden dieser brisanten Situation sind gestern weder von der zuständigen AUA noch vom Flughafen Wien brauchbare Vorschläge gemacht worden. Die Sicherheit der Crews und der Passagiere wird man damit nicht verbessern können“, bemängeln Schwarcz und Hebenstreit. Der Dokumentencheck ist dabei nicht der einzige sicherheitsrelevante Bereich, den die AUA aus Kostengründen ausgelagert hat. Früher sicherten AUA-Mitarbeiter auch den Zutritt zum Hauptbüro sowie zur technischen Basis, hier bedient man sich ebenfalls einen externen Dienstleister. Die früheren AUA-Mitarbeiter haben das Unternehmen zum Großteil verlassen (müssen), wie Betroffene gegenüber Austrian Wings schildern.
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