Deutschland: Piloten für „israelisches Profiling“ auf Flughäfen


Nach dem Düsseldorfer Flughafenchef Christoph Blume und dem Airlineverband BARIG spricht sich nun auch die Pilotenvereinigung Cockpit für „Profiling“ als Sicherheitsmaßnahme aus – Foto: ZVG

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit unterstützt den Vorschlag, auf Flughäfen künftig „israelisches Profiling“ als Sicherheitskonzept einzusetzen. Zuvor hatte sich bereits der Airlineverband BARIG für dieses Modell ausgesprochen (Austrian Wings berichtete).
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BARIG sieht „Profiling“ bei Sicherheitskontrollen positiv


Geht es nach Christoph Blum, könnten die klassischen Sicherheitskontrollen, die derzeit für alle Reisenden ident sind, schon bald der Vergangenheit angehören – Foto: ZVG

Der Airlineverband unterstützt den Vorschlag des designierten Präsidenten des Flughafenverbandes ADV, die Implementierung von Elementen des Profiling in die Passagierkontrolle an den Flughäfen zu prüfen. „Gefahr geht nicht von Gegenständen aus, sondern von potenziellen Tätern. Profiling zielt auf die Gefährder“, erklärt dazu BARIG-Generalsekretär Martin Gaebges. „Es könnte der Sicherheit viel mehr dienen, wenn beispielsweise ein geschulter Spezialist den Passagieren in die Augen schaut und einige Fragen stellt, als wenn auf Monitoren nach Nagelknipsern und Rasierwasserflaschen gefahndet wird“, so Gaebges weiter.
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