„PROFIL“: Austro Control-Fluginspektoren dürfen vorerst nicht mehr bei privaten Heli-Betreibern fliegen

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürfen die Hubschrauber-Fluginspektoren der Luftfahrtbehörde Austro Control bis auf weiteres nicht mehr bei privaten Unternehmern tätig sein. Das gelte so lange bis eine neue Regelung gefunden sei, kündigte Manfred Bialonczyk, Leiter der Gruppe Luft im Verkehrsministerium gegenüber „profil“ an.

Damit reagiert das Ministerium auf Kritik, dass behördliche Fluginspektoren die Heli-Betreiber einerseits überprüfen müssen, andererseits aber nebenberuflich auch für Private fliegen. Dieser Interessenskonflikt soll nun ausgeräumt werden. Jüngst tauchte die Problematik in der Causa Heli Austria auf: Seit Anfang Januar schwelt ein Streit zwischen der Austro Control und dem Salzburger Unternehmer Roy Knaus, nachdem die Behörde Rettungsflüge des Unternehmens untersagt hat.

Einer der für Heli Austria zuständigen Fluginspektoren war beim Konkurrenzunternehmen Schider tätig.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Causa Knaus Helikopter – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Austrocontrol

Links:

PROFIL

red AW / APA-OTS