Comtel meldet Konkurs an

Die durch das Amritsar-Desaster (Austrian Wings berichtete) in finanzielle Schwierigkeiten geratene österreichische Bedarfsfluggesellschaft Comtel Air hat Insolvenz angemeldet. Die Höhe der Verbindlichkeiten soll sich auf 1,2 Millionen Euro belaufen.
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Comtel-Desaster: Schwere Vorwürfe gegen Geschäftsführer Richard Fluck

Die von Mint Airways angemietete Boeing 757 flog im Auftrag von Comtel Air; schon nach wenigen Flügen wurde die Verbindung nun - für Brancheninsider wenig überraschend -  eingestellt - Foto: C. Jilli / Austrian Wings
Die von Mint Airways angemietete Boeing 757 flog im Auftrag von Comtel Air; schon nach wenigen Flügen wurde die Verbindung nun – für Brancheninsider wenig überraschend – eingestellt – Foto: C. Jilli / Austrian Wings

Der frühere Comtel Eigentümer, Werner Frantsits, Vorstandschef des Pharmakonzerns Sanochemia AG, erhebt in einem Bericht in der Wiener Zeitung schwere Vorwürfe gegen den aktuellen Comtel-Geschäftsführer Richard Fluck und dessen Mitstreiter: „Die Herrschaften haben in elf Monaten zunichte gemacht, was wir in 20 Jahren aufgebaut haben“
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[U] Comtel Air stellt Flüge nach Amritsar ein – Passagiere mussten 23.400 Euro für Weiterflug bezahlen

Letzte Aktualisierung: 17. November 2011 / 17:36 Uhr

Passagiere mussten 23.400 Euro für Weiterflug bezahlen
Weitere Passagiere in Indien gestrandet
Zukunft der Amritsar-Flüge ungewiss – endgültige Einstellung erwartet

Noch vor wenigen Tagen war Comtel Air stolz darauf, nach dem Verkauf von NIKI an Air Berlin, eine der wenigen österreichischen Fluggesellschaften zu sein. Nun dürfte das (erneute) Abenteuer Birmingham-Wien-Amritsar schon nach wenigen Wochen zu Ende sein.
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