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Germanwings ändert Flugnummer, Sonderflüge für Angehörige

Geborgener Flugschreiber in Paris eingetroffen
Zahl der deutschen Opfer auf 72 gestiegen

 

Nach dem Absturz eines A320 der Germanwings gestern in Frankreich, hat die Airline die betroffene Flugnummer 4U-9525 auf 4U-9441 geändert - ein international absolut übliches Vorgehen nach derartigen Unglücken.

Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die Hinterbliebenen der Opfer mit Sonderflügen von Düsseldorf und Barcelona aus nach Marseille geflogen und von dort weiter ins Unglücksgebiet transportiert werden sollen.

Die Untersuchungsbehörde BEA veröffentlichte dieses Foto des geborgenen Cockpit Voice Recorders.
Die Untersuchungsbehörde BEA veröffentlichte dieses Foto des geborgenen Cockpit Voice Recorders.

In der Zwischenzeit ist der beschädigte gestern geborgene Cockpit Voice Recorder in Paris zur Auswertung eingetroffen. Die Experten seien zuversichtlich, dass man die Daten retten könne, heißt es.

Nach der zweiten Black Box, dem Flugschreiber, welcher die Flugdaten der Maschine aufzeichnet, wird weiter gesucht. Beide Geräte sind im Heck der Maschine verbaut und äußerst widerstandsfähig gegen mechanische und thermische Einflüsse.

Gleichzeitig stieg die Zahl der deutschen Opfer: War man bislang von 67 Deutschen an Bord des Unglücksfluges ausgegangen, rechnet man nun mit mindestens 72 toten deutschen Staatsbürgern.

(red)