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Reportagen - Geschrieben von Redaktion Aig am Donnerstag, März 3, 2011 16:32
EVA AIR 777: Erstklassig in drei Klassen nach Asien!

Videoreportage: Eva Air “Triple Seven”
Noch bis 20. April 2011 fliegt Eva Air, wie auf Austrian Wings bereits im Jänner berichtet, mit einer Boeing 777-300ER von Wien nach Bangkok und Taipeh. Fluggäste können nicht nur zwischen Business- und Economy-Klasse, sondern auch der dazwischen angesiedelten “Elite Class” wählen. Austrian Wings hat sich mit einem Foto- und Videoteam exklusiv an Bord dieser Maschine umgesehen. – Eine Reportage von Gerald Aigner, Markus Klein, Patrick Radosta und Roman Reiner.
Ursprünglich war der Einsatz der “Triple Seven” von 11. Februar bis 1. Mai 2011 geplant – jetzt müssen Fluggäste, die beispielsweise die Vorzüge der “Elite Class” nützen wollen, mitunter schnell sein, denn der Einsatz des Fluggeräts auf der Strecke Wien – Bangkok – Taipeh wurde nun um eineinhalb Wochen verkürzt.
Auch ein 30 Jahre alter Wiener hat Pech. Sein Flug von Bangkok nach Wien am 25. März wird aus Maintenance-Gründen nicht mit der 777-300 durchgeführt. “Schade. Gerne wäre ich in der Elite-Klasse geflogen”, so der Urlauber – eine Möglichkeit, die Eva Air in dem bislang üblicherweise nach Wien eingesetzten Flugzeugtyp Airbus A330-200 nicht anbietet.

Das Cockpit der Triple Seven
Die Elite-Klasse ist zwischen Economy und Business Class – bei Eva Air auch als “Premium Laurel Class” bezeichnet – angesiedelt und bietet in der 777-300 unter anderem eine 2-4-2-Bestuhlung, verstellbare Sitze wie ansonsten nur in der Business Klasse üblich, Stromversorgung an jedem Sitzplatz für elektronische Geräte (110 V) sowie exklusives Catering. Viele Reisende schätzen dieses Plus an Komfort zu einem verhältnismäßig geringen Aufpreis; manche Special-Angebote sind bereits um 100 Euro Zuzahlung zu haben.
Aber auch die Economy Klasse kann sich sehen lassen: in einer 3-4-3-Sitzkonfiguration wird mit 84 cm Sitzabstand und 43 cm Sitzbreite komfortables Fliegen groß geschrieben. Darüber hinaus hat jeder Reisende die Möglichkeit, direkt von seinem Sitzplatz aus per Satellitentelefon, SMS und E-Mail zu kommunizieren.
In Österreich bemüht man sich jedoch weiterhin, die 777-300 künftig in den Flugplan zu integrieren. Tanja Rosenberger, zuständig für den Eva Air Pressedienst, sagte zu Austrian Wings: “Die Österreicher lieben die ‘Triple Seven’. Momentan ist leider keine typische Urlaubszeit, welche eine größtmögliche Auslastung auf diesem Flugzeugmodell ermöglichte, dies wäre eher im Herbst der Fall.” – Die Chance lebt jedoch, dass die ansonsten regulär zwischen Taipeh und den Vereinigten Staaten eingesetzte Boeing 777-300ER in Zukunft auch wieder von und nach Wien fliegen könnte. Austrian Wings wird natürlich dranbleiben …
Fotostrecke:

Komfort pur – die “Premium Laurel Class” an Bord der Eva Air 777-300ER

In der Business Class verfügen Reisende über einen eigenen Stromanschluss für Notebooks


Die “Elite Class” (beide Fotos) ist vor der Economy angesiedelt und bietet für einen verhältnismäßig geringen Aufpreis ein deutliches Mehr an Komfort

Auch in der Economy Class verfügt jeder Sitz über einen eigenen Monitor


Der so genannte “Coffeemaker” ist eines der wichtigsten Utensilien an Bord

Die hintere Bordküche ist größer als so manches Wohnzimmer

Der Monitor (rechts im Bild) liefert den Piloten auf Wunsch ergänzende Außenaufnahmen ihrer Maschine

Papierkrieg ade! Elektronische Plandarstellung im modernen Cockpit der Triple Seven von Eva Air

Auf Langstreckenflügen können sich Piloten und Flugbegleiter in das so genannte Crewrest zurückziehen um sich zu erholen
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