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Mit Video: AUA-Evakuierungsflug aus Neuseeland - "Spirit of Austria" am Flughafen Wien gelandet

291 Passagiere - darunter auch Kinder - wurden zurück nach Österreich geholt.

Kurz nach 9 Uhr Ortszeit landete heute Vormittag "Austrian 4" (Flugnummer laut Anzeigetafel OS 1024) auf dem Flughafen Wien Schwechat. Die Maschine kam aus dem neuseeländischen Christchurch und hatte auf ihrer Reise nach Wien Zwischenlandungen in Auckland und Kuala Lumpur eingelegt.

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Noch nie zuvor war eine AUA-Maschine in Neuseeland. An Bord des in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium durchgeführten Evakuierungsfluges befanden sich 291 Passagiere, darunter sieben Kinder unter 12 Jahren und zwei Kleinkinder unter zwei Jahren. Außerdem war eine Gruppe jugendlicher Austauschschüler an Bord.

Blick in eine der Galleys während des Fluges - Foto: Gottlieb Seidl (vielen Dank!)
Die Maschine bei der Landung - Foto: Manuel Zarka (vielen Dank!)
Landung auf der 34 - Foto: Andreas Ranner

"Die Mission ist gut verlaufen. Sie war der längste Flug in der Geschichte meiner Firma und wir sind happy, dass wir es machen durften."
Flugkapitän Wolfgang Eisenhut

Der von der Boeing 777-200ER mit dem Namen "Spirit of Austria" durchgeführte Flug war der 39. vom Außenministerium organisierte Repatriierungsflug - und der vorerst letzte. Bisher wurden rund 7.500 Österreicher auf diese Art und Weise zurück geholt - das Rückgrat dieser Corona-Luftbrücke war Austrian Airlines, die als einzige in Österreich ansässige Fluglinie über Großraum- und Langstreckenfluggerät verfügt und daher der bevorzugte Partner des Außenministeriums war.

Reverser deployed - Foto Andreas Ranner

"Mit der heutigen Landung der Maschine aus Neuseeland ist die Phase der großen Rückholflüge fürs Erste beendet", erklärte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP). "Wir sind nun in der Phase der Einzelfallbetreuung angekommen. Die verbleibenden gestrandeten Österreicherinnen und Österreicher werden selbstverständlich weiterhin von unseren Botschaften und Konsulaten vor Ort betreut, denn ganz entscheidend ist für mich: Wir lassen niemanden im Stich, der unverschuldet in eine Notlage geraten ist!"

"Danke, dass ihr uns nach Hause gebracht habt"
Passagier zur Crew
 

Die Crew der Rotation, die bereits in der Nacht des 5. April begonnen hatte, bestand ausschließlich aus AUA-Mitarbeitern, die sich freiwillig für diesen Spezialeinsatz gemeldet hatten. Insgesamt waren 32 Besatzungsmitglieder an Bord, auf dem Flug von Neuseeland nach Österreich teile sich die diensthabende Crew wie folgt auf: Die Kapitäne Wolfgang Eisenhut (der dienstälteste Pilot von Austrian Airlines mit rund 24.000 Flugstunden Erfahrung), Johannes Rehm, die beiden Erste Offiziere Clamer Meltzer sowie Siegfried Held, ein Lademeister, ein Techniker sowie elf Flugbegleiter. Außerdem wurde die Rotation von einem Mitarbeiter des Außenministeriums begleitet. Einer der beiden Kapitäne war übrigens Wolfgang Eisenhut, der dienstälteste Pilot bei Austrian Airlines. Er begann seine Karriere im Jahr 1980 auf der legendären DC-9 und hat mittlerweile rund 24.000 Flugstunden akkumuliert.

Weitere Fotoimpressionen:

Fachleute der AUA-Technik - sie genießen weltweit einen ausgezeichneten Ruf - nahmen die "Spirit of Austria" nach der Ankunft sofort unter ihre Fittiche
Engel in Rot: Alle Flugbegleiter und Piloten nahmen freiwillig an der Mission teil
Wie bereits für andere Evakuierungsmissionen, wurde auch für die Neuseeland-Operation von Marco Nussbaumer ein eigener Patch für die Crew entworfen
Wolfgang Eisenhut war einer der beiden Kapitäne des Rückfluges; er hat rund 24.000 Flugstunden in seinem Logbuch stehen und ist der dienstälteste Pilot der rot-weiß-roten Traditionsairline
Der rote Streifen am Uniform-Jacket kennzeichnet technisches Personal; früher war er ein Markenzeichen der Flugingenieure, doch einen solchen benötigt man nicht zum Betrieb der Triple Seven. Des Rätsels Lösung: An Bord befand sich auch ein Spezialist der AUA-Technik, der im Bedarfsfall kleinere Reparaturen selbst vornehmen hätte können
Clamer Meltzer, einer der Ersten Offiziere dieser Mission - Atemschutzmasken und Social Distancing wurden von der Crew als Schutzmaßnahme konsequent angewendet
Die neuseeländische Flagge war laut AUA-Sprecher Peter Thier ein Geschenk der Flughafenfeuerwehr Christchurch

(red)