Österreich

Lauda zu Skylink-Debakel: "Läuft ja schon seit Jahren, Politik soll sich raushalten"

Christoph Herbst (links im Bild) in Begleitung von Flughafensprecher Peter Kleemann auf dem Weg zur seit 9 Uhr stattfindenden Sitzung des Flughafenaufsichtsrats - Foto: Austrian Wings Media Crew

Seit mehr als drei Stunden tagt der Aufsichtsrat der Flughafen Wien AG im Office Park am Flughafen Schwechat um über die Konsequenzen aus dem Skylink-Debakel zu beraten. Airline Chef Niki Lauda sparte gegenüber den anwesenden Journalisten nicht mit Kritik.

Das "Skylink-Debakel ist schon seit Jahren bekannt gewesen" und er verstehe nicht, weshalb der Vorstand im vergangenen Jahr überhaupt noch auf fünf Jahre verlängert wurde.

"Bei mir hätte der Vorstand nur eine Verlängerung für ein Jahr bekommen, und dann hätten wir uns angesehen, wie er performed hat", so Lauda.

Der "Einfluss der Politik in das Tagesgeschäft ist Blödsinn und schrecklich", und auch der Aufsichtsrat sei ja "parteipolitisch besetzt".

Laudas Fazit: "Die Politik soll sich endlich raushalten und die Führung des Flughafens kompetenten Managern überlassen."

Das "Mitspielen" der Politik in privatwirtschaftlichen Unternehmen sei ein "krankes Konzept", so Lauda.

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(red)