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Über 10.000 Besucher beim „Sternenjäger“ Airlebnis-Tag am Flughafen Frankfurt

Eine Gruppe Sturmtruppler angeführt von Darth Vader schreitet durch die Terminals des Flughafens. Dahinter: Jedi-Ritter mit Laserschwertern und Prinzessin Leia im Schlepptau. Die Reisenden staunen! Spielt der aktuelle Star Wars-Streifen am Airport? Nein, die Parade der Sternenjäger war einer der vielen Höhepunkte des Airlebnis-Tags, der gestern, am dritten Advent, am Flughafen Frankfurt stattfand.

Pünktlich zum Kinostart von „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ bot der Airlebnis-Tag eine passende Gelegenheit, sich schon mal in Stimmung zu bringen: Im Terminal 1 gab es Ausstellungsstücke zur Saga zu bestaunen. Darunter die Charaktere Chewbacca, Jar Jar Binks und Darth Maul in Lebensgröße ebenso wie Modelle des Millenium Falken und der berühmten Schneegleiter.

Kooperation von Fraport und Europas Raumfahrern

Über 10.000 Besucher waren gekommen, um – getreu dem Motto „Sternenjäger“ – nach den Sternen zu greifen. Das war, dank der erstmaligen Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wortwörtlich zu nehmen.

Spannende Multimedia-Vorträge von ESA-Experten wie dem „Rosetta-Kometenjäger“ Dr. Paolo Ferri aus Darmstadt und dem Astronauten Prof. Reinhold Ewald entführten die zahlreichen begeisterten Zuhörer in die Schwerelosigkeit und Unendlichkeit des Weltalls. Über den Schutz unseres „Raumschiffs Erde“ und den bedeutenden Beitrag der Erd- und Umweltbeobachtung aus dem All, gerade vor dem Abschluss des COP 21-Gipfels in Paris, berichtete Prof. Mike Rast.

In zwei Stunden suborbital von Deutschland nach Australien?

Vollkommen abgehoben ging es bei der Talk-Runde „Trends und Visionen – Flugreisen in der Zukunft“ zu. In zwei Stunden suborbital von hier nach Australien oder irgendwann als Tourist auf den Mond? Diese Fragen diskutierten die anwesenden ESA-Experten mit Vertretern der Fraport AG, Michael Müller, Vorstandsmitglied, Dr. Dominique Prümm, Leiter Flugbetriebs- und Terminalmanagement, Unternehmenssicherheit und Kimberley Kretschmer, Frankfurt Airport Model 2015. Auch die spannende Frage „Gibt es noch anderes Leben draußen im Weltall?“ wurde von Bettina Wurche, Biologin und Mitglied des ESOC SCI Fi Clubs, anschaulich erklärt.

Science Fiction-Spass für alle!

Alles über Lichtschwerter konnte man bei Saberproject lernen. In speziellen Workshops wurden die Gäste in den Umgang mit Lichtschwertern eingewiesen, konnte sogar Tricks lernen und Duelle kämpfen. Saberproject fertigt – auf Auftrag – Lichtschwerter und inszeniert Showkämpfe, wie sie in einer weit entfernten Galaxis stattfinden könnten.
Ein weiteres Highlight des Airlebnis-Tags: Der Auftritt von Nox The Robot. Der 2,40 Meter große Carbonroboter hat die Besucher in seinen Bann gezogen. Ein Kerl von Format! Auch die 360°-Google-Brillen der Lufthansa fanden großen Anklang. Für winterliche Stimmung im Außenbereich sorgte der Coca-Cola-Weihnachts-Truck am Busparkplatz P 36, der im Rahmen seiner Weihnachtstour auch am Flughafen Frankfurt Halt machte.

Raumfahrt-Ausstellung im Terminal 2 bis 20. Dezember

Das ESA Space Center zeigt übrigens noch bis zum 20. Dezember die große Ausstellung der Europäischen Weltraumorganisation und des ESOC, dem ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt, mit Exponaten aus Weltraum- und Planetenforschung, Satellitentechnik, bemannter Raumfahrt und Erdbeobachtung. In der Space Lounge gibt es beeindruckende HD-Filme wie z. B. „50 Jahre Raumfahrtmissionen in Europa“, „die ISS-Mission von Astronaut Alexander Gerst“, „Suche nach Spuren des Lebens auf dem Mars“, oder „Space to Relax“, eine ESA-Lufthansa-Kooperation zu sehen.

(red / Fraport / Titelbild: Der Flughafen Frankfurt aus der Luft gesehen, Symbolbild - Foto: Austrian Wings Media Crew)