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Zwang Bombe Air France Maschine zu Notlandung?

Kenia: Erst Bestätigung, dann Dementi der Bestätigung
Air France: "Keine Bombe!"

Eine Boeing 777 der französischen Fluggesellschaft Air France, die sich mit mehr als 450 Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Mauritius nach Paris befand, musste wegen eines möglichen Bombenfundes an Bord in Mombasa, Kenia, notlanden.

Übereinstimmenden Berichten zufolge habe der Kapitän von Flug AF 463 auf einer der Toiletten einen nicht näher definierten verdächtigen Gegenstand entdeckt und sich dann zu der außerplanmäßigen Landung entschlossen. Den Passagieren wurde Augenzeugenberichten zufolge erklärt, dass die Landung wegen technischer Probleme erfolge. Nach der Landung sei das Flugzeug über die Notrutschen evakuiert worden.

Wie die kenianische Zeitung "Daily Nation" berichtet, hätten sich die Sicherheitskräfte auf zwei "verdächtige Passagiere" konzentriert. Nach wie vor ist jedoch unklar, was sich in dem Paket befand.

Kenia spricht von Bombe, dann Rückzieher

Sonntagnachmittag (Mitteleuropäischer Zeit) bestätigten die kenianischen Behörden via Facebook, dass es sich tatsächlich um einen Sprengkörper gehandelt habe. Wenig später wurde das Posting dann umformuliert, gegenwärtig ist wieder nur von einem "verdächtigen Gegenstand" die Rede, zu dem man noch keine Details wisse.

Air France: "Es war keine Bombe!"

Air France wiederum erklärte am Nachmittag Mitteleuropäischer Zeit, dass es sich bei dem an Bord gefundenen Objekt um keinen Bombe gehandelt habe.

(red / Titelbild: Air France Boeing 777-300ER, Symbolbild - Foto: Austrian Wings Media Crew)