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Collins Aerospace verlängert Vertrag mit FACC

Foto: FACC

Der US Luftfahrtkonzern Collins Aerospace verlängert die Verträge über die Lieferung von Schubumkehrgehäusen für die Triebwerksgondeln der Airbus A350 XWB und Boeing 787 Flugzeuge. Der Auftrag umfasst die Lieferung der Triebwerksverkleidungen bis in das nächste Jahrzehnt hinein. Diese Auftragsverlängerung ist ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Marktpositionierung von FACC als internationaler Partner im Engines & Nacelles-Segment.

„Collins Aerospace ist seit der Unternehmensgründung ein wertvoller Kunde von FACC. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit Collins Aerospace weiter auszubauen und auch in Zukunft mit unserem langjährigen Kunden bei der Lieferung von Schubumkehrgehäusen für die beiden Flugzeugprogramme partnerschaftlich zu kooperieren“, erklärte Robert Machtlinger, CEO von FACC. "Dieser Vertrag bestätigt unsere gemeinsamen Erfolge und das gegenseitige Vertrauen, das wir im Laufe der letzten 30 Jahre aufgebaut haben. Mit den Spitzenleistungen und dem Engagement unseres Teams können wir Collins Aerospace Innovationen auf höchstem technischen Niveau und besten Kundensupport bieten."

Collins Aerospace beauftragte FACC im Jahr 2005 mit der Entwicklung und Fertigung der Schubumkehrgehäuse für die Boeing 787 Triebwerksprogramme. Ein Jahr später wurde FACC auch als Entwicklungs- und Fertigungspartner der Triebwerksverkleidungen für die Airbus A350 XWB Familie ausgewählt. Das Projekt hat sich in den folgenden Jahren sehr gut entwickelt. Bislang hat FACC knapp 1.000 Boeing- und 400 Airbus-Flugzeuge mit Schubumkehrgehäusen ausgestattet. Die gegenständliche Vertragsverlängerung umfasst die Produktion der Schubumkehrgehäuse für Collins Aerospace für die nächsten 10 Jahre. Aufgrund der hohen Nachfrage nach den beiden hocheffizienten Flugzeugmustern geht FACC für diesen Zeitraum von einer sehr stabilen und nachhaltig hohen Auslieferungsrate aus. FACC fertigt die komplexen Schubumkehrmodule in ihrem hochautomatisierten Kompetenzzentrum im Engines & Nacelles Werk in Reichersberg (OÖ). Eine getaktete Produktionslinie und schlanke Betriebsprozesse nach neuestem Stand der Technik gewährleisten eine effiziente und stabile Produktion.

„Die Neubeauftragung regelt eines der wichtigsten Projekte für unser Unternehmen, sie sichert die Partnerschaft mit Collins Aerospace weiter ab und ist damit ein wichtiger Faktor dafür, dass wir auf den Triebwerksplattformen für den Boeing 787 Dreamliner und den Airbus A350 XWB weiterhin erfolgreich vertreten sind“, so Günter Nelböck, Vice President Engines & Nacelles von FACC. "Unser Knowhow im Engineering und globalen Supply Chain Management, die hohe Qualifikation der FACC Belegschaft sowie unsere hochmodernen Fertigungsstätten sind ausschlaggebend für Collins Aerospace und stellen unsere Best-in-Class-Leistungen bei Technologie, Innovation und Effizienz unter Beweis."

Umweltfreundlich dank geringerem Lärm und weniger Emissionen
Bei der Entwicklung der Schubumkehrgehäuse verbanden FACC und Collins Aerospace bewährte Technologien mit neuen Designaspekten. Die aus Faserverbund gefertigten Bauteile bilden den äußeren Teil der Schubumkehr, die beweglichen Schubumkehr-Türen, auch Blocker Doors genannt, sowie die mechanischen Verbindungselemente, die zur Betätigung der Schubumkehr-Türen benötigt werden. Der Einsatz von neu entwickelten Materialien und Prozessen erzielt zusätzlich zur verbesserten Geräuschdämmung eine weitere Gewichtseinsparung und höhere Lebensdauer.

(red / FACC)