Der Düsseldorfer Airport erwartet in den Sommerferien mehr als 3,4 Millionen Fluggäste. Vom 17. Juli bis 1. September sind rund 23.000 Starts und Landungen geplant. Besonders hoch wird das Aufkommen an den Wochenenden; für das erste Ferienwochenende geht der Flughafen von mehr als 220.000 Passagieren aus. Als stärkster Reisetag zeichnet sich aktuell Sonntag, 19. Juli, mit rund 79.000 Passagieren ab.
„Die Reiselust ist auch in diesem schwierigen Jahr ungebrochen. Das sehen wir an der Nachfrage für die kommenden Wochen“, erklärt Lars Redeligx, Vorsitzender der Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens. „Wir sind gemeinsam mit unseren Partnern vorbereitet und wollen unseren Gästen den Start in ihren wohlverdienten Urlaub so angenehm wie möglich machen. Dazu gehört für uns auch, dass der Aufenthalt vor dem Abflug Freude macht: mit einer Erlebnisgastronomie, die vielfältiger ist denn je, neuen angesagten Marken im Terminal und unserer neuen DUS Rhein Lounge samt Terrasse und Blick aufs Vorfeld.“
Mallorca und Antalya vorn – starke Nachfrage nach Süden
Insgesamt sind mehr als 160 Ziele in den Sommerferien ab Düsseldorf erreichbar. An der Spitze stehen Palma de Mallorca und Antalya: Nach Mallorca geht es im Ferienzeitraum mehr als 830-mal, nach Antalya mehr als 660-mal. Ebenfalls gefragt sind Heraklion auf Kreta, Hurghada am Roten Meer, Izmir an der türkischen Ägäis, Barcelona, Korfu, Rhodos, Malaga, Ibiza, Kos, Olbia auf Sardinien, Faro an der Algarve sowie Gran Canaria und Teneriffa.
Besonders groß ist die Auswahl bei Flügen nach Spanien, in die Türkei und nach Griechenland. Gerade die Türkei steht für beides: Ferien am Meer und Besuche bei Familie und Freunden. Kein anderes Land ist in den Sommerferien ab Düsseldorf so breit vertreten: Mehr als 2.000 geplante Abflüge führen zu 23 Zielen in der Türkei. Neben den Metropolen Istanbul, Izmir und Ankara stehen klassische Ferienziele wie Antalya, Bodrum und Dalaman im Programm, dazu Verbindungen unter anderem nach Kayseri, Samsun, Zonguldak, Balikesir/Edremit, Erzurum oder Kütahya/Zafer. Auch auf Strecken in den Kosovo, nach Marokko, Tunesien und in den Nahen Osten spielt der Besuch von Familie und Freunden in der Ferienzeit eine wichtige Rolle.
Stark nachgefragt sind auch viele Städte- und Drehkreuzverbindungen. London, Wien, Zürich, Amsterdam, Paris, Madrid, Kopenhagen, Dubai, Abu Dhabi und Doha bleiben in den Sommerferien wichtige Ziele – für Städtereisen und internationale Weiterflüge.
Airlines stocken zur Hauptreisezeit auf
Auf vielen beliebten Urlaubsstrecken wird zur Hauptreisezeit häufiger geflogen; zugleich kehren Ziele zurück, die gerade in den Ferien für Reisen zu Familie und Verwandten wichtig sind.
Eurowings nimmt mit Kayseri ein neues Ziel in den Flugplan auf. Außerdem kehren zu den Sommerferien mehrere Strecken zurück, darunter Palermo, Marrakesch und Kütahya/Zafer. Insgesamt bietet die Airline ab Düsseldorf mehr als 100 Ziele an und plant in der Hauptreisezeit bis zu 670 Starts pro Woche.
Condor baut sein Mittelmeerangebot aus: Nach Olbia auf Sardinien geht es zu Ferienbeginn erstmals täglich statt fünfmal pro Woche, auf die griechische Insel Samos statt bisher einmal wieder zweimal wöchentlich. Turkish Airlines erhöht die Verbindung nach Istanbul von 28 auf 35 wöchentliche Abflüge.
Corendon stockt Antalya während der Ferien auf 23 Verbindungen pro Woche auf und nimmt Samsun sowie Çukurova nach einer Pause wieder auf – zwei Ziele für Reisende, die in den Sommerferien ihre Herkunftsregionen besuchen. SunExpress erhöht bei den touristischen Zielen Bodrum von vier auf fünf und Dalaman von fünf auf sechs wöchentliche Abflüge.
Auch Richtung Nordafrika, Tunesien und Ägypten wächst das Angebot. Royal Air Maroc kehrt mit Nador und Oujda zurück; Nador wird erstmals viermal pro Woche bedient und bleibt auch nach den Ferien im Programm. Nouvelair baut das Tunesien-Angebot aus: Nach Djerba geht es seit Anfang Juli fünf- statt viermal pro Woche, nach Monastir sechs- statt fünfmal. Auch nach Hurghada gibt es mehr Flüge. Nesma Airlines hat die Verbindung ans Rote Meer wieder aufgenommen und bietet vier Abflüge pro Woche. Nile Air erhöht das Angebot nach Hurghada von einem auf drei wöchentliche Abflüge.
Die Golfregion ist in den Sommerferien ab Düsseldorf nach aktuellem Stand ebenfalls wieder gut angebunden. Emirates fliegt Dubai bereits seit Anfang Juli wieder zweimal täglich an, davon eine Verbindung mit dem Airbus A380. Etihad Airways soll Abu Dhabi bereits ab dem 25. Juli und damit früher als zunächst vorgesehen wieder täglich mit Düsseldorf verbinden. Qatar Airways bedient Doha täglich; ab Mitte September ist eine Aufstockung auf zehn wöchentliche Flüge vorgesehen.
Vorbereitet auf die stärksten Wochen des Jahres
Der Flughafen hat sich gemeinsam mit Airlines, Abfertigungsunternehmen, Sicherheitsdienstleistern, Bundespolizei, Shop- und Gastronomiebetreibern und weiteren Partnern intensiv auf den Hochbetrieb in den Sommerferien vorbereitet.
Die Reisenden selbst können mit guter Vorbereitung viel zu einem entspannten Ferienstart beitragen. Sie sollten vor dem Abflug online einchecken, die Hinweise ihrer Airline beachten und prüfen, wann Check-in und Gepäckaufgabe für den eigenen Flug öffnen – in der Regel nicht früher als drei Stunden vor dem Abflug.
Für die Sicherheitskontrolle können Passagiere unter dus.com/gateway kostenfrei ein Zeitfenster reservieren. Der Service wird gerade in Ferienzeiten häufig genutzt und hilft, den Aufenthalt im Terminal besser zu planen.
In diesem Jahr gibt es mehr Möglichkeiten zur automatischen Gepäckaufgabe. Inzwischen bieten 15 Airlines am Düsseldorfer Airport „Self Bag Drop“ an: Aegean Airlines, Air France, Austrian, Condor, easyJet, Eurowings, Finnair, KLM, Lufthansa, Lufthansa City Airlines, Norwegian, SAS, Swiss, TUIfly und – ganz neu – Pegasus Airlines. Weitere Airlines wie SunExpress und Turkish Airlines sollen folgen. Wer online eingecheckt hat, kann sein Gepäcklabel am Automaten ausdrucken und den Koffer anschließend selbst aufgeben, ohne am Check-in-Schalter anzustehen.
Auch die Anreise will gut geplant sein. Wer mit dem Auto kommt, bucht seinen Parkplatz am besten vorab online. Reisende mit Bus und Bahn sollten ihre Verbindung prüfen und mögliche Einschränkungen einplanen.
Beim Handgepäck gilt: nur mitnehmen, was auf dem Flug wirklich nötig ist. Das erleichtert die Sicherheitskontrolle und das Boarding. Akkus, E-Zigaretten und Powerbanks müssen im Handgepäck transportiert werden und dürfen nicht ins Aufgabegepäck.
(red / DUS)