„PROFIL“: AUA will notfalls Flugzeuge verkaufen


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Wien (OTS) – Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, überlegen die AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik angesichts der schwierigen Finanzlage der Airline den Verkauf von Flugzeugen.

„Es ist falsch zu glauben, wenn die 200 Millionen (Staatsbeihilfen, Anm.) aufgebraucht sind, ist es aus. Die Gesellschaft hat ja noch weitere Assets. In erster Linie sind das natürlich die Flugzeuge“, so Bierwirth im „profil“-Interview.

Bei den Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht der AUA-Mitarbeiter ist indes noch keine Einigung erzielt worden.

„Wir sind in sehr konstruktiven Gesprächen mit den Belegschaftsvertretern. Ich möchte das gute Klima aber nicht mit einer zeitlichen Zielsetzung belasten“, sagt Peter Malanik.

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AUA: Verluste in Höhe des halben Grundkapitals

Hauptversammlung auf 14. April 2009 vorverlegt

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Die Verluste der AUA sollen sich kumuliert auf die Hälfte des Grundkapitals belaufen. Dieses beträgt derzeit € 264 Millionen, woraus sich ein Verlust von rund € 132 Millionen ergibt.

Dem Aktiengesetz entsprechend, ist die AUA verpflichtet, diesen Umstand den Aktionären auf einer „unverzüglich einberufenen“ Hauptversammlung mitzuteilen.

Deshalb wurde die für den 15. Mai 2009 angesetzte ordentliche Hauptversammlung auf den 14. April 2009 vorverlegt, wie die AUA heute Abend in einer Ad Hoc Meldung über den OTS-Dienst der Austria Presse Agentur mitteilte.

AUA Vorstand Andreas Bierwirth betonte Donnerstagabend, dass die AUA „kein Liquiditätsproblem hat“, räumte allerdings ein, dass „Probleme auf der Ergebnisseite“ kompensiert werden müssen. Er gehe allerdings davon aus, dass die AUA mit dem € 200 Millionen Überbrückungskredit bis zur Übernahme durch die Lufthansa auskommen wird.

Peter Malanik zeigte sich rückblickend auf das vergangene Jahr über die Zahlen „nicht überrascht“ und sprach von einem Verlust im Jänner von „so etwa“ sieben Millionen Euro.

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R. Huber / S. Schneider