Yes to OS Foto PA Austrian Wings Media Crew

Das Personal der AUA ist äußerst kompromissbereit

Ungeachtet der wenigen ausgefallenen und verspäteten Flüge, hat die heutige Betriebsversammlung der AUA-Piloten und Flugbegleiter einmal mehr gezeigt, wie kompromissbereit das Personal ist – und das, obwohl das AUA-Management, wie Gerichtsurteile belegen, Maßnahmen gesetzt hat, die nicht rechtens waren. Trotzdem gab es auch heute wieder Crewmitglieder, die die Informationsveranstaltung vorzeitig verließen, um Flüge „im Sinne der Passagiere“ möglichst pünktlich durchzuführen. Dass die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUA von einigen Medien oftmals als „böse gutverdienende Querulanten, die das Unternehmen mit überzogenen Forderungen ruinieren“ dargestellt wurden und bisweilen werden, ist deshalb besonders schade.

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Karl Minhard - Foto: Austrian Wings Archiv

AUA BR-Bord im Interview: „Haben bereits die niedrigsten Personalkosten!“

Am Donnerstag vergangener Woche erlitt das AUA-Management rund um Jaan Albrecht eine weitere empfindliche juristische Niederlage im Streit mit der Belegschaft um den alten Kollektivvertrag und den heftig umstrittenen Betriebsübergang. Wie berichtet, stellte der Europäische Gerichtshof nämlich fest, dass die alten KV’s von AUA und Tyrolean so lange gelten, bis neue Verträge ausgehandelt sind. Dem Personal stehen daher entsprechende Nachzahlungen zu. Betriebsrat und Gewerkschaft setzen weiter auf Verhandlungen, die vom Vorstand vor einiger Zeit abgebrochen worden waren. Austrian Wings (AW) sprach mit AUA-Bordbetriebsratschef Karl Minhard (KM) über die jüngsten Entwicklungen und darüber, wie es nun mit der AUA weitergehen soll.

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AUA Austrian Airlines Boeing 767-300ER OE-LAT beim Touchdown Piste 16 Foto PA Austrian Wings Media Crew

Zeitung: AUA als Billigflieger für Langstrecken im Lufthansa-Konzern?

AUA will sich zu Spekulationen nicht äußern

Zwei Tage vor dem Entscheid des Europäischen Gerichtshofes darüber, ob der alte Kollektivvertrag der AUA nachwirkt (und der Betriebsübergang auf die Tochter Tyrolean damit rechtswidrig war), überschlagen sich die Analysten mit möglichen Zukunftsszenarien für die rot-weiß-rote Heckflosse.
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