Knaus & Aerial Helicopter klagen die Republik

Roy Knaus, Hubschrauber-Unternehmer aus Salzburg, klagt die Republik Österreich auf 760.000 Euro Schadenersatz.

Hintergrund ist ein seit Monaten schwelender Streit um die Durchführung von Rettungsflügen. Die Austro Control als zuständige Behörde, habe Knaus mit Anfang 2010 untersagt, Rettungsflüge durchzuführen. Die Begründung: Knaus‘  Hubschrauber würden nicht den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen entsprechen.

Dem widerspricht Roy Knaus und sieht im Vorgehen der Behörde deshalb ein „kreditschädigendes“ und „rechtswidriges“ Vorgehen.

Dem Vernehmen nach hat auch ein weiterer Betreiber von Rettungshubschraubern, die Firma Aerial Helicopter, deswegen Klage gegen die Republik eingebracht.

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Causa Knaus Helicopter – Ermittlungen gegen Austrocontrol

(red)

Causa Knaus Helikopter – Ermittlungen gegen AustroControl

Wie die Staatsanwaltschaft heute bekannt gab, wird sie wegen Verdacht des Amtsmissbrauchs in der Causa Knaus Helikopter gegen die AustroControl ermitteln. Eine entsprechende Anzeige wurde von den Anwälten der Firma Knaus Helikopter eingebracht.

Hintergrund ist, dass die fünf AS 355 Helikopter von Knaus seit 01. Jänner 2010 aufgrund einer Anordnung der AustroControl nicht mehr abheben dürfen. Die 71 Mitarbeiter der Firma mussten deshalb zur Kündigung angemeldet werden.

Laut Knaus erfüllen jedoch alle fünf Maschinen die höchste Leistungsklasse der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), die Kategorie A, und verfügen über ein gültiges Lufttüchtigkeitszeugnis.

Dass die Austro Control dennoch den Betrieb verweigere, sei ein „Fußtritt gegen den Rechtsstaat“, so der Anwalt von Knaus.

Seitens der AustroControl wurde der Vorwurf des Amtsmissbrauchs entschieden zurück gewiesen.

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red AW