Tower am Flughafen Innsbruck - Foto: Christian Zeilinger

Weitere AUA-Jobs in Tirol werden gestrichen

Die AUA streicht weitere Arbeitsplätze bei ihrer Tochter Tyrolean am Standort Innsbruck, nachdem im März dieses Jahres bereits die Einsparung von 110 Stellen bekannt gegeben worden war.
Weiterlesen 

AUA Cargo und Lufthansa Cargo verschmelzen


Lufthansa Cargo und AUA Cargo rücken enger zusammen – Foto: P. Radosta / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Zusammenlegung von Vertrieb und Handling zum 1. Juli 2010
Ein Viertel der Arbeitsplätze bei AUA Cargo geht verloren

Die AUA hat heute seit längerem schwelende Branchengerüchte bestätigt – Lufthansa Cargo AG und Austrian Airlines haben entschieden, ihre Zusammenarbeit im Luftfrachtbereich zu intensivieren.

Bei der AUA Cargo verlieren einem Bericht des ORF-Onlinedienstes zufolge 50 von 200 Mitarbeitern, also rund ein Viertel, ihren Arbeitsplatz. Dies habe, so der ORF, ein AUA-Sprecher offiziell bestätigt.

Wie das Unternehmen mitteilte, sollen „die Frachtverkehrsströme über die Drehkreuze Frankfurt, München und Wien optimiert, der weltweite Vertrieb beider Gesellschaften zusammengelegt sowie Produktpalette und Produktionsprozesse vereinheitlicht werden.“

Abfertigung und Vertrieb der Kapazitäten von Lufthansa Cargo und Austrian Cargo werden in Österreich unter gemeinschaftlicher Leitung zusammengeführt werden. In allen anderen Ländern weltweit werden die Frachtaktivitäten künftig unter der Leitung der Lufthansa Cargo zusammengelegt.

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Cargo: „Der Flughafen Wien-Schwechat wird damit für Lufthansa Cargo zu einem zentralen europäischen Drehkreuz – vergleichbar unseren deutschen Hubs in Frankfurt und München. Lufthansa Cargo Kunden können dank des ausgezeichneten Netzwerks der Austrian nun auch aus Wien verschiedene Direktverbindungen in alle Welt nutzen.“

Austrian Airlines Vorstand Andreas Bierwirth: „Wir setzen eine weitere Maßnahme zur Sanierung von Austrian Airlines. Unser Cargo-Geschäft wird von der neuen Struktur profitieren: Wir senken die Kosten und verbessern unser Angebot, indem wir unseren Kunden in Zukunft das weltumspannende Netz und die umfassende Produktpalette des weltweit größten Luftfrachtverbundes zur Verfügung stellen.“

Der ORF schrieb dazu in einer Onlinemeldung, dass dem „Vernehmen nach“ für die Zusammenführung der Frachtdienste eine eigene Gesellschaft in Österreich gegründet werden soll, an der die Lufthansa 75 und die AUA 25 Prozent halten werden.

Lufthansa Cargo AG
Mit einem Transportvolumen von rund 1,7 Mio. Tonnen Fracht- und Postsendungen sowie 8,3 Mrd. verkauften Frachttonnenkilometern im Jahr 2008 ist Lufthansa Cargo eines der weltweit führenden Unternehmen im Transport von Luftfracht. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 4600 Mitarbeiter weltweit. Der Schwerpunkt von Lufthansa Cargo liegt im Airport-Airport-Geschäft. Das Streckennetz umfasst rund 300 Zielorte in 90 Ländern, wobei sowohl Frachtflugzeuge als auch die Frachtkapazitäten der Lufthansa Passagiermaschinen sowie LKW genutzt werden. Der Großteil des Cargo-Geschäftes wird über den Flughafen Frankfurt umgeschlagen. Lufthansa Cargo ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Deutschen Lufthansa AG. Der Umsatz belief sich 2008 auf rund 2,9 Mrd. Euro.

Austrian Cargo
Austrian Cargo hat im Jahre 2008  rund 140.000 Tonnen Fracht- und Postsendungen befördert und einen Umsatz von rund 140 Millionen Euro erzielt. Das Streckennetz umfasst 120 Destinationen in fast 60 Ländern. Dazu zählt ein umfassendes Netz von 45 Destinationen in Zentral- und Osteuropa. Ergänzend zu den Linienflügen bietet Austrian Cargo LKW-Transporte an. Austrian Cargo ist ein Gründungsmitglied von Cargo 2000.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

AUA restrukturiert Technik

Links:

Austrian Cargo
Lufthansa Cargo

(red / Austrian Airlines)

AUA: Handelsgericht Wien trägt Gesellschafterausschluss ein

Anteile der Minderheitsaktionäre gehen mit 4. Februar auf ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH über; Baldiges Delisting erwartet

Wien, 4. Februar 2010: Das Handelsgericht Wien hat mit Wirkung zum heutigen Tag den in der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2009 beschlossenen Gesellschafterausschluss gemäß Gesellschafterausschlussgesetz (Squeeze-out) in das Firmenbuch des Handelsgerichts Wien eingetragen. Mit heutigem Tag gehen daher alle Anteile der Minderheitsaktionäre von Gesetzes wegen auf den Hauptaktionär ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH über.

Soweit über diese Mitgliedschaftsrechte Wertpapiere ausgegeben wurden, verbriefen diese ab dem 4. Februar 2010 nur den Anspruch auf Barabfindung.

Mit der Eintragung des Squeeze-out Beschlusses am heutigen Tage wurde der Amtliche Handel, Segment Prime Market, der Wiener Börse notierten Aktien, ausgesetzt, ein baldiges Delisting der Aktien der Austrian Airlines AG (ISIN AT0000620158) steht unmittelbar bevor.

(Austrian Airlines)

AUA: bis Jahresende müssen 1.000 Mitarbeiter gehen

Die in der Restrukturierung stehende Austrian Airlines hat weitere Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. Dies berichteten verschiedene Medien, darunter die Tageszeitung „Der STANDARD“ am 03. 02. 2010 (Onlineausgabe).

Für Jänner und Februar wurden demzufolge 180 Mitarbeiter angemeldet, weitere 350 für März. Laut „STANDARD“ sagte ein AUA-Sprecher, dass „der größte Schub jetzt stattfindet“, und „Es werden weitere Meldungen kommen“.

Allerdings melde die AUA immer „mehr Mitarbeiter zur Kündigung an, als tatsächlich das Unternehmen verlassen müssen“, hieß es.

Bis Ende 2010 müssen insgesamt etwa 1.000 Arbeitnehmer die AUA verlassen, damit das Sparziel, ein Personalstand von rund 6.000 Mitarbeitern, erreicht werden kann.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

AUA nicht mehr an der Börse
AUA HV – verbleibende Minderheitenaktionäre ausgeschlossen
Verbleibende AUA Aktionäre erhalten 0,50 Euro pro Aktie
„AUA Neu“ – der erste Tag
AUA Verkauf an Lufthansa endgültig genehmigt

Links:

Austrian Airlines
Der STANDARD

red AW / Schneider

AUA nicht mehr an der Börse

Wie die Wiener Börse mitteilte, wurde heute Vormittag die Aktie der Austrian Airlines (AUA) vorerst vom Handel ausgesetzt, nachdem der neue Eigentümer, die Deutsche Lufthansa, die AUA von der Börse genommen hatte.

Bestehende Orders wurden für „erloschen“ erklärt. Die Aktien der AUA wurden seit 1988 an der Börse gehandelt.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

AUA HV – verbleibende Minderheitenaktionäre ausgeschlossen
Verbleibende AUA Aktionäre erhalten 0,50 Euro pro Aktie
„AUA Neu“ – der erste Tag
AUA Verkauf an Lufthansa endgültig genehmigt

Links:

Austrian Airlines

red AW

AUA – Wechsel auf zweiter Managementebene

Thomas Suritsch übernimmt Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations
Doris Köpf-Szankovich wird seine Nachfolgerin als Geschäftsführerin der Lauda Air

Thomas Suritsch übernimmt die Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations. Suritsch, 54 Jahre, ist seit 25 Jahren in unterschiedlichen Management-Funktionen aktiv. Er ist seit 2002 als Geschäftsführer der Lauda Air tätig und leitet das Sanierungsteam von Austrian Airlines. Diese Funktion – die Leitung des Sanierungsteams – wird er auch in Zukunft weiter ausüben. Seine Position als Lauda Air-Geschäfsführer übernimmt Doris Köpf-Szankovich. Sie wird Elton D’Souza – Vice President Revenue & Networkmanagement – berichten.

Köpf-Szankovich, 48 Jahre, ist seit 10 Jahren als Prokuristin der Lauda Air für den Verkauf verantwortlich. Sie ist seit 29 Jahren in der Austrian Airlines Group tätig und besitzt großes Know-how in der Touristik-Branche.

Suritsch übernimmt die Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations von Paul Paflik, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit 31. März 2010 verlassen wird. Paflik, 50 Jahre alt, ist 25 Jahre bei Austrian Airlines tätig gewesen. Er hat unter anderem als General Manager unsere Aktivitäten in den USA und Kanada geleitet. Im vergangenen halben Jahr hat er das Geschäftsfeld Ground Operations erfolgreich neu strukturiert und die Weichen für die Integration in den Lufthansa-Konzern gestellt. Er verlässt nun das Unternehmen, um in einer neuen Tätigkeit sein internationales Know-how stärker einzusetzen. Wir danken ihm herzlich für die hervorragende Arbeit, die er für uns geleistet hat und wünschen ihm viel Erfolg für seine neuen beruflichen Herausforderungen.

Links:

Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

„Die PRESSE“: Führungswechsel bei Austrian noch vor dem Sommer?

Die Tageszeitung „Die Presse“ berichtete in ihrer Donnerstagausgabe, dass der ehemalige Swiss Manager Elton D’Souza noch vor dem Sommer den Posten des AUA-Vorstandschefs übernehmen und Peter Malanik und Andreas Bierwirth ablösen soll.

De Souza ist derzeit für die Netzwerkplanung, die Kapazitäts- und Preissteuerung bei der AUA verantwortlich.

Während sich die Lufthansa zu dem Bericht nicht äußern wollte, dementierte die AUA heftig. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte ein Unternehmenssprecher, dass dieses Gerücht „jeglicher Grundlage entbehrt“.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

AUA – Gerüchte um Elton D’Souza

Links:

Austrian Airlines

red AW

Austrian Airlines schaffen neue Struktur Customer Care

Die Arbeiten zur Sanierung von Austrian Airlines schreiten zügig voran. Das Unternehmen setzt nun eine weitere Maßnahme: Wir strukturieren die Bereiche Call Center und Customer Relations neu. Die Call Center-Aktivitäten, die bislang an den beiden Standorten in Innsbruck und Wien durchgeführt wurden, werden in Innsbruck gebündelt. Dieses Call Center, das in eine eigene Gesellschaft ausgelagert wird, wird die Österreich-Anrufe von Austrian Airlines betreuen.

An welchem Standort in Zukunft die Westeuropa- und Osteuropa-Anrufe von Austrian Airlines betreut werden, wird derzeit geprüft. Hier vergleichen wir die Kosten innerhalb des Lufthansa-Konzerns. Die Telefongespräche zum Miles & More-Kundenbindungsprogramm werden vom darauf spezialisierten Call Center der Lufthansa übernommen. Das Baggage Claim Center in Innsbruck wird aufgelassen. Seine Tätigkeiten übernimmt die Customer Relations-Einheit von Austrian Airlines in Wien.

Die neue Struktur soll im Frühjahr 2010 in Kraft treten. Die Austrian-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: „Mit dieser Umstrukturierung schaffen wir schlanke, effiziente Strukturen und nutzen Synergien im Verbund. Es ist ein weiterer Schritt, um die Kostenstruktur von Austrian Airlines auf wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen.“

Links:

Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

AUA HV – verbleibende Minderheitenaktionäre ausgeschlossen

Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung der Austrian Airlines AG haben die Aktionäre den Gesellschafterausschluss der Minderheitsaktionäre (Squeeze Out) beschlossen. Der Squeeze Out Antrag wurde von 98,43 Prozent der Stimmen angenommen. Demnach erhalten die verbleibenden Minderheitsaktionäre der Austrian Airlines AG eine angemessene Barabfindung in Höhe von 0,50 Euro je Aktie. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben werden sie diese nach Eintragung des Ausschlusses in das Firmenbuch erhalten. Das Verfahren wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010 abgeschlossen sein.

Die Aktien der Austrian Airlines AG werden von der österreichischen Gesellschaft ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH (ÖLH) gehalten, deren Gesellschafter mit 50,2 Prozent die ÖLP Österreichischen Luftverkehrs-Privatstiftung und mit 49,8 Prozent die ÖLB Österreichische Luftverkehrs-Beteiligungs-GmbH, eine 100 prozentigen Tochter der Lufthansa, sind. ÖLH hält aktuell 95,4 Prozent der Aktien von Austrian Airlines und wird nach Abschluss des Squeeze Out Verfahrens über 100 Prozent der Aktien verfügen.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

AUA nicht mehr an der Börse
„AUA Neu“ – der erste Tag
AUA Verkauf an Lufthansa endgültig genehmigt

Links:

Austrian Airlines
Lufthansa

red AW / Schneider / Austrian Airlines

AUA: Gerüchte um Elton D’Souza

Unter Berufung auf die Printausgabe der Tageszeitung „Kurier“ vom 04. Dezember 2009 berichtete das Internetportal „TIP-Online“ über Spekulationen, wonach Elton D’Souza, der mit 01. Januar 2010 das Netzwerkmanagement bei der AUA übernimmt, neuer Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Tochter werden könnte. Die bisherigen AUA Vorstände, Dr. Andreas Bierwirth und Dr. Peter Malanik, würden unter der Leitung von D’Souza weiterhin im Top Management bleiben.

Gegenüber der APA betonte die AUA, dass „an diesem Gerücht nichts dran“ sei, und dass „die Lufthansa klar gesagt hat, dass sie dem Austrian Vorstand vertraut und den eingeschlagenen Kurs unterstützt.“ Daher „konzentrieren wir uns auf unsere Arbeit und unsere Bemühungen Austrian Airlines wieder auf Kurs zu bringen.“

Die Lufthansa selbst dementierte laut „Kurier“ ebenfalls heftig. Lufthansa Konzersprecher Klaus Walther wurde in der Zeitung mit den Worten: „Wir kommentieren Personalspekulationen nicht.“ zitiert.

Nahrung erhalten die Spekulationen um D’Souza jedoch auch dadurch, dass er bei der Swiss äußerst erfolgreich im Kampf gegen Billigflieger war. Genau jenes Segment setzt der AUA besonders zu.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Elton D’Souza übernimmt Network Management
Das neue Austrian Vertriebsteam ist vollständig

Links:

Austrian
TIP-Online
Kurier

red AW / Schneider