Safe Return 2013 Bundesheer Jagdkommandosoldaten verlassen Hercules Foto PA Austrian Wings Media Crew

Bundesheer setzt Kampfschwimmer im Attersee ab

Das Bundesheer hält, wie andere Streitkräfte auch, für besondere Aufgaben Spezialeinsatzkräfte bereit. International „special operation forces“ genannt, sind sie hier unter dem Namen Jagdkommando bekannt. Ein Abschnitt ihrer sehr fordernden, umfassenden Ausbildung ist die des Kampfschwimmers. Dazu gehört auch, von einem Flugzeug mit dem Fallschirm über Wasser abgesetzt zu werden.

Heute und morgen werden am Attersee mehrere scharfe Durchgänge dieses Ausbildungsabschnitts zu beobachten sein. Die Teilnehmer des aktuellen Kampfschwimmerkurses des Jagdkommandos werfen Schlauchboote aus der C130 Hercules Transportmaschine und springen selbst in die Fluten des Attersees um dann mit ihren Booten zum Beispiel eine Landezone zu erreichen. Auch die örtliche Wasserpolizei beteiligt sich mit ihren Booten an den Aktionen.

(red / Bundesheer / Titelbild: Jagdkommandosoldaten, im Hintergrund eine der drei Hercules des Bundesheeres – Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew)

Einer der Verletzten wird aus der "Hecules" getragen - Foto: Bundesheer

Bundesheer repatriiert verletzte österreichische Soldaten

Am 03. Dezember kurz nach 17:00 Uhr landete eine C-130 Hercules des Österreichischen Bundesheeres aus Tel Aviv kommend am Fliegerhorst Vogler in Hörsching. An Bord befanden sich die beiden Österreicher, ein 53-jähriger Unteroffizier aus dem Burgenland und ein 25- jähriger Korporal aus der Steiermark, die vor wenigen Tagen im Zuge der Abreise von den Golanhöhen in Syrien unter Beschuss geraten waren.
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Hercules über dem Attersee

Jagdkommando-Soldaten beim Absprung aus der Hercules - Foto: BMLVS/GORUP
Jagdkommando-Soldaten beim Absprung aus der Hercules – Foto: BMLVS/GORUP

Staunend und überrascht verfolgten Dienstagnachmittag viele Leute rund um den Attersee den spektakulären Tiefflug der Bundesheer Hercules C-130. Als dann auch noch Fallschirmspringer im Wasser landeten und Kampfschwimmer abgesetzt wurden, riefen manche besorgt das Militärkommando Oberösterreich an.
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