Lufthansa darf Brussels übernehmen

Die EU-Kommission teilte am Montag in Brüssel mit, dass die Deutsche Lufthansa die belgische Brussels Airlines übernehmen darf.

Lufthansa habe sich bereit erklärt, die Auflagen der EU zu erfüllen und stelle Konkurrenten Start- und Landerechte auf vier Strecken zwischen Belgien und Deutschland bzw. der Schweiz zur Verfügung.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

EU hat Bedenken gegen Lufthansa Einstieg bei Brussels

Links:

Brussels
Lufthansa

red AW

Mayrhuber: „Bei EU-Auflagen platzt AUA Deal“


Mayrhuber, hier bei der Pressekonferenz mit ex AUA-Boss Alfred Ötsch und ÖIAG Präsident Michaelis, ist ein Freund klarer Worte – Foto: Deutsche Lufthansa

In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin TREND sagte Wolfgang Mayrhuber, Chef der designierten AUA-Mutter Lufthansa, dass der Deal platzen werde, sollt die EU Auflagen verhängen. Man wolle in die „richtige AUA und nicht in ein AUAlein“ investieren, so Mayrhuber.

Darauf angesprochen, was sich bei einer erfolgreichen Übernahme bei der AUA ändern müsse, damit sie wieder mehr Auftrieb habe, antwortete er, dass die „Kosten-Ertrags-Schere geschlossen“ werden müsse. Er zeigte sich überzeugt, dass der Vorstand (Dr. Andreas Bierwirth und Dr. Andreas Malanik, Anm.) die erforderlichen Kostenreduzierungen und Kapazitätsanpassungen bereits „intensiv vorantreibt“.

Auch der Markt in Osteuropa, einer der Kernmärkte der AUA, werde sich wiederholen, zeigte sich der Lufthansa Boss zuversichtlich.

Sollte das jetzige Vorstandsduo die notwendigen Maßnahmen erfolgreich umsetzen und die AUA wieder auf Kurs führen, sieht Mayrhuber auch keine Notwendigkeit, „Lufthanseaten“ in den künftigen Vorstand zu entsenden. Im Gegenteil, in diesem Fall, wolle er Malanik und Bierwirth eher „belohnen“.

Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

Lufthansa geht weiter von Gelingen des AUA Deals aus
„AUA Neu“ – der erste Tag

Links:

TREND Interview mit Wolfgang Mayrhuber
Austrian Airlines

S. Schneider