Me-109 treher Foto R Ster

Projekt Treher: Messerschmitt Bf109 D-1 in Zeltweg ausgestellt

Die Militärluftfahrtausstellung Zeltweg ist ab der Saison 2014 um einen eindrucksvollen Schauraum reicher. Im Hangar 8 werden erstmalig die kompletten Fundstücke einer 1940 in der Fischamender Au abgestürzten Messerschmitt Bf109 D-1 ausgestellt. Diese sind in geordneter und zusammenhängender Form zu sehen und wurden durch zahlreiche Informationstafeln ergänzt. Den schicksalhaften Höhepunkt bildet der vollständig erhaltene und unbenutzte Fallschirm des Unglückspiloten.
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TUIfly Boeing 737-800 - Foto: Austrian Wings Media Crew

Sonderausstellung über TUIfly am Flughafen Hannover

40 Jahre TUIfly – 40 Jahre voller Vielfalt. Ab sofort zeigt die Fluggesellschaft deshalb Ausstellungsstücke aus ihrer Unternehmensgeschichte auf über 140 Quadratmetern in der „Welt der Luftfahrt“ im Flughafen Hannover. Kern der Exponate sind unter anderem Flugzeugsitze aus verschiedenen Epochen der Airline sowie die unterschiedlichen Uniformen seit Gründung der Fluggesellschaft. Außerdem präsentiert TUIfly die eigene Flotte in Form von Modellen und einige technische Elemente wie Triebwerksschaufeln und Werkzeug.
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Ausstellung „Töchter des Himmels“ in Hannover

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Frauen in die Luftfahrt – Deutschland e. V.“ hat der Hannover Airport die Sonderausstellung „Töchter des Himmels – Pionierinnen der deutschen Luftfahrt“ eröffnet. Im Mittelpunkt stehen mutige Frauen wie Elly Beinhorn, Melli Beese, Käthe Paulus oder Marga von Etzdorf. Die Besucher können sich neben spannenden Biografien und beeindruckenden Fotografien ebenso auf originale Ausstellungsstücke und Filme aus der damaligen Zeit freuen. Nicht nur zahlreiche Welt-, Höhen- und Langstreckenrekorde der „Töchter des Himmels“ werden in der Ausstellung gezeigt, sondern auch das unverwechselbare Leben einzelner Fliegerinnen und ihren Schicksalen.
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Sonderausstellung „Kriminalarchäologie“ am Flughafen München

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) setzt sich seit Jahren für eine wirksame Bekämpfung des illegalen Handels mit archäologischem Kulturgut zweifelhafter Herkunft ein. Die Preise, die die antiken Stücke auf dem Markt erzielen, bieten einen hohen finanziellen Anreiz und sind Motor für Plünderung und Zerstörung archäologischer Stätten. Die Ausstellung im Terminal 2 des Münchener Flughafens ist noch bis 12. August 2012 zu sehen. Archäologen und Kriminalisten nutzen nicht nur ähnliche Methoden um Ereignisse der Vergangenheit aus erhaltenen Spuren zu rekonstruieren. Sie arbeiten auch eng zusammen, wenn es darum geht, zum Schutz der archäologischen Stätten, Raubgräbern und Antikenhehlern das Handwerk zu legen.Anhand spektakulärer Kriminalfälle der jüngsten Vergangenheit gewährt das RGZM erstmalig Einblick in einen Bereich seiner Aktivitäten, der bereits auf einiges mediales Interesse gestoßen ist.
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Die AIR 2011 feiert Premiere auf der Messe Graz

Am 8. und 9. Jänner 2011 geht am Grazer Messegelände die AIR im Rahmen des Messe-Vierers gemeinsam mit der FERIEN, der VITAL und der HEIRAT in Szene. Die Messe für Luftfahrt und Flugsport findet das erste Mal auf der Messe Graz statt und überzeugt mit Top-Ausstellern und einem spektakulären Rahmenprogramm. Auf allen 4 Messen werden sich insgesamt mehr als 250 Aussteller auf einer Fläche von 20.000 m² präsentieren.
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Flugfest in Horn zu Ehren Karl Illners

Am 10. Oktober 2010 fanden in Horn die Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Landung Karl Illners statt. Für Austrian Wings berichtet Martin Zahrl.

„Der Illner kommt“ schallte es am 10.10.1910 durch Horn und hunderte Leute strömten auf die Hopfenwiese beim Festgelände um den Flugpionier zu begrüßen.
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Karl Illner – ein österreichischer Flugpionier


Der Flugpionier Karl Illner in seinem Aeroplan – Foto: Wikipedia

Ausstellung Karl Illner – Der Traum vom Fliegen
100 Jahre Überlandflug
Wien – Horn – Wien 1910

Am 10.10.1910 flog der österreichische Flugpionier Karl Illner mit einer Etrich-IV „Taube“ von Wien nach Horn und am selben Tag wieder zurück. Damit gewann er den „Großen Preis der Stadt Wien“. Aus diesem Anlass zeigen die Museen der Stadt Horn in einer Ausstellung Bilder und Objekte zu den Themenkreisen Traum und Albtraum vom Fliegen, Karl Illner, Igo Etrich, Etrich Taube, Frauen als Pilotinnen, Fliegerpersönlichkeiten mit Bezug zur Stadt Horn sowie Flugzeugmodelle und Aviatica. Ein besonderes Highlight sind aber die originalen persönlichen Erinnerungsstücke des Piloten Karl Illner, die zum Großteil aus der Sammlung von Manfred Hanslik, dem Enkel von Karl Illner, stammen und teilweise erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein weiteres besonderes Highlight der Ausstellung ist ein flugfähiges, in monatelager mühevoller Arbeit von Dipl.-Tierarzt Robert Lachmayr erbautes 1:5 Modell der Etrich-IV „Taube“.  Eine Austrian Wings Fotoreportage von Martin Zahrl.

Igo Etrich und Karl Illner  zwei österreichische Flugpioniere aus Böhmen
Als die Stadtgemeinde Wiener Neustadt auf dem Steinfelde einen Flugplatz anlegen ließ, verlegt der aus dem ostböhmischen Trautenau stammende Konstrukteur Igo (Ignaz) Etrich seine Werkstatt im Jahre 1909 dorthin.
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Horn – Sonderausstellung im Gedenken an Flugpionier Karl Illner


Karl Illner (*14. Juli 1877 in Schatzlar, +06. August 1935, Österreich) legte am 24. April 1910 als dritter Pilot in Österreich-Ungarn die Pilotenprüfung ab – Foto: Wikipedia

Eröffnung am 10. 09. 2010, 19 Uhr
Bis 31. 10. 2010 immer von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr geöffnet

Am 10.10.2010 wird es genau 100 Jahre her sein, dass der österreichische Flugpionier Karl Illner mit einer Etrich-IV „Taube“ durch den Überlandflug Wien-Horn-Wien den „Großen Preis der Stadt Wien“ gewonnen hat.

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Austrian Wings Herbsttipps für Luftfahrtfreunde


Was tun, wenn das Wetter zu schlecht, oder man selbst einfach zu bequem ist, um zum Flughafen zu fahren? Der Besuch von Museen und Ausstellungen ist eine lohnenswerte Alternative

Gerade die Herbst- und Winterzeit ist für Luftfahrtenthusiasten eine Zeit der Entbehrung. Oft lohnt es sich für Fotografen gar nicht erst, zum Flughafen zu fotografieren, weil es nass und nebelig oder schlichtweg zu kalt ist. In so einem Fall bietet sich ein Museumsbesuch an.

Nun ist Österreich im internationalen Vergleich zwar nicht gerade mit Luftfahrtmuseen gesegnet, doch es gibt kleine aber feine Geheimtips und darüber hinaus immer wieder diverse Luftfahrtausstellungen.

Im Raum Wien können wir daher folgende Ausstellungen und Museen empfehlen:

  • Wiener Rathaus – Ausstellung „100 Jahre Motorflug in Wien“ – diese Ausstellung beschränkt sich leider auf nur einen Raum, verdient jedoch das Prädikat „Klein aber fein“ und ist noch bis 26. Februar 2010 bei freiem Eintritt geöffnet
  • Technisches Museum Wien – in der Abteilung „Luftfahrt“ finden sich unter anderem ein Doppeldecker aus der Zeit des Ersten Weltkrieges sowie der erste ÖAMTC Notarzthubschrauber, Christophorus 1.
  • Heeresgeschichtliches Museum Wien – ein „Brandenburg“ Doppeldecker aus dem Ersten Weltkrieg, ein Fieseler Storch aus dem Zweiten Weltkrieg sowie einzelne Flugzeugteile bietet das MHW seinen luftfahrtinteressierten Besuchern. Wie der Name schon sagt, findet man hier allerdings ausschließlich Exponate mit Bezug zum Militärischen.
  • Schwechat – das Austrian Aviation Museum wird von einer Gruppe Enthusiasten betrieben und hat keine festen Öffnungszeiten, weshalb es sich empfiehlt, vor einem Besuch Kontakt aufzunehmen.
  • Wiener Neustadt – das Flugmuseum Aviaticum am historischen Flugplatz Wiener Neustadt Ost (LOAN) lockt mit zahlreichen Schätzen und verfügt sogar über einige flugfähige Exponate. Höhepunkt der Ausstellung ist eine weitgehend originalgetreu restaurierte Me 109.
  • Graz – das „Österreichische Luftfahrtmuseum Graz“ hat leider über den Winter geschlossen, ist jedoch auf jeden Fall einen Besuch wert.
  • Ebenfalls über den Winter geschlossen, hat die absolut sehenswerte „Sammlung Luftstreitkräfte“ am Fliegerhorst Zeltweg, wo die Geschichte der österreichischen Luftwaffe der Zweiten Republik eindrucksvoll dargestellt wird.
  • Salzburg – der „Hangar 7“ der Flying Bulls ist längst kein Geheimtip mehr; bei freiem Eintritt können Besucher flugfähige Exponate, die aussehen, als kämen sie gerade aus der Fabrik, bewundern – von der Boeing Stearman, über die B 25 Mitchell bis hin zum Alpha Jet.


Der berühmte „Ostarrichi Drake“ – einst Star auf internationalen Airshows – befindet sich in der „Sammlung Luftstreitkräfte“ am Fliegerhorst Zeltweg, Steiermark

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Die Königin der Flying Bulls
Die P 38 der Flying Bulls

Links:

Luftfahrtmuseum Aviaticum
Austrian Aviation Museum
Technisches Museum Wien
Heeresgeschichtliches Museum Wien
Luftfahrtmuseum Graz
Hangar 7 (Flying Bulls, Salzburg)
Sammlung Luftstreitkräfte (Fliegerhorst Zeltweg, Steiermark)

red AW / PR