MD 82 der CAA im Kongo verunglückt


Die MD 82 nach dem Unfall – Foto: Radio Okopai

Am 20. 11. 2009 verunglückte eine MD 82 der CAA mit der Registrierung 9Q-CAB bei der Landung in Goma.

Die als Flug E9 3711 aus Kinshasa kommende Maschine mit 117 Menschen an Bord rutschte bei nasser Witterung über das Ende der Piste 36 hinaus. Dabei sollen zwischen 10 und 20 Menschen Verletzungen erlitten. Am Flugzeug entstand Totalschaden.

Bereits im Jahr 2008 hatte sich in Goma ein schwerer Unfall ereignet, als eine DC 9-51 der HEWA Bora Airways über das Ende der Piste hinaus rollte und in eine Wohnsiedlung raste. Damals starben mehr als 40 Menschen.

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CAA

red AW

Tupolev TU 142 abgestürzt – 11 Tote

Letzte Aktualisierung: 07. November 2009 / 18:40 Uhr


Die TU 95 und TU 142 stehen trotz ihres hohen Alters nach wie vor im aktiven Dienst der russischen Luftstreitkräfte

Wie die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS meldete, ist am 06. 11. 2009 um 21:19 Uhr Ortszeit (11:19 GMT) eine Tupolev TU 142 M3 „Bear F“, die sich auf einem Trainingsflug befand, 20 Kilometer vor der russischen Pazifikküste abgestürzt.

Dabei sollen übereinstimmenden russischen Medienberichten zufolge alle 11 Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen sein. Ursprünglich war von 9 bzw. 10 Todesopfern die Rede gewesen.

Über die Absturzursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Offenbar haben die Piloten keinen Notruf mehr absetzen können. Das Wrack wurde zwischenzeitlich in einer Tiefe von rund 44 Meter geortet. Die Such- und Bergungsarbeiten gestalten sich auch aufgrund des winterlichen Wetters als schwierig.

Bei der TU 142 handelt es sich um eine weiterentwickelte Marineaufklärungsversion der TU 95 „Bear“, eines strategischen Langstreckenbombers mit vier Turboproptriebwerken, der seinen Erstflug im November 1952 hatte.  Wie „RIA Novosti“ berichtete, sollen „mindestens acht TU 142 M3“ bei den russischen Marinefliegern im Einsatz stehen. Alle geplanten Flüge der TU 142 M3 Flotte seien „bis zum Abschluss der Untersuchungen“ eingestellt worden, so „RIA Novosti“ weiter.

red AW

10. bis 12. November 2009 – Testpilotenkonferenz in Wien

Die Konferenz richtet sich an Testpiloten, Flugversuchsingenieure und Programmverantwortliche, die mit der Planung und Durchführung von Flugversuchen betraut sind. Laut „Airpower.at“ werden unter anderem folgende Vortragende erwartet – Peter Weger (EF-2000), Jim Sandburg (Lockheed), John Cashman (Boeing), Billie Flynn (Lockheed), Dave Carbaugh (Boeing), Prof. Dr. Wolfgang Kallus (Uni Graz), Dr. Michael Mayrhofer (AMST), Rolf Huhne (AMST), Dr. Eric Groen (TNO), Robert Erdos (Kanada), Jeff Rothstein (US-Marine), Thomas Wimmer (Diamond), Fabio Ferro (Diamond), Andreas Winkler (ACG), Terry Tomeny (SETP).

Schwerpunktthema der diesjährigen und 3. Europäischen Konferenz zur Sicherheit im Flugversuch ist „First Flight“.

Programm-Übersicht:

  • Dienstag, 10.11.2009: Tutorial zum Thema „Räumliche Desorientierung“, ganztägig
  • Mittwoch, 11.11.2009: Fachvorträge, ganztägig
  • Donnerstag, 12.11.2009: Fachvorträge, ganztägig
  • Donnerstag, 12.11.2009: 17:30 Uhr Verleihung des „European Flight Test Safety Awards“
  • Freitag, 13.11.2009: ganztägig, Fahrt nach Salzburg, Besichtigung der Innenstadt, am Nachmittag Besuch von Hangar 7 und Hangar 8 in Salzburg bei Flying Bulls

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Seite des Veranstalters.

Links:

Institut für Flugsicherheit

red AW

Wie sicher ist die MD 80?

Ein Kommentar des Austrian Wings Herausgebers zur aktuellen Debatte in den Medien


Zuverlässiges Arbeitstier seit fast 30 Jahren: die MD 80 Reihe – Foto: P. Radosta / Austrian Wings

In den vergangenen 3 Wochen ereigneten sich 2 ernste Zwischenfälle mit Flugzeugen der MD 80 Baureihe. Am 31. Juli lösten sich bei einer startenden Iberia Maschine (EC-FPD, MD 88) in Wien Teile des Reifens und beschädigten ein Triebwerk schwer. Die Notlandung knapp 80 Minuten später gelang problemlos.

Am 20. August 2008 stürzte die MD 82, EC-HFP der spanischen SAS-Tochter Spanair unmittelbar nach dem Start in Madrid noch innerhalb Flughafengeländes ab, zerschellte und ging in Flammen auf. Von 172 Insassen verloren 153 ihr Leben.

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