YAK 40 Roman Maierhofer  YK4 (39)

Die kleine Yak – der erste Regionaljet der Welt

Um 1960 herum war die erste Phase des Streckenausbaus der Aeroflot nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschlossen. Die sozialistischen Staaten, mit der Sowjetunion als Zentrum, verfügten mittlerweile über ein solides Luftverkehrsnetz, welches nicht nur die Hauptstädte und größeren Ballungsgebiete miteinander verband, sondern auch exponierte Gegenden an die Zivilisation mit dem modernen Verkehrsmittel Flugzeug anschloss. Die Bruderstaaten setzten immer mehr Flugzeuge ein, allen voran die Aeroflot als Zugpferd, die mit der Tu-104 auch die ersten serienreifen Düsenverkehrsmaschinen der Luftfahrtgeschichte im Netz hatte. Dass die in der ersten Phase des sozialistischen Passagierfluges massenhaft gebauten IL-12, IL14 und die LI-2 angesichts der mit gut 900 km/h dahin donnernden TU-104 ganz schön „alt“ aussahen, verwunderte nicht. Im Gegenteil, ganz im Sinne des Fortschritts machte sich die Sowjetunion daran, den neuartigen Antrieb in möglichst breitem Spektrum einzusetzen. So standen die alten mit Kolbenmotor betriebenen Maschinen ganz oben auf der Liste der zu ersetzenden Flugzeuge. Die Zukunft gehörte eindeutig dem Strahltriebwerk und dem Turboprop
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Norwegian Airlines Boeing 737-800 Steigflug Foto PA Austrian Wings Media Crew

Schwere Vorwürfe gegen Norwegian

Bei einer Inspektion des Billigfliegers Norwegian haben die norwegischen Behörden (Luftfartstilsynet) 21 Gesetzesverstöße aufgedeckt, wie „newsinenglish.no“ berichtet.
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Foto: NTSB

Kapitän von Asiana Flug 214 „unsicher“

Am 6. Juni verunglückte eine Boeing 777-200 der südkoreanischen Fluggesellschaft Asiana bei der Landung in San Francisco, drei Menschen starben. Jetzt kamen die Ermittler des NTSB zu dem Schluss, dass die Besatzung den Unfall hätte verhindern können.
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Die Unglücksmaschine mit der Registrierung 5A-ONG,  im November 2009 am Flughafen Dubai - Foto: Konstantin von Wedelstädt / Wiki Commons

VC: A330 Absturz von Tripolis vermutlich auf Piloten-Übermüdung zurückzuführen

Am 12.05.2010 kam es im Anflug eines Airbus A330-202 der libyschen Fluggesellschaft Afriqiyah-Airways auf Tripolis, Libyen, zu einem tödlichen Absturz, bei dem 103 Menschen (92 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder) auf tragische Weise ums Leben kamen. Nur ein neunjähriger Bub aus den Niederlanden überlebte den Crash. Die libysche Flugunfalluntersuchungsbehörde veröffentlichte vor wenigen Tagen den Abschlussbericht über das Unglück. Aus dem Untersuchungsbericht, an dem auch die französische Untersuchungsbehörde Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’aviation civile (BEA) beteiligt war, geht hervor, dass Übermüdung der Piloten höchstwahrscheinlich ein beitragender Faktor war, wie die Pilotenvereinigung Cockpit jetzt in einer Presseaussendung mitteilte.
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