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SAS und Gewerkschaften einigen sich auf Krisenplan

SAS und alle acht in die Verhandlungen eingebundenen Gewerkschaften haben sich in letzter Minute auf einen Krisenplan für das Unternehmen geeinigt und somit die drohende Insolvenz abgewendet.

Der Plan sieht einen teilweisen Verzicht der Angestellten auf ihre Pensionsansprüche sowie Gehaltseinbußen vor. Konkret verzichten die Piloten auf 10 Prozent ihres Gehaltes bei einer achtprozentigen Erhöhung ihrer Arbeitszeit. Das Kabinenpersonal erhält in den nächsten zwei Jahren keine Gehaltserhöhungen und soll gleichzeitig pro Jahr zwei Wochen mehr arbeiten als bisher.

Außerdem sollen in der Verwaltung zwischen 800 und 1.000 Stellen abgebaut werden. Weitere 6.000 Arbeitsplätze sollen durch den Verkauf von Tochtergesellschaften ausgelagert werden.

Gleichzeitig kündigten die Regierungen von Dänemark, Schweden und Norwegen an, ihre Anteile der SAS-Aktien (insgesamt 50 Prozent) an private Investoren verkaufen zu wollen.

(red / Foto: Chris Jilli)