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Fraport kauft Häuser in Einflugschneise

Die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt, die Fraport AG, hat seit der Eröffnung der neuen Landebahn Nordwest vor etwas mehr als einem Jahr bereits über 130 Häuser in der Einflugschneise erworben. Die Kosten hierfür hätten rund 26 Millionen Euro betragen. Insgesamt liegen Fraport nach eigenen Angaben 219 Anträge von Anwohnern vor, die ihre Immobilie im Rahmen des so genannten "Casa-Programmes" verkaufen wollen.

Die primär in in Flörsheim (westlich von Frankfurt) gelegenen Immobilien vermiete Fraport weiter, 90 Prozent der Häuser seien bereits wieder vermietet, womit der Leerstand aktuell bei rund 10 Prozent liege. Interessant erscheint, dass 20 Prozent der Häuser von ihren früheren Eigentümern gemietet wurden.

Gegenüber der "Deutschen Presseagentur" erklärte Fraport-Sprecher Dieter Hulick, dass die erworbenen Häuser auf jeden Fall im Bestand des Unternehmens blieben, an Handel oder Spekulationen sei nicht gedacht.

(red)