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EU will Beihilfen für regionale Airports reduzieren

Geht es nach den Plänen der EU, sollen kleinere regionale Flughäfen künftig nur noch nach Größe des Airports gestaffelte und damit deutlich weniger Subventionen als bisher erhalten.

Zudem sollen diese maximal zehn Jahre lang gewährt werden, danach müssten die Flughäfen in der Lage sein, sich wirtschaftlich selbst zu erhalten. Ein entsprechendes Papier wurde am Mittwoch in Brüssel vorgelegt, der Gesetzesentwurf dazu solle Anfang 2014 erfolgen.

Die AUA-Konzernmutter Lufthansa begrüßte diesen Vorstoß der EU. "Es ist überfällig, dass die EU einer wilden Subventionspraxis, die wir heute haben bei teilweise sehr kleinen Flughäfen, Grenzen setzt", erklärte Konzernchef Christoph Franz.

Er sieht in der gegenwärtigen Subventionspraxis schlichtweg eine Wettbewerbsverzerrung, die "sofort und nicht erst im Laufe von zehn Jahren" abgeschafft gehöre.

(red / Titelbild: Luftaufnahme des Wiener Flughafens, Symbolbild - Foto: PA / Austrian Wings Media Crew)