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Dresden: Gedenken an Bombenangriffe vor 70 Jahren

Zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 wurde Dresden von schweren alliierten Bombenangriffen erschüttert. Große Teile der Stadt wurden dabei völlig zerstört. Heute gilt die damals zerbombte und erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands aufgebaute Frauenkirche als Symbol der Versöhnung zwischen Deutschen und ihren Gegnern von einst. Anlässlich des 70. Jahrestages der Tragödie finden vor Ort offizielle Gedenkveranstaltungen statt, an denen auch der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck teilnimmt.

Darüber wie viele Menschen in der Flammen- und Bombenhölle im Februar 1945 ums Leben kamen, gibt es bis heute abweichende Meinungen. Die Zahlen reichen von 22.000 bis 300.000 Opfern. So berichteten etwa schwedische Medien im Februar 1945 von 250.000 Opfern. Manche Stimmen (zumeist aus dem politisch äußerst rechten Lager) sprechen gar von einer halben Million Toten.

Fachleute: Maximal 25.000 Opfer gesichert

Im Jahr 2004 setzte der damalige Dresdner Oberbürgermeister eine unabhängige Historikerkommission ein, die zu dem Schluss kam, dass man "keine Beweise oder belastbaren Indizien" dafür gefunden habe, dass die Zahl der Getöteten bei den Angriffen zwischen 13. und 15. Februar 1945 "höher als 25.000" liegen könnte.

(red / Titelbild: Alliierte Fliegerbombe im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, Symbolbild - Foto: Austrian Wings Media Crew)