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Turkish Airlines: Komoren werden 53. Destination in Afrika

A330 von Turkish Airlines, Symbolbild - Foto: Huber / Austrian Wings Media Crew

Moroni, Haupstadt der ostafrikanischen Inselgruppe, ist die 53. Destination von Turkish Airlines in Afrika. Flüge auf die Komoren werden ab sofort dreimal wöchentlich in Verbindung mit Flügen auf die Seychellen durchgeführt.

Einschließlich der Komoren fliegt Turkish Airlines nunmehr 304 Destinationen in 122 Ländern an. 53 Ziele der Fluggesellschaft liegen auf dem afrikanischen Kontinent. 

Die Union der Komoren besteht aus drei autonomen Inseln: Grande Comore, Anjuan und Moholi. Arabische Seefahrer nannten die Insel einst Dschuzur al-Qamar  “Mondinseln” und gaben den “Komoren” so ihren Namen. In Europa wurden sie Ende des 19. Jahrhunderts  als Parfum-Inseln bekannt, aufgrund ihrer zahlreichen duftenden Pflanzen wie Klee, Orchideen und Gardenien. Die Landwirtschaft des Landes mit tropischem Kilma ist der wichtigste Wirtschaftszweig.

Über das Unternehmen
Turkish Airlines fliegt weltweit mehr als 300 Destinationen in über 120 Ländern mit einer Flotte von 328 Flugzeugen an

Turkish Airlines ist eine der am dynamischsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt und für ihre "hervorragende Qualität" vielfach ausgezeichnet, wie es in einer Presseaussendung von Turkish Airlines heißt. 2017 wurde sie zum neunten Mal zur „Best Airline in Southern Europe" gewählt. Gleichzeitig wurde sie erneut mit den Preisen „World's Best Business Class Airline Lounge", „World's Best Business Class Lounge Dining" und „Best Business Class Onboard Catering" gekürt. Zuvor wurde sie sechsmal in Folge zur „Best Airline in Europe" gewählt.  Turkish Airlines ist Mitglied der Star Alliance.

Aufholbedarf bei Flugsicherheit
Während das Bord- und Passagierservice von Turkish Airlines einhellig positiv bewertet wird, gibt es bei der Sicherheit deutlich Luft nach oben. Turkish Airlines geriet in der Vergangenheit immer wieder durch auffällig viele Un- und Zwischenfälle ins Kreuzfeuer der Kritik von Fachleuten. Teilweise ereigneten sich zwei Tailstrikes in einem Monat, mehrfach führten Pilotenfehler zu Unfällen mit Toten. Zuletzt im Jänner 2017 als ein für Turkish Airlines im Wetlease fliegender Boeing 747-Frachter einer anderen türkischen Fluggesellschaft verunglückte - Turkish Airlines wollte die nachfolgende Berichterstattung daraufhin durch einen türkischen Anwalt in Wien zensurieren lassen.

(red / TK)