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Polizeieinsatz am Flughafen Frankfurt - Terminal geräumt

Fluganzeige am Flughafen Frankfurt, Symbolbild - Foto: Markus Klein / Austrian Wings Media Crew

Der Frankfurter Flughafen musste am Dienstag nachmittags teilweise geräumt werden.

"Im Bereich A des Terminal 1 am Flughafen Frankfurt kommt es zu polizeilichen Einsatzmaßnahmen", gab die Bundespolizei am Dienstag per Twitter bekannt. Das umfasse auch einen sofortigen Stopp aller Boardingmaßnahmen.

Weiters seien die Sicherheitsbereiche in den Ebenen 2 und 3 evakuiert worden, heißt es. "Wir wissen, dass mindestens eine Person unberechtigt in den Sicherheitsbereich gelangt ist", erklärte ein Sprecher der Exekutive.

Die "FAZ" berichtet, dass die betreffende Person mit einem Kind unterwegs gewesen sei. Anstatt sich einer angeordneten Nachkontrolle zu unterziehen, sei es dem Mann gemeinsam mit dem Kind gelungen, in das Terminal zu laufen, während die Sicherheitsmitarbeiter abgelenkt waren.

Gegen 14:30 Uhr gab die Polizei dann die Entwarnung: "Die betroffenen Bereiche sind wieder freigegeben, der Betrieb wieder aufgenommen."

Auf Twitter erklärte die Bundespolizei am Nachmittag, eine Luftsicherheitsassistentin habe einen Fehler gemacht: Trotz einem positiven Sprengstofftest sei die vierköpfige Familie in den Sicherheitsbereich entlassen worden. Die Familie wurde laut Bundespolizei gefunden, befragt und durfte weiterreisen. Für die Passagierkontrollen im fraglichen Bereich ist im Auftrag der Bundespolizei der Flughafenbetreiber Fraport und seine Tochtergesellschaft FraSec zuständig.

Augenzeugen zufolge herrschte keine Panik, aber großes Gedränge in den wetterbedingt heißen Hallen. Passagiere beklagten sich, dass sie sich nicht ausreichend informiert fühlen. Bis 14 Uhr wurden 49 Flüge annulliert; rund 7.000 Lufthansa-Passagiere waren betroffen.

 

 

(red)