Österreich

Bundesheer-Flieger trainieren Tiefflüge

Agusta Bell AB 212 des Bundesheeres, Symbolbild - Foto: Franz Zussner / Austrian Wings

Luftstreitkräfte üben taktische Flugmanöver mit Unterschreitung der Mindestflughöhe.

in den kommenden Wochen führen die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres eine Ausbildung von Hubschrauber-Piloten in Ober- und Niederösterreich durch.

Wann und wo wird genau geflogen?
Zeiträume: 04.03. - 27.03.2026 von 09:00 Uhr – 20:00 Uhr
07.04. - 10.04.2025 von 09:00 Uhr – 20:00 Uhr

Im Zeitraum vom 4. März bis 10. April fliegen beim „Hubschrauber-Taktik-Kurs“ die verschiedenen Hubschraubertypen wie S-70 „Black Hawk“, Agusta Bell 212, OH-58 „Kiowa“ sowie Flächenflugzeuge montags bis freitags grundsätzlich zwischen 09:00 und 20:00 Uhr. In der Nacht wird nicht geflogen.

In Oberösterreich erfolgen Start und Landungen am/vom Fliegerhorst Vogler in Hörsching. Eventuelle Landungen außerhalb militärischer Liegenschaften sind grundsätzlich genehmigt bzw. angemeldet und die Grundeigentümer darüber informiert.

Geflogen wird in Oberösterreich vor allem in den Bezirken Freistadt, Eferding, Linz Land, Rohrbach, Urfahr Umgebung, Grieskirchen, Perg, Steyr Land, Wels Land und Gmunden

Ausbildung im taktischen Fliegen
Die Besatzungen sollen das taktische Fliegen in verschiedenen Höhen - auch im Tiefflug - und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unter möglichst vielen Bedrohungslagen beigebracht werden. Ein Unterschreiten der Mindestflughöhe außerhalb der Ballungsräume ist möglich.

Die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition ist vorgesehen. Fallweise wird oranger oder grüner Signalrauch zur Markierung von Hubschrauberlandeplätzen außerhalb von Kasernen verwendet.

Die Luftstreitkräfte des Bundesheeres
Egal ob im Inland oder im Ausland - überall wo österreichische Soldaten im Einsatz sind oder nach Katastrophen helfen, werden sie von den Luftstreitkräften unterstützt. Die Flieger des Bundesheeres transportieren Personal, Material und Ausrüstung über weite Strecken oder an entlegene Orte. Auch Aufklärungs- und Verbindungsflüge gehören zu den Aufgaben der Luftunterstützung. Bei größeren Auslandseinsätzen halten die Luftstreitkräfte vor Ort einen Notarzt-Hubschrauber bereit.

Die Luftunterstützung
Der Verband der Luftunterstützung, mit Kommando am Fliegerhorst Vogler in Hörsching, betreibt mehrere Hubschraubertypen, mit denen eine ganze Reihe von Aufgaben bewältigt werden. Während sich die S-70 „Black Hawk“ und die Agusta Bell 212 vor allem zum taktischen Lufttransport von Truppen und den Katastropheneinsatz eignen, bewährt sich der OH-58 „Kiowa“ wiederum als ein bewaffneter, leichter Verbindungshubschrauber. Seit 2023 versehen die ersten neuen Hubschrauber AW 169 „Leonardo“ ihren Dienst in den Luftstreitkräften.

(red / ÖBH)