Zwischen 22. und 28. März 2026 führt die Crew von Christophorus 4 ein umfassendes Trainingsprogramm für Nachtflüge durch. Um Einsätze bei Dunkelheit künftig noch sicherer durchführen zu können, werden Piloten, Flugretter und Notärzte intensiv im Umgang mit modernen Nachtsichtgeräten geschult. Für die praktischen Übungen wird daher der Flugbetrieb in diesem Zeitraum bis maximal 22 Uhr verlängert. Die ÖAMTC‑Flugrettung ersucht die Bevölkerung um Verständnis für mögliche zusätzliche Lärmbelastungen.
Die Trainingsflüge starten und enden am Stützpunkt von Christophorus 4 in Reith/Kitzbühel, während die eigentlichen Flugmanöver in topografisch anspruchsvolleren Gebieten stattfinden. Das Training dient auch dazu, die Zusammenarbeit mit Feuerwehren, Berg- sowie Pistenrettungen bei Dunkelheit zu üben. Die Flüge werden großräumig auf den Bezirk Kitzbühel verteilt, um die Belastung für Anrainer möglichst gering zu halten.
Nachtflugtrainings sind ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung in der ÖAMTC‑Flugrettung. Jahr für Jahr bewältigen die Crews Einsätze bei Dämmerung und Dunkelheit, darunter auch anspruchsvolle Landungen auf unbeleuchteten Flächen. Nachtsichtgeräte sind dabei ein wichtiger Baustein, um die Sicherheit im Flugbetrieb kontinuierlich zu erhöhen. Ihre Verwendung ermöglicht es, auch bei völliger Dunkelheit Hindernisse wie Stromleitungen, Masten oder gespannte Seile deutlich besser zu erkennen. Ebenso unterstützen sie die frühzeitige Wahrnehmung von Wetteränderungen wie Nebel oder herannahende Schlechtwetterfronten.
(red / ÖAMTC)