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Zwei Tote bei Kollision von Löschhubschraubern in Griechenland

Der Moment des Unglücks.

Beim Kampf gegen Waldbrände westlich von Athen kollidierten zwei Löschhubschrauber. Eine der Helikopter stürzte ab, die Besatzung starb.

Tausende Menschen befinden sich in Griechenland auf der Flucht vor den Flammen. Heftige Waldbrände toben im ganzen Land. Neben den griechischen Feuerwehren und dem griechischen Militär sind auch Löschhelikopter ziviler Anbieter aus verschiedenen Ländern Europas im Einsatz, um die Brände zu bekämpfen, die von heftigen Winden immer wieder angefacht werden.

Am Sonntag kam es dabei zu einem tödlichen Unfall. Zwei Löschhubschrauber des Typs Bell 412 kollidierten bei einem Waldbrandeinsatz westlich von Athen. Amateuraufnahmen zeigen wie einer der Hubschrauber (vermutlich nach dem Wasserabwurf) plötzlich nach links abdreht und somit genau in die Flugbahn des im Sinkflug befindlichen zweiten Helikopters gerät. Sekunden später streift der obere Helikopter mit dem unteren Teil des Rumpfes den Hauptrotor des darunter fliegenden Hubschraubers. Dieser hatte keine Chance, fing noch in der Luft Feuer und stürzte wie ein Stein zu Boden, wo er explodierte. Die beiden Insassen - offenbar ein rumänischer Pilot und ein Grieche - starben.

Der zweite Hubschrauber konnte schwer beschädigt landen. Eines der beiden Besatzungsmitglieder soll verletzt werden sein. Die Bell-Hubschrauber des betroffenen Unternehmens wurden bis auf weiteres vom Einsatz abgezogen. Denn die psychische Belastung für die Besatzungen nach dem Tod ihrer Kollegen ist einfach zu groß.

Text: Patrick Huber, Österreich
Mitarbeit/Recherche: Manfred Westermeier, Griechenland