Der russische Langstreckenbomber vom Typ Tupolev Tu-95 befand sich im Osten Russlands, nahe der Grenze zu China, auf einem Trainingsflug. An Bord befanden sich sieben Crewmitglieder. Aus unbekannter Ursache stürzte die Maschine in der Region Amur in unbewohntem Gebiet ab. Angeblich sei das Flugzeug nicht bewaffnet gewesen. Sechs von sieben Besatzungsmitgliedern fanden den Tod.
Die Tu-95 ist ein viermotoriger turbopropgetriebener Bomber aus den 1950er Jahren. Die Produktion lief von 1958 bis 1993. Total wurden rund 500 Exemplare hergestellt. Experten gehen davon aus, dass nur noch 30 bis 40 dieser Flugzeuge einsatzfähig sind. Russland nutzt diese Flugzeuge auch in seinem Krieg gegen die Ukraine.
Die Besatzung besteht im Regelfall aus 6 bis 8 Personen. Allein für den Flugbetrieb werden fünf Mann benötigt: Pilot, Co-Pilot, Flugingenieur, Navigator und Funker.
(red CvD / Mitarbeit: Pavlos Westermeier)