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Air Berlin kehrt AEA den Rücken

Air Berlin hat ihre Mitgliedschaft in der Association of European Airlines (AEA) gekündigt. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft reagierte damit auf offensichtlich zu Tage tretende Diskrepanzen in der gemeinsamen Interessensvertretung der großen europäischen Fluggesellschaften, teilte die NIKI-Konzernmutter in einer Aussendung mit.
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Gute Auslastung bei Europas Airlines

Laut einer Mitteilung des europäischen Luftfahrtverbandes AEA lag die durchschnittliche Sitzplatzauslastung bei Europas Fluglinien im vergangenen Jahr bei rund 81 Prozent.
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Neuer Präsident bei AEA

Der europäische Airlineverband AEA hat einen neuen Präsidenten: Temel Kotil von Turkish Airlines folgt Bernard Gustin, Brussels Airlines.
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Neuer CEO für Verband europäischer Airlines

Die Association of European Airlines (AEA) hat Dr. Temel Kotil, CEO von Turkish Airlines für den Vorstandsvorsitz 2014 und 2015 gewählt. 2013 wird Dr. Kotil als „President Elect“ die Funktion des Stellvertretenden Vorsitzenden ausüben. Die AEA ist das Brüsseler Sprachrohr der größten Fluggesellschaften Europas. In der Verbandsarbeit werden wichtige branchenpolitische Themen und strategische Richtlinien vorbereitet und diskutiert. Die Wahl von Dr. Kotil zum neuen Vorstandsvorsitzenden des europäischen Verbandes AEA unterstreiche die wachsende Bedeutung von Turkish Airlines im internationalen Luftverkehrsmarkt, wie Turkish Airlines in einer Aussendung mitteilte.
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Air Berlin wird 36. Mitglied der AEA


Air Berlin ist seit Jänner dieses Jahres Mitglied der AEA – Foto: P. Radosta / Austrian Wings

Die Association of European Airlines, kurz AEA, hat Air Berlin als 36. Mitglied aufgenommen.
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Netzwerk-Airlines mit Passagierplus im vergangenen Jahr


Im Vergleich zum Krisenjahr 2009, wo die AEA Airlines nur rund 20 Millionen Reisende beförderten, ging es im vergangenen Jahr deutlich aufwärts – Foto: P. Radosta / Austrian Wings

Trotz Aschewolke im April, Streiks im Sommer und eines heftigen Wintereinbruchs, haben die großen Netzwerkfluggesellschaften ihre Passagierzahlen im vergangenen Jahr um zehn Millionen auf 335 Millionen Reisende steigern können.
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Gebührenerhöhung bei Austrocontrol – gemeinsame Kritik von NIKI und AUA

Letzte Aktualisierung: 09. Dezember 2009 / 17:26 Uhr

 

Gebühren der Austro Control sind bereits um 35 Prozent höher als der europäische Durchschnitt
Austro Control will Gebühren für 2010 trotzdem um rund 13 Prozent erhöhen

Die Flugbranche steckt gerade in der schwersten Krise seit Bestehen der Luftfahrt. Die Fluglinien kämpfen mit aller Kraft gegen die Wirtschaftskrise. Der EU-Verkehrskommissar hat die Mitgliedstaaten daher aufgefordert, die Gebühren für die nationalen Flugverkehrskontrollen für 2010 nicht zu erhöhen. Zahlreiche europäische Länder sind dieser Aufforderung nachgekommen: Von den 36 Ländern, die von Eurocontrol – dem Dachverband der europäischen Flugsichererung – verwaltet werden, haben sechs auf eine Erhöhung verzichtet, sieben werden die Gebühren sogar senken.

Die Austro Control begründet die geplante Erhöhung mit dem sogenannten „Vollkosten-Deckungsprinzip“. Daher erhöht sie die Gebühren, wenn das Verkehrsaufkommen sinkt, um ihre Kosten abdecken zu können. Diese Regelung gilt allerdings nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa. Und trotzdem haben es viele Länder geschafft, die Gebühren zu reduzieren.

Der Verband der Europäischen Fluglinien, die AEA, hat die geplante Erhöhung in Österreich bereits massiv kritisiert. Auch der Dachverband der internationalen Fluggesellschaften, die IATA, hat nun in einem Brief an den Verkehrsminister gegen dieses Vorhaben protestiert.

Die heimischen Airlines haben jetzt schon einen enormen Wettbewerbsnachteil, weil die Gebühren der Austro Control um 35 Prozent höher sind als der europäische Durchschnitt. Eine weitere Verteuerung ist daher inakzeptabel. Die Austro Control hat folgende Erhöhungen für 2010 angekündigt: Die Überflugsgebühren sollen sich um rund 14 Prozent erhöhen, die An- und Abflugsgebühren um rund 12 Prozent. Das entspricht einer durchschnittlichen Erhöhung der Flugsicherungsgebühren von 13 Prozent Ein Vergleich der Überflugsgebühren der 36 Eurocontrol-Staaten zeigt, dass Österreich nach der Gebührenerhöhung an fünfter Stelle liegen würde. Austrian Airlines und NIKI fordern daher das Verkehrsministerium auf, die geplant Erhöhung zu verhindern. Die Luftfahrt ist eine Schlüssel-Industrie in der Wirtschaft und kann sich keine weiteren Belastungen mehr leisten.

Vergleich der Überflugsgebühren in den 36 Mitgliedsländern der Eurocontrol:

Staaten

Gebühr 2010 (Euro)

Ranking 2010

Veränderung der Gebühr von 2009 auf 2010 in Prozent

Spanien

83,98

1

0,0%

Belgien,Luxembourg

76,46

2

0,7%

Slowenien

76,23

3

0,0%

Schweiz

74,92

4

0,0%

Österreich

68,91

5

14,3%

Großbritannien

68,85

6

5,0%

Deutschland

68,85

7

2,7%

Italien

68,50

8

4,0%

Spanien: Kanaren

68,14

9

0,0%

Niederlande

65,67

10

2,5%

Frankreich

64,97

11

5,9%

Dänemark

64,25

12

3,8%

Norwegen

63,62

13

0,1%

Schweden

57,98

14

9,9%

FYROM (Mazedonien)

56,60

15

0,6%

Slowakei

53,77

16

0,0%

Portugal: Lisabon

49,04

17

3,2%

Tschechische Republik

47,40

18

3,7%

Rumänien

46,44

19

17,1%

Litauen

45,78

20

-5,9%

Albanien

44,25

21

5,6%

Bulgarien

42,79

22

-1,8%

Kroatien

41,84

23

-10,1%

Finnland

40,23

24

0,0%

Polen

39,93

25

17,9%

Moldawien

39,83

26

-4,5%

Serbien-Montenegro

39,20

27

21,9%

Bosnien und Herzegowina

39,14

28

10,7%

Griechenland

38,93

29

-11,8%

Ungarn

36,56

30

16,6%

Irland

30,68

31

3,9%

Zypern

30,10

32

0,5%

Türkei

29,63

33

13,1%

Armenien

27,76

34

32,4%

Malta

25,73

35

-4,4%

Portugal: Santa Maria

12,23

36

-19,0%

Total

56,96

 

2,6%

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Austrocontrol 
NIKI
Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

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Angesichts weiterhin sinkender Passagierzahlen, hat der Verband der Europäischen Fluggesellschaften (Association of European Airlines) die Vorhaben der irischen sowie der österreichischen Flugsicherung, die Gebühren um 17 bzw. 13 Prozent anzuheben, scharf kritisiert.

Der Präsident der AEA, Ulrich Schulte-Strathaus, verwies in diesem Zusammenhang auf eine Empfehlung des EU Verkehrskommissars Antonio Tajani, nach der die Mitgliedsstaaten in der Krise eine Anhebung der Flugsicherungsgebühren nicht genehmigen sollten um die ohnedies in vielen Fällen bereits angeschlagenen Fluglinien im kommenden Jahr nicht zusätzlich zu belasten und sagte, dass „viele“ auf „diese Empfehlung positiv reagiert haben“.

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