Wrackteile der "Mozart" im thailändischen Dschungel. Laut einem Expertengutachten war die Maschine am Tag des Absturzes gar nicht flugtauglich (vergleiche auch "Runter kommen sie immer" des deutschen Fachjournalisten Tim van Beveren)

Lauda Air Crash 1991: War das Unglück tatsächlich nicht vermeidbar?

Heute vor 25 Jahren riss eine plötzlich im Steigflug aktivierte Schubumkehr am linken Triebwerk die Lauda Air Boeing 767-300ER „Mozart“ kurz nach dem Start in Bangkok in die Tiefe – und mit ihr alle 223 Insassen in den Tod. Laut Airline-Gründer Niki Lauda war der Absturz nicht zu verhindern. Doch stimmt das wirklich? Eine Punktlandung aus Anlass des 25. Jahrestages der größten Katastrophe der heimischen Luftfahrtgeschichte.
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Lauda Air Boeing 767-300ER OE-LVA Mozart Foto Werner Fischdick

Kritik an Lauda Air 25 Jahre nach Absturz: „Von Lauda kam gar nichts!“

Heute vor 25 Jahren stürzte die Lauda Air Boeing „Mozart“ kurz nach dem Start in Bangkok in den thailändischen Dschungel. Alle 223 Passagiere und Crewmitglieder fanden bei diesem größten Unglück der österreichischen Luftfahrtgeschichte den Tod. Ursache für den Crash war ein plötzliches Aktivieren der Schubumkehr am linken Triebwerk während des Steigfluges, wodurch die Piloten die Kontrolle über den Jet verloren. Weshalb die Schubumkehr sich plötzlich aktivierte konnte aufgrund des Zerstörungsgrades nicht mehr geklärt werden. Allerdings sprach der offizielle thailändische Untersuchungsbericht davon, dass Lauda Air „Wartungsmaßnahmen nicht immer im Einklang mit den Herstellervorschriften“ durchgeführt habe. Und der Gutachter Professor Ernst Zeibig erstellte im Auftrag der österreichischen Behörden eine Expertise, in der er penibel Dutzende Fehlermeldungen betreffend die Schubumkehr auflistete und zu dem Schluss kam, dass die „Mozart“ am Unglückstag gar nicht mehr fliegen hätte dürfen. Heute treffen sich die Hinterbliebenen der 223 Lauda Air Opfer zu einer Gedenkfeier in Salzburg. Austrian Wings sprach mit Markus H. (Name von der Redaktion geändert) und der Trauerbegleiterin Astrid Bechter-Boss, welche Angehörige im Rahmen des Treffens betreut.
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Lauda Air Boeing 767-300ER OE-LVA Mozart Foto Werner Fischdick

Lauda Air Absturz 1991: Noch immer zu viele unbeantwortete Fragen

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Mit 223 Todesopfern ist der Absturz der „Mozart“ am 26. Mai 1991 das bis heute schwerste Unglück in der Geschichte der österreichischen Luftfahrt. 24 Jahre nach dem Crash ist nun eine Dokumentation über das Unglück verfügbar, die diese Bezeichnung aufgrund offensichtlich mangelhafter Recherche jedoch nicht verdient.
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