Eurofighter-Einsatz sorgte für Aufregung

Foto: Austrian Wings Media Crew

Ein so genannter „Priorität Alpha“ Einsatz zweier Eurofighter sorgte am Dienstagnachmittag im Raum Steyr, Oberösterreich, für Aufregung. Mehrere Anrufer meldeten den Einsatzkräften eine vermeintliche Explosion.
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Eurofighter trainieren mit Überschall

Von 29. Oktober bis Freitag, den 6. November, trainieren die Eurofighter des Österreichischen Bundesheeres den Flug mit Überschallgeschwindigkeit. Diese Flüge finden in einer Höhe zwischen 13.000 und 14.000 Metern über ganz Österreich statt, mit Ausnahme von Vorarlberg und Wien. Am 31. Oktober sowie am 1. und 2. November wird das Training ausgesetzt.

Kontrollierte Trainingsflüge
Die konkreten Übungsgebiete richten sich nach dem aktuellen zivilen Flugaufkommen und werden mit der zivilen Flugverkehrskontrolle abgestimmt. Ballungszentren und dichter besiedelte Gebiete werden grundsätzlich ausgespart. In Einzelfällen kann es aber dennoch vorkommen, dass ein Überschallknall am Boden hörbar ist.

Jets überwachen heimischen Luftraum
Im Juli 2008 haben die Eurofighter des Bundesheeres die Überwachung des heimischen Luftraumes übernommen. Um die Lufthoheit jederzeit zu gewährleisten, müssen die Abfangjäger in der Lage sein, schnell in große Höhen aufzusteigen, um unbekannte Flugobjekt zu erreichen und zu identifizieren. Dies geschieht im Bedarfsfall mit Überschallgeschwindigkeit und muss von den Piloten trainiert werden, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

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Eurofighter Einsatz über Kärnten


Am 22. 10. über Kärnten im Einsatz: der Eurofighter – Foto: P. Radosta / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Wie die „Kleine Zeitung“ berichtete, kam es am 22. Oktober 2009 am Vormittag im Raum Völkermarkt zu einem Eurofightereinsatz. Auf Anfrage der „Kleinen Zeitung DIGITAL“ teilte die Landesalarm- und Warnzentrale mit, dass das Bundesheer einen Jet, der ohne entsprechende Genehmigung im Kärnter Luftraum unterwegs war, abgefangen hat.

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Die Streitkräfte des Bundesheeres führen vom 22. bis 23. Oktober die Luftraumsicherungsoperation „Bratislava09“ durch. Grund ist das NATO-Verteidigungsministertreffen in der slowakischen Hauptstadt Pressburg. Aufgrund der Grenznähe des Tagungsortes zu Österreich und Ersuchen der Slowakei um Sicherung der Veranstaltung in der Luft, ist es notwendig, Teile des österreichischen Luftraumes zeitlich begrenzt zu sperren. Damit soll ein nicht genehmigter Anflug von Luftfahrzeugen über österreichisches Staatsgebiet zum Tagungsort verhindert werden.

Durch Zusammenwirken der aktiven Komponente (Luftfahrzeuge) mit der passiven (Radar), wird der größtmögliche Schutz der Tagungsteilnehmer und der örtlichen Bevölkerung vor Bedrohungen aus der Luft gewährleistet. Neben langsam fliegenden Luftfahrzeugen(Hub-schrauber, Propellerflugzeuge) werden bei dieser Luftraumsicherungsoperation auch die Eurofighter zum Einsatz kommen. Insgesamt sind 15 Flächenflugzeuge und 12 Hubschrauber eingesetzt.

Das Flugbeschränkungsgebiet ist der unmittelbare Grenzraum zur Slowakei und mögliche Anflugsrichtungen nach Pressburg. Bei grenznahen Veranstaltungsorten oder bei Ländern übergreifenden Veranstaltungen, wie die EURO 08, ist die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten, sowohl in technischer als auch in personeller Hinsicht, unbedingt erforderlich. Aufgrund der Luftraumsicherungsoperation kommt es im Bereich der Militärflugplätze Zeltweg, Linz/Hörsching und Langenlebarn zu verstärkten Flugbewegungen.

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Der Eurofighter bildet das Rückgrat der österreichischen Luftstreitkräfte – Foto: R. Reiner / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Zwei Eurofighter des Österreichischen Bundesheeres haben heute am frühen Nachmittag über dem südlichen Niederösterreich eine Maschine der Schweizer Fluggesellschaft Swiss abgefangen.

Das Flugzeug habe sich nicht wie vorgeschrieben über Funk gemeldet, woraufhin die Eurofighter aufgestiegen seien und die Maschine bis Wien eskortiert haben.

Der Grund für die Nichtaufnahme des Funkkontaktes mit der Flugsicherung ist bis dato nicht bekannt.

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Die Eurofighterflotte des Österreichischen Bundesheeres ist mit der Lieferung der 15. Maschine komplett. Durch einen wirtschaftlich fragwürdigen Deal des Verteidigunsministers erhielt Österreich jedoch nur Maschinen der Tranche 1 – auch für eine längerfristige 24stündige Einsatzbereitschaft sind 15 Stück nicht ausreichend. Ungelöst ist auch noch das Problem der 40 Jahre alten Saab 105, die dringend einer Ablöse bedürfen – Foto: R. Reiner / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Am 12. Juni 2007 erfolgte die erste Landung von 15 österreichischen Eurofightern in Zeltweg. Die Eurofighter bilden einen wesentlichen Bestandteil der österreichischen Luftraumüberwachung. Obwohl das System „Eurofighter“ noch in der Einführungsphase ist, wurden bereits über 1100 Flugstunden und etwa 1280 Landungen und Starts durchgeführt. Heute, Donnerstag, um 15.13 Uhr wurde der 15. Eurofighter von Deutschland nach Österreich überstellt.

Überblick der bisherigen Eurofighter-Einsätze
Seit Juli 2008 übernehmen die Eurofighter, gemeinsam mit den Saab105, auch die Aufgaben der Luftraumüberwachung.

Im Rahmen ihrer Einsatzbereitschaft fingen erstmals am 8.Mai 2009 zwei Eurofighter, eine zivile Maschine unter Einsatz von Überschall ab. Abgefangen und identifiziert wurde eine russische Passiermaschine vom Typ YAK 40. Ab dem Raum Linz bestand zu dieser Maschine kein Funkkontakt mehr. Dies bedeutet automatisch eine Verletzung der Österreichischen Lufthoheit. In solchen Fällen wird grundsätzlich ein Alarmstart der Luftraumüberwachungsflugzeuge des Österreichischen Bundesheeres ausgelöst.

Der letzte so genannte Priorität „Alpha“ Einsatz von Eurofightern erfolgte am 23. September 2009. Ein Airbus 320 ohne Funkkontakt konnte über Sittersdorf (Kärnten) mit Überschallgeschwindigkeit identifiziert werden.

Im Zuge des im Oktober 2009 stattfindenden Verteidigungsministertreffens im Bratislava, werden die Eurofighter an der Lufttraumsicherungsoperation auch maßgeblich beteiligt sein.
Im heurigen Jahr waren es bereits 26 Priorität „Alpha“ Einsätze.

Luftraumüberwachung
Das Österreichische Bundesheer ist auch jederzeit in der Lage eine 24stündige aktive Luftraumüberwachung durchzuführen – aufgrund der Reduktion der Stückzahl auf 15 Maschinen allerdings nur für einen sehr beschränkten Zeitraum.

Dies war beispielsweise bei Großereignissen, wie der österreichischen EU-Präsidentschaft, der Euro 08 oder bei hochrangigen Staatsbesuchen der Fall.

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Der Eurofighter, eines der modernsten Kampfflugzeuge der Gegenwart, konnte den Airbus abfangen und bis zur Staatsgrenze eskortieren – Foto: P. Radosta / Austrian Wings (für eine größere Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild)

Am 23. 09. mussten zwei Eurofighter vom Fliegerhorst Zeltweg aufsteigen, nachdem ein A 320 der in Richtung Türkei unterwegs war, nicht mehr auf die Funksprüche der Flugsicherung reagierte. Die Eurofighter beschleunigten auf Überschallgeschwindigkeit um den Airbus abzufangen und eskoriteren ihn anschließend bis zur Staatsgrenze.

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Saab 105 fangen französisches Flugzeug ab


Saab 105 im Einsatz – Foto: Bundesheer

Montag abend kam es aufgrund einer fehlenden Überflugsgenehmigung für ein Luftfahrzeug der französischen Luftwaffe zu einem „Priorität Alpha- Einsatz“ des Österreichischen Bundesheeres. Das französische Flugzeug war von Rumänien nach Paris unterwegs. Auf der Flugstrecke zwischen Radkersburg und Salzburg wurde das französische Flugzeug von zwei Saab 105 abgefangen, identifiziert und mittels Fotos dokumentiert.

Dazu Verteidigungsminister Norbert Darabos: „Dieser Einsatz hat gezeigt, dass die Luftraumüberwachung in Österreich funktioniert.“

Heuer wurden vom Bundesheer 20 so genannte Priorität Alpha-Einsätze durchgeführt. Zu Priorität Alpha-Einsätzen kommt es z.B. bei einer Verletzung des österreichischen Luftraums durch eine fehlende
Überflugsgenehmigung oder bei Verlust des Funkkontakts mit einem im österreichischen Luftraum befindlichen Flugzeug.

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Erster Eurofighter Einsatz mit Überschall

Zwei Eurofighter des Bundesheeres haben heute im Luftraum über Niederösterreich eine russische Passagiermaschine abgefangen und identifiziert. Um das Flugzeug zu stellen mussten die Piloten erstmals mit Überschallgeschwindigkeit fliegen.

Kein Funkkontakt

Die zivile Maschine vom Typ YAK 40 war in Innsbruck gestartet und gemäß Flugplan unterwegs nach Moskau. Ab Linz konnte kein Funkkontakt mehr zu dem Flieger hergestellt werden, was eine gesetzliche Verletzung der österreichischen Lufthoheit bedeutete. Wie in derartigen Fällen üblich, löste die Luftraumüberwachung des Heeres deswegen Alarm aus.

Überschall

Gegen 12.15 Uhr starteten in Zeltweg zwei Eurofighter zu einem „Priorität A Einsatz“. Für die Dauer von ca. drei Minuten beschleunigte die Rotte auf Überschall während sie sich der Zivilmaschine über die Flugstrecke Zeltweg, Mürztal, Schneeberg und Wiener Neustadt näherte. Um 12.32 Uhr konnten die Abfangjäger den Flieger zwischen Wien und dem Neusiedler See identifizieren und sein Kennzeichen feststellen. Die russische Maschine verließ den österreichischen Luftraum schließlich in Richtung Slowakei; die beiden Eurofighter landeten um 12.56 Uhr wieder am Flughafen Hinterstoisser in Zeltweg.

Identifizierung von Luftfahrzeugen

Derartige Abfangeinsätze zur Identifizierung von Luftfahrzeugen finden immer wieder statt und sind ein Standardverfahren im Rahmen der Luftraumüberwachung des Österreichischen Bundesheeres. Ist die Distanz zu einer unbekannten Maschine zu groß, wird es nötig, sie mit Überschallgeschwindigkeit zu erreichen.

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