Samedan – nach Unfall bessere Schneeräumung gefordert

Nach dem Landeunfall einer aus Wien kommenden Falcon 10 (VP-BAF), bei dem 2 Menschen starben und einer verletzt wurde, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt nun verfügt, dass die Schneemauern entlang der Piste des Flugplatzes Samedan abzutragen.

Bis zur Umsetzung dieser Vorgabe, dürfen in Samedan keine Flugzeuge starten oder landen. Auch die Schneesituation der anderen Schweizer Flugplätze wird in den nächsten Tagen genau untersucht werden.

Seitens der Betreiber des Flugplatzes Samedan zeigte man sich über diese Maßnahme „befremdet“ und versicherte in einer Stellungnahme, dass alle gesetzlichen Erfordernisse eingehalten worden seien.

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Falcon 10 aus Wien in Samedan verunglückt

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Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL)
Flugplatz Samedan

red AW

Falcon 10 aus Wien in Samedan verunglückt

Letzte Aktualisierung: 13. Februar 2009 / 18:31 Uhr

Bei einem Flugzeugunglück am 12. Februar 09 verletzt wurde derVerwaltungsratspräsident der Jungbunzlauer Holding AG, Alexander Kahane. Die Privatmaschine des 53-jährigen Unternehmers, eine Dassault-Breguet Falcon 10 mit dem Kennzeichen VP-BAF, kam Donnerstag Abend nach der Landung am Flughafen Samedan im Ober-Engadin in der Schweiz von der Piste ab und prallte gegen eine Schneemauer.

Dabei wurden die beiden Flugzeugführer getötet, Kahane erlitt mehrere Rippenbrüche sowie Hand- und Beinverletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

An dem 1987 gebauten Flugzeug entstand Totalschaden.

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Foto der Unglücksmaschine bei Jetphotos.net

red AW / APA-OTS