AN-12 von Air Armenia beim Landeanflug (Symbolbild) - Foto: Peter Bakema / Wiki Commons

Türkei zwingt erneut ziviles Flugzeug zur Landung

Nur wenige Tage nachdem die türkischen Luftstreitkräfte einen A320 von Syrian zur Landung gezwungen und durchsucht haben, ereignete sich erneut ein Zwischenfall im türkischen Luftraum. Kampfjets fingen angeblich eine Antonov AN-12 der Air Armenia, die sich auf dem Weg von Jerewan nach Aleppo befand, ab und zwangen das Flugzeug zur Landung, berichteten mehrere Medien.
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Superjet von Armavia erreicht 1.000 Flugstunden

Suchoi Superjet 100 - Foto: Fabio Braghini
Suchoi Superjet 100 – Foto: Fabio Braghini

Der erste von Armavia übernommene Suchoi Superjet hat bereits 1.000 Flugstunden absolviert. Dabei habe das Flugzeug mehr als 21.000 Passagiere über eine Distanz von 650.000 Kilometer zu 27 Flughäfen in Russland, der Urkaine, Georgien, West- und Südosteuropa sowie im Mittleren Osten befördert, berichten russische Medien.
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SSJ-100 „Jurij Gagarin“ erneut nicht an Armavia ausgeliefert


Der erste armenische Superjet ist nach dem russischen Kosmonauten Jurij Gagarin benannt

Die Übernahme des ersten Superjets SSJ-100 durch die armenische Fluglinie Armavia musste aus technischen Gründen erneut verschoben werden. Sie hätte gestern am symbolträchtigen „Tag der Raumfahrt“, dem 50. Jahrestag der ersten bemannten Raumfahrt (Austrian Wings berichtete), in Moskau stattfinden sollen. Weiterlesen 

Auslieferung des SuperJets SSJ verzögert sich


Armavias erster SuperJet „Jurij Gagarin“

Die Auslieferung des SSJ-100 verzögert sich erneut, die ersten SuperJets sollen erst Mitte April oder Anfang Mai ausgeliefert werden. Als erster Kunde bekommt nun angeblich Armavia das neue Passagierflugzeug aus dem Hause Suchoj.
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Neuer Linienflug zwischen Jerewan und Bratislava

Armavia A319 Zvartnots
Armavia wird vorerst einmal pro Woche Jerewan-Bratislava und zurück fliegen. Foto: Avitya / Wiki Commons

Ab 17. Jänner wird die armenische Fluglinie Armavia die armenische mit der slowakischen Hauptstadt verbinden. Zunächst wird der neue Linienflug einmal die Woche angeboten, ab April soll die Frequenz verdoppelt werden. Die Flüge werden bereits auf der Homepage von Armavia angeboten und können dort zu Preisen zwischen 182 und 755 Dollar gebucht werden (Angaben laut Homepage und ohne Gewähr).

(red / Christian Pischlöger)

Flugzeugabsturz im Iran – 168 Tote

Letzte Aktualisierung: 16. juli 2009 / 09:05 Uhr

Eine Tupolev TU-154M (Reg.: EP-CPG) der iranisch-russischen Caspian Airlines ist auf dem Weg von Teheran nach Yerevan 16 Minuten nach dem Start, nahe der Stadt Kaswin, rund 120 Kilometer nördlich von Teheran, abgestürzt und in Flammen aufgegangen.

Die Fluglinie bestätigte mittlerweile, dass sich 156 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder an Bord von Flug RV-7908 befunden haben.

Der Leiter der Einsatzkräfte, Hossein Bahsadpur, sagte, dass „mit höchster Wahrscheinlichkeit“ alle Personen an Bord bei dem Absturz getötet wurden. Eine amtliche Bestätigung dessen steht zur Stunde allerdings noch aus. Ebenso ist die Unglücksursache noch völlig unklar, jedoch dürfte der Pilot der 1987 gebauten Maschine kurz vor dem Absturz noch technische Probleme gemeldet haben.

Der Onlinedienst Aviation Herald berichtet, dass Flug RV 7908 die Freigabe für Flugfläche 320 (FL320) erhalten hatte und nach Erreichen von FL 288 plötzlich mit einer Sinkrate von ungefähr 15.400 Fuß pro Minute auf FL 147 gestürzt und dabei nach links von der ursprünglichen Flugstrecke abgewichen sei.

Caspian Airlines ist ein iranisch-russisches Gemeinschaftsprojekt und wurde 1993 gegründet und verfügt inklusive der Unglücksmaschine über eine Flotte von vier TU 154M.

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Austrian Wings Berichterstattung zum Absturz von Yemenia 626

Links:

Bildserie von der Unglücksstelle bei NEWS.at
Video von der Unglücksstelle auf ORF-Online

Foto der EP-CPG bei Airliners.net
Caspian Airlines

red AW