EuGH: Fluglinien sollen auch bei Naturgewalten zahlen

Reisende sollen von ihren Fluglinien künftig auch dann eine Entschädigung sowie die Bezahlung von Unterkunft und Verpflegung erhalten, wenn der Grund für den Flugausfall oder die Verspätung auf Naturkatastrophen, etwa Vulkanausbrüche oder ähnliche Ereignisse, zurück zu führen ist.
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Aschewolke legt norddeutschen Flugverkehr lahm

Vulkan Grimsvötn (Island) - Foto: Wikimedia Commons
Vulkan Grimsvötn (Island) – Foto: Wikimedia Commons / Roger McLassus

Ab den frühen Morgenstunden wird an einigen deutschen Flughäfen kein Fluggerät mehr starten oder landen. Bremen wird um 5 Uhr geschlossen, Hamburg eine Stunde später um 6 Uhr.
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Aschewolke erreicht Norddeutschland – Airportsperren drohen

Hamburg, Bremen und Berlin von Schließung bedroht

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn erreicht nun auch den Norden Deutschlands. Laut Informationen des Deutschen Wetterdienstes könnte der höchst zulässige Grenzwert für den Flugverkehr, zwei Milligramm Aschepartikel pro Kubikmeter Luft, bereits in den nächsten Stunden erreicht werden.
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Erneut Vulkanausbruch auf Island

Auch Wien Schwechat wurde zum Flugzeugparkplatz - Foto: Anton Wildberger
Vor einem Jahr wurde Wien-Schwechat durch die Luftraumsperre zum Flugzeugparkplatz – Foto: Anton Wildberger

Rund ein Jahr nachdem aufgrund einer riesigen Aschewolke nach einem Vulkanausbruch auf Island der Luftraum über weiten Teilen Europas gesperrt werden musste, kam es gestern erneut zu einer Eruption auf der Insel Weiterlesen 

Vulkanasche: „Luftraumsperre war richtig“

Auch Wien Schwechat wurde zum Flugzeugparkplatz - Foto: Anton Wildberger
Auch Wien Schwechat wurde zum Flugzeugparkplatz – Foto: Anton Wildberger

Wie eine Studie der Universitäten Island und Kopenhagen nun belegt, war die Luftraumsperre im April 2010 nach dem Ausbruch des isländischen Vulkan Eyjafjallajökull richtig und aus Sicherheitsgründen notwendig.
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Lauda in ÖSTERREICH: „Klage Republik wegen Aschewolke“

Airline-Chef Niki Lauda: „Schadenersatz-Klage wird in drei Wochen eingebracht“

In einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntag-Ausgabe) erklärt Fly Niki-Chef Niki Lauda, dass er wegen der Einbußen, die seine Airline aufgrund der Flugverbote in Folge der isländischen Aschewolke erlitten hat, Klage einreichen wird: „Seit drei Wochen untersuchen wir alles, was nur klagbar ist“, so Niki Lauda gegenüber ÖSTERREICH.

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