AUA Verkauf an Lufthansa – gerichtliches Nachspiel

Der Verkauf der AUA an die Lufthansa könnte die deutsche Lufthansa nun um rund 15 Millionen Euro teurer kommen als bisher gedacht. Denn 35 AUA-Kleinaktionäre haben wegen der ihrer Meinung nach zu geringen Zwangsabfindung von 50 Cent pro Aktie eine gerichtliche Überprüfung veranlasst, deren erste Sitzung gestern stattfand.
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AUA veröffentlicht Verkehrszahlen für Jänner 2010


Im Jänner flogen +2,8 Prozent mehr Passagiere mit der AUA – Foto: Austrian Wings

Positiver Trend bei Passagieraufkommen und Auslastung; +2,8 % mehr Passagiere; Auslastung um 3,8 Prozentpunkte auf 68,7 Prozent verbessert

668.000 Fluggäste im Jänner
Die Austrian Airlines Group hat im Jänner 2010 eine durchschnittliche Auslastung der Flüge von 68,7 Prozent erreicht. Diese lag damit um 3,8 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahresmonats. Austrian Airlines haben rund 668.000 Passagiere befördert. Das sind um 2,8 Prozent mehr als im Jänner 2009. Das Passagieraufkommen war somit positiv, wenn auch diese Entwicklung einen Teil ihrer Ursache im krisenbedingt schwachen Vergleichsmonat Jänner 2009 hat. Die Austrian Airlines Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: “Wir dürfen uns von der positiven Entwicklung beim Passagieraufkommen nicht täuschen lassen, denn die Ertragssituation ist unverändert schwierig“.

Kurz- und Mittelstrecke +7,1 Prozent Passagiere, +3,8 % Auslastung
Im Jänner sind rund 567.300 Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat von 7,1 Prozent. Die Auslastung ist mit einem Plus von 3,8 Prozentpunkten auf 61,0 Prozent gestiegen. In allen Verkehrssegmenten konnte die Auslastung gesteigert werden: In Osteuropa verbesserte sich die Auslastung um 3,7 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent, in Westeuropa um 3,7 Prozentpunkte auf 61,9 Prozent. Wir haben das Angebot gemessen an den Angebotenen Sitzkilometern (ASK) um 1,1 Prozent gesteigert, die Ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) stiegen um 7,8 Prozent.

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AUA: Handelsgericht Wien trägt Gesellschafterausschluss ein

Anteile der Minderheitsaktionäre gehen mit 4. Februar auf ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH über; Baldiges Delisting erwartet

Wien, 4. Februar 2010: Das Handelsgericht Wien hat mit Wirkung zum heutigen Tag den in der Hauptversammlung vom 16. Dezember 2009 beschlossenen Gesellschafterausschluss gemäß Gesellschafterausschlussgesetz (Squeeze-out) in das Firmenbuch des Handelsgerichts Wien eingetragen. Mit heutigem Tag gehen daher alle Anteile der Minderheitsaktionäre von Gesetzes wegen auf den Hauptaktionär ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH über.

Soweit über diese Mitgliedschaftsrechte Wertpapiere ausgegeben wurden, verbriefen diese ab dem 4. Februar 2010 nur den Anspruch auf Barabfindung.

Mit der Eintragung des Squeeze-out Beschlusses am heutigen Tage wurde der Amtliche Handel, Segment Prime Market, der Wiener Börse notierten Aktien, ausgesetzt, ein baldiges Delisting der Aktien der Austrian Airlines AG (ISIN AT0000620158) steht unmittelbar bevor.

(Austrian Airlines)

AUA: bis Jahresende müssen 1.000 Mitarbeiter gehen

Die in der Restrukturierung stehende Austrian Airlines hat weitere Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. Dies berichteten verschiedene Medien, darunter die Tageszeitung „Der STANDARD“ am 03. 02. 2010 (Onlineausgabe).

Für Jänner und Februar wurden demzufolge 180 Mitarbeiter angemeldet, weitere 350 für März. Laut „STANDARD“ sagte ein AUA-Sprecher, dass „der größte Schub jetzt stattfindet“, und „Es werden weitere Meldungen kommen“.

Allerdings melde die AUA immer „mehr Mitarbeiter zur Kündigung an, als tatsächlich das Unternehmen verlassen müssen“, hieß es.

Bis Ende 2010 müssen insgesamt etwa 1.000 Arbeitnehmer die AUA verlassen, damit das Sparziel, ein Personalstand von rund 6.000 Mitarbeitern, erreicht werden kann.

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Links:

Austrian Airlines
Der STANDARD

red AW / Schneider

AUA nicht mehr an der Börse

Wie die Wiener Börse mitteilte, wurde heute Vormittag die Aktie der Austrian Airlines (AUA) vorerst vom Handel ausgesetzt, nachdem der neue Eigentümer, die Deutsche Lufthansa, die AUA von der Börse genommen hatte.

Bestehende Orders wurden für „erloschen“ erklärt. Die Aktien der AUA wurden seit 1988 an der Börse gehandelt.

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red AW

AUA – Wechsel auf zweiter Managementebene

Thomas Suritsch übernimmt Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations
Doris Köpf-Szankovich wird seine Nachfolgerin als Geschäftsführerin der Lauda Air

Thomas Suritsch übernimmt die Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations. Suritsch, 54 Jahre, ist seit 25 Jahren in unterschiedlichen Management-Funktionen aktiv. Er ist seit 2002 als Geschäftsführer der Lauda Air tätig und leitet das Sanierungsteam von Austrian Airlines. Diese Funktion – die Leitung des Sanierungsteams – wird er auch in Zukunft weiter ausüben. Seine Position als Lauda Air-Geschäfsführer übernimmt Doris Köpf-Szankovich. Sie wird Elton D’Souza – Vice President Revenue & Networkmanagement – berichten.

Köpf-Szankovich, 48 Jahre, ist seit 10 Jahren als Prokuristin der Lauda Air für den Verkauf verantwortlich. Sie ist seit 29 Jahren in der Austrian Airlines Group tätig und besitzt großes Know-how in der Touristik-Branche.

Suritsch übernimmt die Leitung des Geschäftsfeldes Ground Operations von Paul Paflik, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch mit 31. März 2010 verlassen wird. Paflik, 50 Jahre alt, ist 25 Jahre bei Austrian Airlines tätig gewesen. Er hat unter anderem als General Manager unsere Aktivitäten in den USA und Kanada geleitet. Im vergangenen halben Jahr hat er das Geschäftsfeld Ground Operations erfolgreich neu strukturiert und die Weichen für die Integration in den Lufthansa-Konzern gestellt. Er verlässt nun das Unternehmen, um in einer neuen Tätigkeit sein internationales Know-how stärker einzusetzen. Wir danken ihm herzlich für die hervorragende Arbeit, die er für uns geleistet hat und wünschen ihm viel Erfolg für seine neuen beruflichen Herausforderungen.

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Austrian Airlines

red AW / Austrian Airlines

„Die PRESSE“: Führungswechsel bei Austrian noch vor dem Sommer?

Die Tageszeitung „Die Presse“ berichtete in ihrer Donnerstagausgabe, dass der ehemalige Swiss Manager Elton D’Souza noch vor dem Sommer den Posten des AUA-Vorstandschefs übernehmen und Peter Malanik und Andreas Bierwirth ablösen soll.

De Souza ist derzeit für die Netzwerkplanung, die Kapazitäts- und Preissteuerung bei der AUA verantwortlich.

Während sich die Lufthansa zu dem Bericht nicht äußern wollte, dementierte die AUA heftig. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte ein Unternehmenssprecher, dass dieses Gerücht „jeglicher Grundlage entbehrt“.

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Austrian Airlines

red AW

AUA prüft Flüge nach Bagdad

Die Lufthansa Tochter Austrian Airlines prüft derzeit die Aufnahme der Flüge in die iraktische Hauptstadt Bagdad ab Sommer 2010.

Eine Aufnahme der Flüge sei allerdings nur dann möglich, sofern dies die Sicherheitslage erlaube.

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Austrian Airlines

red AW

Austrian Airlines Verkehrszahlen 2009

Verkehrsergebnis der Austrian Airlines Group für Jänner bis Dezember 2009: 9,9 Millionen Passagiere befördert, Anzahl der Passagiere ging durch Wirtschaftskrise im Vergleich zum Gesamtjahr 2008 um 10,2 Prozent zurück, Auslastung 2009 um 0,9 Prozentpunkte leicht unter Vorjahresniveau, Dezember 2009: Positive Entwicklung beim Passagieraufkommen

Die Austrian Airlines Group hat im Dezember 2009 eine durchschnittliche Auslastung der Flüge von 72,5 Prozent erreicht. Diese lag damit um 3,1 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahresmonats. Austrian Airlines haben rund 703.300 Passagiere befördert. Das sind um 1,7 Prozent mehr als im Dezember 2008. Das Passagieraufkommen war somit leicht positiv, wenn auch diese Entwicklung einen Teil ihrer Ursache im krisenbedingt schwachen Vergleichsmonat Dezember 2008 hat. Die Austrian Airlines Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik: “Die Entwicklung beim Passagieraufkommen hat sich durch verschiedene Maßnahmen stabilisiert. Dennoch bleiben die Erträge stark unter Druck.“

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Austrian Wings Jahresrückblick 2009

Das Jahr 2009 war für die Luftfahrt – national wie international gesehen – sicherlich ein Krisenjahr. Der schon traditionelle Austrian Wings Jahresrückblick beleuchtet noch einmal die bedeutensten Ereignisse.

Januar
Bereits im Januar stellte sich der Branchenverband IATA auf hohe Verluste im kommenden Jahr ein. Die wirtschaftlich angeschlagene Finnair gab die Reduktion ihres Streckennetzes bekannt und nach rund 60 Jahren startete das letzte Mal eine Maschine der SAS von Wien nach Kopenhagen. Auch Estonian Air sagte Wien „auf Wiedersehen“, hat die Flüge bislang jedoch noch nicht wieder aufgenommen.


Um 11:58 hob die 1991 gebaute MD 82 mit dem klingenden Namen „Bergljot Viking“ als letzte SAS-Maschine nach 60 Jahren von der Piste 29 des Flughafens Wien ab – Foto: R. Reiner

Die Krise wirkte sich schon Anfang des Jahres auf die heimische Luftfahrt aus – der in Wiener Neustadt angesiedelte Flugzeughersteller Diamond Aircraft musste entsprechende Kündigungen vornehmen. GECAS, der Leasinggeber von SkyEurope legte sechs Maschinen der angeschlagenen slowakischen Billigfluglinie still die noch knapp 8 Monate weiterfliegen sollte. 

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