Yemenia 626 Absturz – Pilotenfehler wahrscheinlich

Der Absturz eines Airbus A310 mit der Kennung 7O-ADJ der Yemenia am 30. Juni vor den Komoren, ist wahrscheinlich auf einen Pilotenfehler zurück zu führen.

Die Flugzeugführer seien beim Landeanflug auf Moroni bei starkem Wind zu schnell und im falschen Korridor gesunken. Dies erklärte die Vereinigung der Hinterbliebenen am Samstag in Marseille unter Berufung auf die Auswertung des Flugschreibers durch das Pariser Amt für Unfallanalyse BEA.

Beim dem Unglück starben 152 Menschen, nur ein Mädchen überlebte den Absturz mit leichten Verletzungen.

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red AW

Yemenia 626 – Flugschreiber geborgen

Vor den Komoren ist einer der beiden Flugschreiber des am 30. Juni abgestürzten Airbus A 310-300 der Yemenia geborgen worden. Wie die Ermittler im komorischen Moroni mitteilten, sei die Black Box am Freitagmorgen aus dem Meer geholt worden.

Von der Auswertung der Daten erhoffen sich die Ermittler wichtige Hinweise auf die Unglücksursache.

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red AW

Yemenia Absturz – Flugschreiber geortet

Fünf Tage nach dem Flugzeugabsturz vor den Komoren konnten Suchmannschaftem am Sonntagmorgen akustische Signale der beiden Sender der Flugschreiber orten. Laut Angaben der französischen Flugunfallermittler in Le Bourget war jedoch zunächst unklar, ob die Sendegeräte noch an Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder angebracht sind. Theoretisch können sie bei dem Absturz abgerissen worden sein.

Von der Bergung der Flugschreiber erhoffen sich die Flugunfallermittlerwichtige Hinweise auf die Ursache des Unglücks. Nach wie vor ist völlig unklar, weshalb der Airbus der jemenitischen Fluggesellschaft Yemenia in der Nacht zum Dienstag ins Meer stürzte. Bei dem Absturz starben 152 Menschen, lediglich ein 12jähriges Mädchen konnte mit leichten Verletzungen gerettet werden.

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Yemenia Absturz – Vorwürfe gegen EU
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Yemenia
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red AW

Yemenia Absturz – Vorwürfe gegen EU

Nach dem Absturz des Yemenia A 310-300, 7O-ADJ, MSN 535, vor den Komoren mit 152 Toten, werden nun schwere Vorwürfe gegen die zuständigen EU-Behörden laut. Die Unglücksmaschine hatte aufgrund ihres technischen Zustandes einem Bericht des deutschen Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge, zwar in Frankreich Einflugverbot, welches jedoch nicht für den restlichen EU Raum gegolten habe. Noch am 24. und 27. Juni soll sie auf Flügen nach Großbritannien eingesetzt worden sein.

Innerhalb der EU habe es bereits im November 2008 wegen bekannter Wartungsmängel bei Yemenia Diskussionen darüber geben, die Fluggesellschaft auf die so genannte „Schwarze Liste“ zu setzen, was jedoch nicht erfolgt ist, da das von der EU-Kommission eingesetzte Komitee zu dem Schluss gekommen sei, dass Yemenia die Bedenken ausräumen konnte.

Doch nur kurze Zeit später habe die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) dermaßen gravierende Mängel beim Yemenia Wartungsbetrieb festgestellt, dass sie diesem die Zulassung zur Wartung europäischer Flugzeuge entzogen habe.

Zwischenzeitlich hat Yemenia die Flüge auf die Komoren bis auf Weiteres eingestellt.

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red AW

Frankreich fordert Flugverbot für Yemenia in EU

Frankreich möchte einer Meldung der Deutschen Presse Agentur (DPA) zufolge, Yemenia mit einem (Ein-) Flugverbot in d. EU belegen. Wie Dominique Bussereau, Staatssekretär für Verkehr in Frankreich, am Freitag gegenüber RTL sagte, stehe Yemenia „unter strenger Beobachtung“ und sie müsse „sehr große Anstrenungen unternehmen“ um nicht auf die „Schwarze Liste“ der EU gesetzt zu werden, auf welcher sich derzeit rund 200 Fluglinien befinden.

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Yemenia Absturz – Suche nach Flugschreiber

Nach dem Absturz eines A 310-300 (Reg. 7O-ADJ, MSN 535)) der jementischen Fluggesellschaft Yemenia vor den Komoren, haben die Einsatzkräfte nun mit der Suche nach dem Flugschreiber und dem Cockpit Voice Recorder begonnen. Weiterhin wird auch nach Überlebenden gesucht, doch es gilt als unwahrscheinlich, dass weitere Passagiere lebend geborgen werden können.

Nach derzeitigem Stand bleibt daher die 14jährige Bakari Baya die einzige Überlebende des Unglücks.

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Yemenia (derzeit nicht erreichbar)

red AW

A 310 der Yemenia verunglückt – 1 Kind lebend geborgen, über 150 Tote befürchtet

Letzte Aktualisierung: 08. Juli 2009 / 19:27 Uhr

Ein Airbus A 310-300 (Reg. 7O-ADJ, MSN 535) der staatlichen jementischen Fluggesellschaft Yemenia ist auf dem Weg von Sanaa (Jemen) nach Moroni Hahaia auf den Komoren mit 147 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord sechs Minuten vor der geplanten Landung gegen 01:30 Ortszeit (22:30 Zulu-Zeit) in den indischen Ozean gestürzt. Zum Unglückszeitpunkt herrschte schlechtes Wetter in der Region.

Wenige Stunden nach dem Unglück wurden bereits die ersten Leichen geborgen, es gibt kaum noch Hoffnung auf Überlebende. An Bord von Flug IY 626 befanden sich laut Berichten der Zeitung „Le Monde“ 66 französische Staatsbürger. In Paris wurde ein Krisenzentrum eingerichtet, zahlreiche französische Schiffe beteiligten sich zur Stunde von Mayotte und Reunion aus an der Suche nach Überlebenden sowie der Bergung von Leichen und Wrackteilen.

Ein Kind lebend geborgen
Mittlerweile wurde bestätigt, dass ein 12jähriges Mädchen, das sich mit seiner Mutter an Bord von Flug IY 626 befunden hatte, lebend geborgen aus dem Meer geborgen werden konnte. Den Aussagen des Mädchens zufolge, habe es nach dem Absturz noch weitere Überlebende gegeben. Sie habe „Stimmen von anderen Menschen“ gehört, sagte die 14jährige Bakari Baya in einem Telefonat mit ihrem in Frankreich lebenden Vater. Nach wie vor kursieren auch Gerüchte, es gebe ein weiteres überlebendes Kind im Alter von etwa 5 Jahren, was jedoch bislang nicht bestätigt werden konnte.

Die Vorgängergesellschaft der heutigen Yemenia nahm im Jahr 1949 mit zwei Douglas DC 3 den Betrieb auf. Heute bedient die Fluglinie laut Angaben auf ihrer deutschen Webseite (die internationale Seite ist derzeit nicht erreichbar) „über 30 Ziele in Europa und Asien“ und verfügt über eine Flotte von vier A 310-300 (drei nach dem Absturz der 7O-ADJ), zwei A 330-200 sowie vier Boeing 737-800. Es ist dies der erste tödliche Absturz der Yemenia seit 1978.

Technische Mängel an Unglücksmaschine?
Einer Meldung der französischen Regierung zufolge, seien in der Vergangenheit bei der Unglücksmaschine technische Mängel entdeckt worden. Yemenia steht zwar nicht auf der Schwarzen Liste der EU, sei jedoch in Frankreich „unter Beobachtung“ gewesen und sollte „demnächst“ von einem Sicherheitskomitee der Europäischen Union genauer überprüft werden, wie der französische Verkehrsstaatssekretär Dominique Busserau mitteilte.

Unterdessen mehrt sich auch die Kritik von in Frankreich lebenden Komorern, die häufig die Verbindung über den Jemen für Reisen in die alte Heimat benutzen. Sie sprachen gegenüber den Medien davon, dass zwar auf den Flügen nach Paris und Marseille gut gewartete Maschinen zum Einsatz kommen würden, auf den Weiterflügen von Sana’a (Jemen) aus jedoch sogar „Stehplätze“ vergeben würden und auf „vielen Sitzen keine Gurte vorhanden“ seien, wie auch der ORF berichtete.

Zum Unglückszeitpunkt hatte der 1990 gebaute, und seit 1999 von Yemenia betriebene A 310 insgesamt 51.900 Flugstunden und 17.300 Starts und Landungen („Cycles“) absolviert.

Austrian Wings Berichterstattung zum Absturz von Yemenia 626

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Fotos der Unglücksmaschine bei Airliners.net
Yemenia (derzeit nicht erreichbar)

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