Österreich

Austro Control Betriebsrat fordert mehr Personal

Fluglotsen in Wien bei der Arbeit - Foto: Austrian Wings Media Crew
Fluglotsen in Wien bei der Arbeit - Foto: Austrian Wings Media Crew

Nachdem in den USA mehrere Fälle von Fluglotsen bekannt geworden sind, die alleine im Dienst waren und eingeschlafen sind (Austrian Wings berichtete), fordert auch der Austro Control Betriebsrat Norbert Payr Konsequenzen für Österreich.

Laut "Krone" (Printausgabe vom 19. April) sagte er: "Einzel-Spätdienste sollte es nicht geben. Es darf nicht an der Sicherheit gespart werden."

Seitens der Austro Control heißt es dazu: "Wir haben alle Bereiche mehrfach abgesichert. Meldungen, wonach das aus Kostengründen nicht so wäre, sind falsch und werden von uns aufs Schärfste zurückgewiesen. In Wien sind auch spätabends mehrere Flugverkehrsleiter im Dienst, die Bundesländerflughäfen nachts ohnedies geschlossen", erklärte Austro Control Unternehmenssprecher Markus Pohanka. Und weiter: "Wir garantieren Sicherheit rund um die Uhr."

Was der Betriebsrat naturgemäß etwas anders sieht: "In Innsbruck hat aber oft ein Kollege bis knapp vor Mitternacht alleine Dienst", so Norbert Payr.

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(red)