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Sechs neue Ziele im Air France-KLM Sommerflugplan 2013

Air France-KLM startet mit nahezu gleichbleibenden Kapazitäten in die Sommersaison 2013. Auf der Langstrecke werden sie mit Beginn des Sommerflugplans am 31. März 2013 im Vergleich zum Sommer 2012 um 2,4 Prozent erhöht und auf der Mittelstrecke um 2,1 Prozent leicht gesenkt.

Neue Ziele

Air France nimmt mit Montevideo in Uruguay, Kuala Lumpur in Malaysia und Minneapolis in Minnesota drei neue Ziele in den Sommerflugplan auf. Minneapolis wird vom Mai bis September bedient. KLM bietet im Sommerflugplan erstmals Verbindungen nach Fukuoka in Japan, nach Ålesund in Norwegen und nach Manston, Kent in Großbritannien an. Teheran, Addis Abeba und Khartoum werden wegen geringer Auslastung nicht mehr angeflogen.

Kurz- und Mittelstrecke: Air France startet HOP! und KLM erhöht die Kapazitäten

Air France treibt die Reorganisation des Mittelstreckennetzes im Sommerflugplan 2013 voran und reduziert die Kapazitäten um 5,3 Prozent. Am 31. März 2013 startet die neue Tochter HOP!, die aus den Regionalfluggesellschaften BritAir, Régional und Airlinair entstanden ist, den Flugbetrieb und bedient mit 98 Flugzeugen 104 Destinationen. Air France startet im Sommer täglich von Paris-Charles de Gaulle nach Algier und Tel Aviv und SNCF French Railways verbindet Straßburg ab 2. April unter Air France-Flugnummer viermal pro Tag mit dem Drehkreuz in Frankreich. Belgrad steht nicht mehr im Flugplan und die Verbindungen nach Pisa, Dublin, Bilbao, Madrid, Sofia, Toulouse, München, Stuttgart, Wien, Prag und Athen werden um einen täglichen Flug reduziert. Einmal pro Tag fliegt Air France im Sommer nach Billund, Bristol, Köln, Ljubljana und Zagreb.

Paris-Orly erhält mehr Abflüge, darunter je eine tägliche Verbindung nach Istanbul, Casablanca und Rom. Barcelona wird täglich bedient. Im Gegenzug reduziert Air France die Verbindungen nach Straßburg und Nantes um einen täglichen Flug und stellt die Strecken Orly-Bern, Lyon-Tunis und Marseille-Mailand ein. HOP! fliegt achtmal pro Tag ab Paris-Orly nach Brest.

Von der regionalen Basis Marseille aus erhöht Air France die Frequenzen nach Athen und Moskau im Juli und August, während Casablanca, Kopenhagen und Beirut ausschließlich in dieser Zeit bedient werden. Die Verbindung Marseille – Hamburg wird eingestellt und die Frequenzen nach Brest, Tunis, Athen und Istanbul reduziert. Berlin steht in der Hochsaison auf dem Flugplan ex Toulouse, dasselbe gilt für Prag, Malaga und Neapel. Während Air France die Frequenzen nach Athen, Malta und Casablanca im Juli und August erhöht, werden diejenigen nach Hamburg, Tunis, Athen und Istanbul reduziert und diejenigen nach Mailand-Malpensa und Wien gestrichen.

Von Nizza aus fliegt Air France öfter nach Venedig und Tel Aviv. Neapel, Tunis und Athen werden nur im Juli und August bedient und die Dienste nach Lyon, Nantes, Lille und Venedig eingestellt.

KLM erhöht die Kapazitäten in Europa um 6,5 Prozent durch Frequenzerhöhungen und den Einsatz größeren Fluggeräts. So werden beispielsweise drei ausgemusterte MD-11 durch zwei Boeing B777-300 und einen Airbus A330 ersetzt. Neben den neuen Diensten nach Ålesund und Manston erhöht KLM die Frequenzen nach Basel, Linköping, Lyon, Norwich, Prag und Budapest.

Langstrecke: Mehr Flüge nach Afrika und Asien

Air France erhöht die Kapazitäten auf der Langstrecke um zwei Prozent, vor allem in den aufstrebenden Märkten Afrika, Asien-Pazifik und Lateinamerika und KLM bietet 3,3 Prozent mehr Kapazitäten.

In der Hochsaison von Mai bis September ergänzt Air France den täglichen Flug von Delta Air Lines nach Minneapolis in Nordamerika mit einem zusätzlichen Dienst. Außerdem erhöht die französische Airline die Kapazitäten nach Los Angeles um zwei wöchentliche Flüge mit einer Boeing B777. Mexiko City wird weiterhin täglich mit einer Boeing B747 angeflogen.

Zusammen mit Delta Air Lines stärkt KLM ihre Position nach Nordamerika. Nach Calgary setzt die niederländische Airline größeres Fluggerät ein und nach Atlanta ersetzt sie die MD-11 durch den Airbus A330-300. Delta erhöht die Kapazität nach Amsterdam um zehn Prozent. Zusätzlich zu täglichen Verbindungen nach Atlanta und Detroit gibt es vier tägliche Verbindung nach New York-JFK. Nach Atlanta fliegt Delta drei- und KLM einmal pro Tag, New York wird zweimal täglich von beiden Airlines bedient und Detroit übernimmt Delta. Außerdem erhöht KLM die Frequenzen nach Los Angeles und Washington. Die Verbindungen nach Dallas-Fort Worth werden ab 13. Mai eingestellt.

In Lateinamerika erhöht Air France die Kapazität um 3,4 Prozent. Buenos Aires wird täglich mit größerem Fluggerät bedient, fünfmal pro Woche geht es von dort aus weiter zum neuen Ziel Montevideo. Santiago de Chile erhält ebenfalls größeres Fluggerät, an drei Tagen pro Woche wird die größere Boeing B777-300 eingesetzt, an zwei Tagen fliegt weiterhin die Boeing B777-200. Rio de Janeiro steht im Sommer sechs statt bisher sieben Mal im Flugplan von Air France.

KLM erhöht die Frequenzen nach Rio de Janeiro von vier auf fünf wöchentliche Flüge und führt die tägliche Verbindung nach Panama fort.

In Asien erhöht Air France die Kapazität um 5,6 Prozent. Dreimal pro Woche geht es mit einer Boeing B777-200 zum neuen Ziel Kuala Lumpur. Guangzhou in China steht künftig täglich statt fünfmal pro Woche im Flugplan. Außerdem erhöht Air France die Kapazitäten nach Bangkok sowie nach Ho-Cho-Minh auf vier wöchentliche Flüge. Der Weiterflug nach Phnom Penh wird künftig von dem Codeshare-Partner Bangkok Airways durchgeführt.

Am 3. April startet KLM als erste Airline Liniendienste von Europa nach Fukuoka in Japan. Außerdem erhöht sie die Frequenzen nach Tokio von zehn auf elf wöchentliche Verbindungen. Insgesamt bietet KLM im Sommer 21 Flüge pro Woche nach Japan.

Air France expandiert in Westafrika mit einer Kapazitätserhöhung von 8,1 Prozent. Libreville wird im Sommer täglich statt bisher fünfmal pro Woche bedient und drei wöchentliche Verbindungen mit einem Airbus A340 ergänzen die täglichen Flüge der Boeing B777-300 nach Abidjan. Nouakchott wird im Sommer vier- statt bisher dreimal pro Woche angeflogen. Im Gegenzug reduziert Air France die Kapazitäten nach Bamako von sieben auf sechs wöchentliche Flüge. Niamey steht fünf- statt bisher viermal pro Woche im Flugplan und Ouagadougou täglich.

KLM bietet Harare im Sommer im Rahmen der Multi-Stop-Flüge zwischen Amsterdam und Lusaka, Sambia an. Darüber hinaus führt die Airline die Zusammenarbeit mit Kenya Airways fort und stärkt so ihre Position in Afrika. Je zwei tägliche Flüge nach Nairobi bieten den Passagieren Zugang zu weiteren Verbindungen innerhalb Kenias sowie der umliegenden Länder Ostafrikas. Addis Abeba und Khartoum werden künftig von Kenya Airways via Nairobi angeflogen.

In den Mittleren Osten behält Air France den Flugplan des vergangenen Sommers weitestgehend bei und reduziert angesichts der politischen Lage in dieser Region die Kapazitäten leicht um 1,9 Prozent.

KLM führt die Flüge nach Teheran fort und erhöht die Frequenzen nach Almaty. Entsprechend der Zusammenarbeit mit Etihad Airways bietet KLM mehr Flüge nach Abu Dhabi / Bahrain an. Ab Mitte Mai verbinden beide Airlines den Heimatflughafen Etihads, Abu Dhabi, mit dem KLM-Drehkreuz Amsterdam. Im Mai ergänzen 13 weitere Etihad-Ziele in Australien und Zentralasien das Angebot von KLM.

Um 2,8 Prozent erhöht Air France die Kapazitäten in die Karibik, während sie diejenigen in die Region Indischer Ozean um 6,4 Prozent verringert. Havanna steht täglich im Flugplan und Punta Cana sowie Santo Domingo in der Dominikanischen Republik werden viermal pro Woche angeflogen. Die Flüge nach Pointe-à-Pitre und Fort-de-France, die bisher von Paris-Charles de Gaulle aus gestartet sind, werden ab 13. Mai nach Paris-Orly verlegt. Mauritius steht künftig dreimal im Flugplan.

In die Karibik und nach Südamerika ersetzen Airbus A330-300 und Boeing B777 die MD-11 von KLM. In der Hochsaison führt KLM einen Multi-Stop-Flug von Amsterdam nach Curaçao und Bonaire ein.

Neues Fluggerät und Produkte

Transavia France wächst weiter und wird während der ersten Monate dieses Jahres drei neue Flugzeuge einsetzen.

Am 19. März stellt KLM ihre neue World Business Class, entworfen von der niederländischen Designerin Hella Jongerius, vor. Im April stellt KLM einen neuen Airbus A330-300 in Dienst, einen Monat später folgt eine Boeing B737.

(red / Air France-KLM / Titelbild: Air France Airbus A330-200 - Foto: Chris Jilli)